Die wunderbare Welt der Treiber

Seit gestern habe ich ein neues Telefon. Um genau zu sein, ein Siemens OpenStage 60 SIP. Ich bin bisher sehr zufrieden damit.

Als SIP2ISDN Gateway nutze ich meine FRITZ!Box 7270, die gleichzeitig mein Internet-Gateway ist. Nach anfänglichen Hakeleien beim Anmelden des Telefons ging es dann auch irgendwann und bisherige Tests waren sehr zufriedenstellend bzgl. Sprachqualität und Features.

Nun wollte ich noch die TAPI Schnittstelle der FRITZ!Box aktivieren, um vom Rechner aus bspw. aus Outlook Anrufe starten zu können. Nachdem ich meinen Rechner auf Windows 7 umgestellt hatte, ging das mit meinem alten Telefon, einem T-Concept PX721, leider nicht mehr. Diese Überlegung sollte ich jedoch schon bald bereuen. Die Installation des Treibers klappte problemlos, es war jedoch auch nach diversen Recherchen nicht möglich, in der CTI-Applikation die TAPI-Schnittstelle der FRITZ!Box auszuwählen. Wie verschiedenste Webseiten schreiben, hat AVM es offenbar bis heute nicht für nötig befunden, einen funktionierenden 64bit-Treiber für die FRITZ!Box-TAPI-Schnittstelle zu entwickeln. Lieber begnügen sie sich damit, in der info-Datei des Treibers auf die 32bit-only-Kompatibilität hinzuweisen. Ich finde das AVM hier ein recht armseliges Bild abgibt, wenn rund 8 Monaten nach der Markteinführung von Windows 7 und mehr als 3 Jahre nach der Markteinführung von Windows Vista für die 64bit-Version beider Systeme nicht einmal Beta-Versionen von Treibern existieren und man andererseits vollmundig behauptet, die FRITZ!Box sei geradezu für Windows 7 gemacht.

Nach dem nicht veränderbaren DNS-Eintrag des integrierten DHCP-Servers (der immer die FRITZ!Box selber und damit den (geforwardeten) Provider-DNS ausliefert) und einem weiteren Punkt, der mir gerade entfallen ist, schon das dritte Mal, dass ich mich maßlos über die Kiste geärgert habe.