„Ein Glück, morgen is Berufsschule“

Obiges Zitat werd ich glaub ich ersma so nicht von mir geben ;-)

Gestern hatte ich das erste Mal Berufsschule bei diesem Laden in Osnabrück und war hellauf begeistert schnell ein wenig angenervt. Nachdem ich zuerst mit meinem Auto hier in Diepholz losgefahren bin und mein Navi irgendwann in Höhe des Fliegerhorstes überzeugt hatte, dass ich nicht über die A1 fahren möchte, lotste mich das Gerät auf die A33, dann über das Kreuz Osnabrück-Nord auf die A30 und schliesslich an der Anschlussstelle Osnabrück-Sutthausen wieder in die Stadt rein. Ich stand dann irgendwo in einem Wohngebiet, und tatsächlich, die Straße hiess Brinkstraße – aber irgendwie sah das viel zu sehr nach Wohngebiet aus, als nach einem Gebiet wo eine Schule sein könnte.

Nachdem ich mich per Google Maps auf meinem Handy vergewissert hatte, dass ich wirklich in der Brinkstr. bin, fuhr ich erstmal weiter die Straße entlang. Und: Oh Wunder, nach 1,5km ca.  fand ich dann die Schule. Bei meinem Glück fand ich dann doch tatsächlich einen Parkplatz direkt vor der Tür und konnte mir dann mittels eines – glücklicherweise ausgedruckten Plans des Geländes – das richtige Gebäude und schliesslich den richtigen Raum suchen.

Irgendwann kam dann ein Leerer Lehrer vorbei und sammelte die dort wartenden Leute ein um sie in ein anderes Gebäude zu bringen, wo eine Begrüßung stattfinden sollte. Warum man nicht direkt dorthinbestellt wurde, erschloss sich mir jedoch nicht.

Bei dieser Begrüßung stellte sich dann heraus, dass die Schule nun mit knapp 100 Schülern im IT Bereich konfrontiert war, anstatt mit den geplanten 70. So sahen sie sich gezwungen, die komplette Klasseneinteilung über den Haufen zu werfen und zu überarbeiten.

Den restlichen Tag passierte nichts ernsthaft spannendes, sodass ich froh war, um 1500 durch die City zur Hannoverschen Straße fahren zu können, um dort Burger King einen leckeren Cheese Burger abzukaufen.

Heute gestaltete sich ungleich unangenehmer als gestern, da ich zur ersten Stunde da sein musste. Da ich mit ca. 1h Anfahrtsweg kalkuliert hatte, musste ich um 0615 aufstehen, sodass ich um 0650 losfahren konnte. Ich kam dann gegen 0750 an der Schule an und leider waren die unendlich zahlreichen Parkplätze zu diesem Zeitpunkt schon längst weg, sodass ich fluchend durch die Straße fahren konnte um dann nach ewigem Suchen endlich einen Parkplatz auf der Rückseite der Schule, gegenüber einer anderen Schule finden konnte. Dort habe ich dann mein Fahrzeug abgestellt um dann zum Unterricht, der natürlich schon im Gange war, zu laufen.

Auf son Mist kann ich echt verzichten!

Ansonsten war der Tag ok, wenn auch nicht gerade ereignisreich. Die meiste Zeit ging mit Infos drauf, in zwei Fächern haben wir allerdings schon was interessantes gemacht. Das eine Fach beschäftigt sich mit Softwareerstellung (was mir als Teilnehmer von GP1 und 2 und GPS nicht sonderlich schwerfallen dürfte ;-) ) und das andere Fach war Englisch, wo ich durch meinen Englisch LK auch schon vorbelastet bin.

Naja, ma abwarten, was noch so kommt. Bis dahin: Ein Glück, morgen is keine Berufsschule ;-)

Abigag… nicht!

Nachdem Markus mich nun schon so ausdrücklich auffordert, muss ich mich ja auch mal zu Wort melden.

Ich wollte eigentlich erst eine lange, ausführliche Kritik schreiben, zu dem, was da heute morgen im Theater stattgefunden hat und sich Abigag nannte… Ich habs mir aber anders überlegt und es gelassen. Es lohnt sich einfach nicht. Es wäre eine Aneinanderreihung von allem was stattgefunden hat mit der Überschrift: „Wie man etwas nicht macht“. Das ist mir einfach zu lang. Es wäre auch für den Leser ähnlich langweilig, wie die Veranstaltung selber, die außer dem Monolog von Doc Büscher wenig Höhepunkte zu bieten hatte…

Derjenige, der den Beamer aufgebaut hat, hatte sich offenbar den Satz: „Wer schief geht, wird schief angeschaut.“ offenbar zu sehr zum Vorsatz genommen und einfach den Beamer auch schief aufgebaut. Sah super aus, genauso wie die falsch rotierten Bilder, die auf der Seite lagen.

Ohne weiter viele Worte zu verlieren, hoffe ich, dass der nächste Jahrgang wenigstens den Ablauf plant, Texte schreibt und sich nicht erst auf der Bühne ausdenkt und eine Generalprobe macht. Meinetwegen könnten sie auch mal mehr Zeit darauf verwenden, sich lustige Gags auszudenken, die nicht total versaut und auf dem Niveau eines Fünfjährigen sind oder uralt und langweilig sind ;)

Dazu kam dann noch schlechter Sound, brüchige Mikrokabel, Leute, die sich mit ihrem Kabel in nem anderen Kabel verheddert hatten, ständiges durch den geschlossenen Vorhang laufen, konfuses auf der Bühne stehen, ohne dass man weiss, was als nächstes kommt, schlechte Präsentation der Videos, usw., usw., usw…

Selbst meine niedrigen Erwartungen wurden somit noch untertroffen, herzlichen Glückwunsch :)

Damals, vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr war der denkwürdige Tag, an dem ich meine (damals noch vorläufige) Abinote erhalten hab. Unfassbar, dass das schon so lange her ist.
Schon spannend, dass man damals noch froh war, endlich mit der Schule fertig zu sein und nun etwas neues beginnen zu können – und heute, zwei Semester und mehrere Monate Praktikum später… Nunja, da wär man eigentlich lieber gerne wieder da ;) War irgendwie wesentlich weniger anstrengend, wesentlich unkomplizierter, man konnte sich drauf einstellen, in welchem Rahmen man sich betätigen musste… heute, hier in der Uni kommen jeden Tag neue Überraschungen (und ich hasse Überraschungen ;) )…
Interessant auch, dass ich damals noch nicht wusste, was dann noch alles für Terror auf mich wartete, wenn ich z.B. an den Abi-GoDi/Abi-Entlassung/Abi-Ball (a.k.a. Abi-Kack #1, #2, #3) denke… Mörderhitze, Stress ohne Ende und von einer Veranstaltung zur nächsten Hetzen… Ich war froh als der Tag zuende war ^^
Aber da zeigt sich mal wieder, für was son ein Blog gut ist, man kann hervorragend in alten Errinnerungen herumwühlen. Ich glaub nicht, dass ich sonst den Termin so bewusst wahrgenommen hätte.

Französisch für Reingefallene

Auch wenn ich diese Sprache, das Land und alles was damit zu tun hat auf den Tod nicht leiden kann – hier ein zeitgenössisches Werk von mir und Henning aus dem Französischunterricht in der 11. Klasse, was mir heute mal wieder in die Hände fiel. Und zwar handelt es sich um ein Gedicht, welches entstand, nachdem man uns anwies hmm.. naja, ein Gedicht zu schreiben, das genaue Thema weiss ich leider nicht mehr. Nun, hier ist es:

L’arbre

Il y a un arbre
l’arbre est bleu
dans l’arbre est écrit farbre
et le soleil brille un peu.

Un oiseau vole dans l’arbre
il chante un chanson
dans l’arbre est écrit farbre
et il mange un poisson.

Une giraffe va a l’arbre
elle mange un gateau
dans l’arbre est écrit farbre
elle le coupe avec un couteau.

Un lac est sous l’arbre
l’arbre ne l’aime.
dans l’arbre est écrit farbre,
c’est le fin du poem.

Und hier für diejenigen, die des Französischen nicht mächtig sind (oder es zu sein leugnen, wie ich ;) ) die deutsche Übersetzung (reimt sich natürlich nicht, aber das müssen Gedichte ja auch nich unbedingt ;) ):

Der Baum

Es gibt einen Baum
der Baum ist blau
auf dem Baum steht farbre geschrieben
und die Sonne scheint ein bischen.

Ein Vogel fliegt zu dem Baum
er singt ein Lied
auf dem Baum steht farbre geschrieben
und er isst einen Fisch

Eine Giraffe geht zu dem Baum
sie isst einen Kuchen
auf dem Baum steht farbre geschrieben
sie zerschneidet ihn mit einem Messer [also den Kuchen, nicht den Baum]

Ein See ist unter dem Baum
der Baum mag ihn nicht
auf dem Baum steht farbre geschrieben
das ist das Ende des Gedichts.

It’s finally done

So, nun hab ich doch tatsächlich mein Abi. Und heute wurds dann noch gepimpt, von 2,9, was auf dem Papier stand, was es bei der Notenvergabe gab, auf jetzt 2,5 :) Und möglich wurde das durch unheimlich gute 15 Punkte in der besonderen Lernleistung :) Im Übrigen gibts davon die Doku bzw. unsern abgegebenen Bericht nun exklusiv hier, falls die jemand lesen will und wissen möchte, um was es überhaupt ging. Ich sag nur Kerberos, LDAP und AFS ;) Gans fantastisch.