Nom Nom

Heute Abend war ich mit meinen Eltern in Bremen-Vegesack zum Essen. Und zwar gibt es dort das griechische Restaurant „Bei Papa“, dessen Inhaber vor Jahren mal das Lokal in Diepholz betrieben hat, wo meine Eltern früher regelmäßig Kegeln waren. Irgendwann hat er dann dieses Restaurant in Bremen aufgemacht und seitdem fahren meine Eltern hin und wieder dort hin. Ich hatte ihnen vor ein oder zwei Jahren zu Weihnachten einen Gutschein für ein Abendessen da geschenkt und heute hat es dann doch mal tatsächlich geklappt, dass wir alle Zeit hatten :)

Da ich meine Navigon Select Navigation auf dem Handy ausprobieren wollte, sind wir dann auf abenteuerlichem Wege nach Bremen gekommen, welcher eine Fähre beinhaltete. War glaube ich das erste mal, dass ich mit meinem Auto auf einer solchen gewesen bin.

Das Essen war wie immer unwahrscheinlich gut. Als Vorspeise hatten wir jeder einen Salatteller, dazu Brot mit Tzatziki (der beste, den ich kenne), Marides (kleine gebratene Fische), panierten Schafskäse, überbackenen Schafskäse und Knoblauchbrot. Eigentlich wäre man dann schon satt gewesen, es gab allerdings noch das Hauptgericht.

Dabei hatte ich eine Grillplatte „Archilles“, welche aus einer Vielzahl von Fleisch und Pommes bestand.

Grillplatte
Grillplatte

Es war absolut lecker, nur leider viel zu viel, daher hab ich jetzt mein Abendessen für morgen Abend schon gefunden ;) Für den Rückweg hab ich dann aber ganz normal die A27 und A1 benutzt, einmal Fähre am Tag war aufregend genug ;)

Also falls jemand mal ein Restaurant in Bremen sucht, dem sei dieses sehr empfohlen. Ich kenne kein besseres.

Predators

Samstag Abend waren wir mal wieder in Bremen im Cinespace, um Predators zu gucken. Erschreckenderweise habe ich Anfang letzter Woche festgestellt, dass wir schon ca. 3 Wochen nicht mehr im Kino waren, ein Umstand, der dem nicht besonders tollen Kinoprogramm der letzten Wochen geschuldet war, aber trotzdem schnell geändert werden musste.

Somit kam das Startdatum für Predators, ein Remake des 80er Science-Fiction-Films, durchaus passend. Das Review des Film-Dienst, was ich am Nachmittag gelesen hatte, lies zwar nicht allzuviel erhoffen, dennoch war ich einigermaßen gespannt auf den Film, auch wegen des Trailers.

Vor dem Film gab es noch einen kleinen Imbiss bei KFC, wo ich wegen des warmen Wetters diesmal keine scharfen Hähnchenteile genommen habe. Dabei habe ich allerdings festgestellt, dass die normalen Hähnchenteile nicht besonders toll sind, insbesondere die Panade ist eher enttäuschend. Anschließend waren wir dann noch bei Starbucks, wo man mit seinen Getränken draußen an einem Seitenarm des Hafenbeckens sitzen konnte. Sehr angenehm.

Nun aber zum Film:

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Cinedom Köln / The Crazies

Nun hab ich meinen Abend hier in Köln dazu genutzt, die lokale Kinolandschaft zu erkunden, nachdem im letzten Film-Dienst ein Bericht über das Kinosterben in Köln zu lesen war. Daher war ich heute im 5. größten Multiplex Deutschlands, im Kölner Cinedom. Der Film, den ich mir ausgesucht hatte, war „The Crazies“, welcher ebenfalls im letzten Film-Dienst ein Review erhielt und dabei garnicht schlecht abgeschnitten hatte. Es handelt sich bei dem Film nebenbei um ein Remake eines Film von George Romero von 1973. Zu meiner Schande muss ich gestehen, diesen noch nicht gesehen zu haben.

Ich war zunächst ein wenig skeptisch ob der Tatsache, dass die letzten Zombie-Filme, die ich gesehen hatte, nicht besonders überragend waren. Im Gedächtnis geblieben sind mit Romeros Survival of the Dead sowie wenn man ihn denn als Zombie-Film werten will Carriers; beides keine besonders glorreichen Vertreter ihres Genres.

Bevor ich zum Film komme, muss ich mich allerdings noch über die mangelnde Leistungsfähigkeit der Gastronomie beschweren. Ich war eine dreiviertel Stunde vor Filmbeginn an der Kasse fertig und wollte dann im Casablanca Café Americain mein Abendessen verzehren. Leider war es nicht möglich, vor Filmbeginn mein Essen fertigzustellen, sodass ich nur eine Cola getrunken habe und vergeblich bis 20:10 gewartet habe. Immerhin wurde das Essen problemlos storniert und ich musste nur die Cola zahlen. Finde ich äußerst schade, da mir allein schon der Name sehr gefallen hat :)

Ich habe einen recht guten Platz in der 8. Reihe in der Mitte erhalten und überraschenderweise war es doch ziemlich voll, obwohl im Cinedom Montag bis Mittwoch Kinotag ist, wo man nur 6€ zahlt. Das Publikum war sehr durchwachsen, ich habe so einige nervende Leute mit Popcorn-Tüten und lauten Stimmen in meiner unmittelbaren Umgebung gehabt, aber ich schätze dass das in einem ähnlichen Verhältnis wie in Bremen lag. Während des Films war deren Lautstärke dann auch relativ erträglich. Was ich nicht besonders gut fand war, dass während der Werbung das Licht noch anblieb. Was bei Lokalwerbung zu verschmerzen ist, wirkt sich doch sehr unangenehm bei Trailern aus.

Nun aber zum Film:

The Crazies“ spielt in einer amerikanischen Kleinstadt namens Ogden Marsh in Iowa, einem sehr ruhigen Ort. Beim Baseball-Spiel der örtlichen Mannschaft erscheint jedoch einer der Einwohner mit einer Schrotflinte auf dem Spielfeld und wird, nachdem er die Waffe nicht niederlegen will, vom Sherrif erschossen. Nach und nach beginnen immer mehr Einwohner sich zu verändern woraufhin kurze Zeit später festgestellt wird, dass in ein Gewässer der Stadt ein militärisches Flugzeug gestürzt ist und dieses Gewässer fließt in Richtung des örtlichen Trinkwasserreservoirs. Natürlich ist auch das Militär schon dabei, die Situation unter Kontrolle zu bringen.

Auf den ersten Blick klingt die Story recht unoriginell, das diese bereits in ähnlicher Form vielfach erzählt wurde. Jedoch überzeugen die Schauspieler in Form von Sheriff Dutton, seiner Frau der örtlichen Ärztin, dem Deputy Sheriff und der Assistentin der Ärztin, allen vorran Timothy Olyphant in ersterer Rolle. Dieser hatte zuvor bereits in „A Perfect Getaway“ eine recht überzeugende Leistung abgeliefert sowie in „Live Free or Die Hard“ Thomas Gabriel gespielt. Seine Rolle hat mich auch am meisten beeindruckt. Zudem waren die Präsentation der Story und das Setting durchaus passend gewählt, diverse Schock-Momente inbegriffen.

Mein persönliches Highlight war im Übrigen eine Szene kurz vor Schluss, die optisch extrem eindrucksvoll war und die ich gerne als Poster hätte :)

Was mir zu Beginn des Films nicht klar war und ich erst im Abspann festgestellt habe war, dass George Romero den Film produziert hat. Wäre schön gewesen, wenn Survival of the Dead qualitativ auch ein wenig mehr in diese Richtung gegangen wäre…

Neues vom Tage

Naja, viel neues weiss ich eigentlich auch grad nicht. Heute habe ich in der Firma an nem Exchange 2007 Server gearbeitet, allerdings sind wir da noch nicht all zu weit mit gekommen, da sich dann einige noch zu lösende Infrastrukturprobleme auftaten.

Heute Abend war ich mit Daniel, Timm und Össi bei Nasch was mampfen, was ganz gut war, obwohl ich gerade gestern Mittag in der Mittagspause da war ;-) Danach hab ich dann ne Runde aufm Sofa gelegen und El Mariachi geguckt, sehr netter Film übrigens!

Morgen ist dann hier wohl mit Markus und Henning The Big Lebowski gucken, schön in HD, das wird sicher gut :-) Und so wie es aussieht geht es Samstag auch bei Uwe weiter, die Backupplatte ins Netz hängen und vielleicht komm ich ja diese Woche dazu, den WSUS dort einzurichten.

Was ich heute ziemlich witzig fand, war die Nachricht, dass Kalifornien die Gehälter seiner Angestellten im öffentlichen Dienst nicht senken kann, weil die Software, die die für ihre Buchhaltung verwenden, das nicht kann und niemand die Software umschreiben kann, da die in COBOL geschrieben wurde und es offenbar kaum noch COBOL Programmierer da draussen gibt – welch Überraschung bei einer Sprache, die in den 60ern und 70ern in Benutzung war ;-) (via fefe)