Private Eye – Live Blog #3

Auch heute begeben wir uns wieder einmal ins viktorianische England um grausame Morde aufzuklären – oder vielmehr um den heldenhaften Ermittlern von Scotland Yard dabei beizuwohnen wie sie die Bevölkerung mit ihren Handlungen nachhaltig beunruhigen.

(15:20) Die heutige Gruppe von Ermittlern ist leicht anders zusammengesetzt – möglicherweise auf Grund von Urlaubsvertretungen. Daher wollen wir uns die Anwesenden einmal kurz ansehen:

  • Dr. Quincy West und Dr. Emily Dubbons: Die fähigsten Gerichtsmediziner, die Scotland Yard für diesen Fall entbehren konnte. (Man bemerke: der zweite Name ist nicht der gleiche wie sonst!) Dr. West hat übrigens immer eine praktische Schaufel dabei, mir der er einmal einen gewissen Lord Randall erschlagen hat. Aber das ist eine andere Geschichte.
  • Dr. Odo Brown: Ein Kriminologe mit einem Hang zu fragwürdigen Experimenten, die glücklicherweise nie zu einem Abschluss kommen.
  • Florence Davies: Versicherungsdetektivin von Lloyd und verantwortlich für die Übernahme von sämtlichen Spesenabrechnungen.
  • Cpt. Nathan Bradley: Ehemaliger Captain der amerikanischen Streitkräfte aus New York, der aktuell bei Pinkerton als Detektiv arbeitet.

(15:24) Wir schreiben den 23.05.1880 – ein sonniger Tag im viktorianischen England. Dr. Dubbons bekommt im Keller von Scotland Yard einen Brief von ihrer Freundin Esther Shepard, die sie zu einer Teeparty auf ihrem Anwesen in Marden, Kent einlädt. Da es sich um eine Teeparty handelt und sie eine männliche Begleitung mitbringen soll, kommt ihr sofort ihr in Teefragen sehr bewanderte und überaus kultivierte Büro-Mitbewohner Dr. Quincy West in den Sinn. Dieser sagt natürlich zu.

Währenddessen wird Florence Davies von ihrem Chef auf Grund von Ermittlungen auch zu diesem Anwesen geschickt.

(15:33) Captain Bradley wird von seinem Chef ebenfalls zu dem Anwesen Cleathorpes Manor der Familie Wallingford geschickt. Nur Doctor Brown muss alleine bei Scotland Yard bleiben. Schließlich muss da auch jemand nach dem Rechten sehen.

(15:42) Zu früh gefreut: Dr. Brown bekommt eine Einladung von seinem alten Freund Alfred Wallinford auf dem Anwesen seines Vaters: Cleathorpes Manor in Marden, Kent.

Zeitsprung: Eine Woche später, der 30.05. – die Ermittler, alle aus unterschiedlichen Gründen, befinden sich am Bahnhof.

(15:48) Dr. West und Dr. Dubbons treffen auf Miss Davies, Dr. West stellt die beiden jeweils vor. Zu Dr. West’s Unglück treffen sie ebenfalls auf Dr. Brown. Schließlich trifft auch noch Captain Bradley auf die anderen, Dr. West ist sichtlich erleichtert nicht allein mit Dr. Brown auf diese Reise gehen zu müssen.

Als der Zug abfährt sieht man eine Dame hinter dem Zug herrennen und rufen, dass der Zug angehalten werden solle. Schließlich springt ein Mann aus dem Zug, greift sich die Frau und er rennt dann dem Zug mit ihr hinterher. Jemand zieht die Notbremse, der Zug hält an und die Frau steigt schließlich ein, nicht ohne den Schaffner zurechtzuweisen. Ihre Kleider deuten darauf hin, dass sie wohlhabend zu sein scheint.

(15:55) Als sie an Captain Bradley (der als einziger in der zweiten Klasse fährt) vorbeigeht, tippt dieser sich an seinen Hut.

Die Ermittler fahren ca. eine Stunde und kommen dann in Maden an. Vor dem Bahnhof warten zwei Kutschen. Die hinter dem Zug hergelaufene Frau wird als Lady Strickleton angesprochen.

Ein Mann stellt sich den Ermittlern als David Wallingford vor.

(16:03) Nach langer Fahrt kommen die Ermittler bei einem ziemlich großen Haus an. Es gibt einen Zaun und einen Pförtner. Die beiden Kutschen rollen durch das Tor und halten auf dem Hof. Ein Butler kommt aus dem Haus und begrüßt die Gäste.

(16:05) Eine ältere Dame kommt aus dem Haus. Sie sieht sehr vornehm, aber kränklich aus. Sie begrüßt die Anwesenden auf ihrem Anwesen. Sie scheint die Hausherrin zu sein und bittet die Gäste in den Salon. Lady Strickleton begrüßt sie etwas herzlicher.

(16:07) Im Salon sitzen William Wallingford (der Herr des Hauses, in seinem Lieblingssessel), Andrew Chiddingfield (Schwiegersohn von William Wallingford, Pfeife rauchend und verheiratet mit Patricia Wallingford), Esther Shepard (die Freundin von Dr. Dubbons, Verlobte von David Wallingford), Helen Wallingford (die Hausherrin von vorhin) sowie ein ältlicher Herr namens Philip Quash.

Der Stammbaum dieser Familie ist übrigens dem Vernehmen nach wieder einmal kein Kreis.

(16:21) Derzeit unterhalten sich die Leute im Salon über banale Themen. Politik, Arbeit, Hobbies. Das übliche eben. Noch ist überraschenderweise niemand tot.

(16:22) Dr. West isst ein Sandwich. Der Butler sieht glücklich aus, weil jemand seine Sandwiches isst. Dr. West, kauend, zum Butler: „Bwuute Pfaandwiches!“ *kau* *mampf*

(16:25) Esther bittet ihre Freundin Dr. Dubbons mit auf eine von David vorgeschlagene Bootstour zu kommen. Dieser sieht nicht gerade glücklich aus und versucht sie vom Gegenteil zu überzeugen. Dr. Dubbons: „Aber ich liebe Bootfahren!“ sie führt weiter aus: „Ansonsten habe ich einen Kollegen, aber ich würde diesen See schon sehr gerne bestreiten.“

(16:31) „William geht in die Bibliothek und dort öffnet sich eine Tür und dahinter steht…“ – Dr. West: „…ein Monster. Mit Tentakeln.“

David, seine Verlobte, Dr. West und Dr. Dubbons gehen nun zusammen zum Bootssteg. David spricht wieder einmal meinen Lieblings-Satz aus, als er auf die Beziehung zwischen Dr. West und Dr. Dubbons zu sprechen kommt: „Ist Dr. Dubbons eigentlich ihre Verlobte?“ – Dr. West: „Nein, nein, sie ist meine Kollegin.“ – David: „Ihre Kollegin?“ – Dr. West: „Genau, bei Scotland Yard.“ – David: „Was, eine Frau bei Scotland Yard?“ – Dr. West: „Ja, sehen sie, wir sind aus London.“

(16:36) Im Salon gibt es derweil einen Eklat als Mary, die Witwe von Raymond Wallingford mit ihrem Sohn dazustößt. Diese war eine Bürgerliche und deshalb mag Patricia sie nicht. Sie mault sie an und Andrew muss dazwischen gehen.

(16:39) Captain Bradley träumt:

Er spricht gerade mit Andrew: „An was ist Andrew eigentlich gestorben?“ – „Was? Ich lebe noch?“ – In dem Moment springt Dr. West mit der Schaufel hinter einem Vorhang hervor, haut ihm mit der Schaufel auf den Kopf und verschwindet wieder hinter dem Vorhang.

(16:43) Ohh, diese ganzen Adeligen benehmen sich ja schon wieder so wunderbar überheblich. Dr. West ist SO froh seine Schaufel dabei zu haben.

(16:55) Captain Bradley schleimt sich bei Mary Wallingford ein und erzählt von seinem Leben in Amerika und dem fortschrittlichen Frauenbild dort. Mary findet das gut.

(17:01) Der Hausherr war Minister, sein Sohn Richard ist Abgeordneter und war ebenfalls mal Minister. Ich tippe auf ein verfrühtes Ableben von einem der beiden.

(17:03) Captain Bradley findet das Anwesen „urig“ und erzählt davon, dass ihn das Herrenhaus an Anwesen in den Südstaaten erinnert und es Geschichten davon gäbe, dass die Herrschaften dort von ihren Angestellten umgebracht wurden. Gute Gespräche!

Jetzt spricht er mit dem Sohn von Mary: „Na Junge, willst du später auch mal in die Politik gehen oder wärst du lieber… Cowboy in Amerika?“ – „Mom, wer ist der Mann?“

(17:10) Die Bootstour neigt sich dem Ende. Dr. West erzählt während der Fahrt David die ganze Zeit vom fortschrittlichen Leben in London. David mag ihn deswegen sehr.

Ich frage mich immer noch wann endlich jemand stirbt.

(17:19) West, David, Dubbons und Esther kehren in den Salon zurück. Die Türen schwingen auf, sie treten ein. Man sieht einen leichenblassen und entnervten David Wallingford und neben ihm Dr. West: „…und sehen Sie, DAS ist der Grund, warum London so großartig ist!“ – David: „TRENTON! Ich brauche sofort einen Brandy! Sofort!“

(17:23) Oooohh! Endlich passiert was! In der Bibliothek scheint laut dem Butler etwas passiert zu sein. Leider ist die Tür verschlossen. Dr. West, Dr. Brown, Captain Bradley und Miss Davies versuchen alle vergeblich die Tür zu öffnen. Schließlich schafft Miss Davies es bei einem zweiten Versuch dann doch noch. Inzwischen stehen alle Anwesenden hinter den Ermittlern und schauen ihnen zu.

Als die Tür offen ist, sieht man ein Chaos aus offenen Schränken, Büchern, die auf dem Boden liegen und anderen Dokumenten. Es ist niemand im Raum und das Terassenfenster steht offen. Captain Bradley schaut sich die Dokumente an, es sind Rechnungen, politische Papiere aus Lord Williams Abgeordnetenzeit.

Alfred stürzt an Bradley vorbei und behauptet William sei entführt worden und verlangt die Polizei zu rufen. Bradley zweifelt das an, da die Tür verschlossen sei.

(17:30) Bradley: „Sind die Schränke nur auf die Nackten liegen auf dem Boden?“ – West: „Die NACKTEN?“ – Bradley: „Die AKTEN.“

(17:33) Die Ermittler erfahren, dass William wohl an seinen Memoiren geschrieben hat und eine wichtige Person aus der Regierung belastet habe. Alfred denkt er sei deswegen entführt worden. Er will Suchtrupps bilden. West schickt die anderen Leute aus der Bibliothek. Er, Brown und Bradley untersuchen die Bibliothek genauer.

(17:39) Es gibt zwei Innenwände, sie sind nicht hohl, Dr. West hat sie extra abgeklopft.

(17:45) Dr. West geht durch die Terassentür, er schaut sich draußen um, sieht nichts auffälliges, geht um das Haus herum, trifft auf eine Angestellte des Hauses die Wäsche gewaschen hat. Sie hat nichts beobachtet. Er geht dann daraufhin weiter in Richtung des Hauses des Gärtners.

Captain Bradley schaut sich weiter im Haus um: „Ich schau mal ob irgendwas verrückt ist.“ – „Ob irgendjemand verrückt ist?“ – „Nein, ob ein Möbel oder sowas verrückt ist.“ – „Hahaha, ich bin ein Tisch, ich bin so verrückt!!“

(17:58) Miss Davies ist im Obergeschoss mit ihrem Suchtrupp, sie durchsuchen alle Räume. Soll ich spoilern? Lord William ist da garnicht.

(18:03) Dr. Dubbons ist währenddessen im Keller. Sie finden dort niemanden außer „das Mädchen in der Waschtrommel“. Sie finden auch keinen „Menschen der gerade ausgeweidet wird“. Ich denke mir das übrigens nicht aus, Dr. Dubbons sagt das so!

(18:05) Jetzt hören wir zum ersten Mal von Jessica, der Tochter von Richard. Die Schwester von David und die Enkelin von William. William ist der, der verschwunden ist. Ich spüre bei den vielen Verwandten hier schon wieder leichte kreisförmige Stammbaumtendenzen.

(18:12) Nun musste ich ganz kurz mal den Raum verlassen, ich stelle aber fest, dass Dr. Dubbons und David nach wie vor unterhalten.

(18:16) Dr. West geht zur Gärtnerhütte. Leider ist der Gärtner nicht da. In der Hütte gibt es nur einen Schrank, ein Bett, einen Tisch und eine Schaufel. Dr. West‘ Schaufel ist viel schöner.

Er geht daraufhin weiter zum Tor und spricht mit dem Pförtner. Der Pförtner hat nicht gesehen, dass noch jemand das Gelände verlassen hat. Es ist jedoch später noch der Arzt der Familie gekommen. Niemand hat den Arzt jedoch gesehen. Er hatte laut des Pförtners viel Gepäck dabei und hat vermutlich ein Gästezimmer bezogen.

Dr. West begibt sich daraufhin auf den Weg zu den Stallungen um die Kutsche des Doktors zu untersuchen.

(18:29) Dr. Brown und Captain Bradley untersuchen weiter das Büro. Da es 1880 ist, können die Ermittler diesmal wieder einmal Fingerabdrücke nehmen. Dr. Brown versucht es und findet Fingerabdrücke. Bisher lässt sich noch nichts daraus entnehmen.

Wir lernen: „Dr. Brown läuft durch den Raum und pinselt seinen Staub überall dran.“ – Klingt irgendwie unanständig.

(18:33) Dr. Dubbons unterhält sich derweil mit Bediensteten im Keller. Wir erfahren wenig neues.

(18:43) Dr. West geht zu den Stallungen. Die Kutsche des Arztes ist noch da, das Gepäck nicht. Der Stallbursche hat niemanden gesehen, der das Grundstück verlassen hat. Alle Pferde und Kutschen sind noch da. Der Arzt ist wohl auf Geheiß der Hausherrin da. Er ist direkt in das Haus gegangen.

Captain Bradley durchsucht derweil das Haupthaus und unterhält sich mit dem Butler. „Sagen Sie mal, gibt es hier eigentlich einen Jäger, der das hier ‚in Schuss‘ hält?“ Höhöhö, Captain Bradley ist lustig!

(18:50) Der Butler hat das Abendessen serviert und holt die Gesellschaft wieder zusammen. Alle treffen sich wieder im Salon.

Man hört vor dem Raum Lady Strickleton mit ihrer Zofe, Nadine, diskutieren. Anscheinend wurde eine Robe in London vergessen. Lady Strickleton schickt ihre Zofe zurück nach London um die zu morgen zu holen.

(18:58) Dr. Dubbons folgt der Zofe nach draußen. Sie trifft sie und den Kutscher in der Eingangshalle beim Verlassen des Gebäudes. Der Kutscher meint, dass man sich ganz schön beeilen müsse auf dem Weg zum Bahnhof.

(19:00) Captain Bradley verlässt zusammen mit der Zofe das Gebäude und sie gehen nach draußen. Dort treffen sie dann auf… passt auf: Lord William! Bäm!

Captain Bradley spricht ihn an, er gibt an auf einem Spaziergang gewesen zu sein. Er nimmt Bradley mit rein und sie gehen in den Salon.

(19:04) Alfred ist überrascht, Lord William gibt an er habe ein Dokument gesucht, es nicht gefunden, war frustiert und hat dann einen Spaziergang gemacht. Helen kommt dann ebenfalls zur Tür rein.

(19:13) Dr. Tuggles stößt nun auch zu den Anwesenden. Er setzt sich mit an den Tisch. Es fehlt momentan nur Lady Strickleton. Lady Helen wird etwas nervös. Sie geht nach Lady Strickleton sehen.

(19:16) Miss Davies folgt Lady Helen, wird jedoch bemerkt. Sie geht dann an ihr vorbei und geht langsam zu ihrem Zimmer. Lady Helen geht zum Zimmer in dem Lady Strickleton sein sollte. Sie öffnet die Tür und man hört einen Schrei. Miss Davies läuft dort hin und sieht, dass Lady Strickleton vornüber auf dem Bett liegt und offenkundig tot ist.

Sie setzt Lady Helen auf einen Stuhl und rennt nach unten und informiert die Anwesenden über den Sachverhalt.

(19:30) Dr. West und Dr. Brown laufen direkt nach oben. Die anderen folgen kurz darauf. Sie schauen sich den Tatort an, währenddessen rennt Andrew an ihm vorbei, hat eine Kamera dabei und ruft dass er Fotos machen muss.

Captain Bradley will ihn davon abhalten. Er haut ihm dabei die Kamera unter die Nase, Andrew hat daraufhin Nasenbluten.

Dr. West und Dr. Dubbons untersuchen nun die Leiche. Sie hat erbrochen, liegt verkrampft auf dem Bett und hält ein paar roter Strümpfe in der Hand.

(19:36) Sie hat offenbar ihre Hände in der Nähe ihres Herzens, wie die Ermittler zuvor schon erfahren hat, hatte Lady Strickleton ein Herzleiden.

(19:43) Captain Bradley unterhält sich mit dem Arzt. Momentan sieht alles nach einem Unfall aus. Lady Strickleton hatte Digitalin für ihr Herzleiden verschrieben bekommen.

(19:50) Captain Bradley sieht sich im Zimmer von Lady Helen um. Währenddessen ist Miss Davies im Zimmer von Lady Strickleton und schaut sich dort um. Andrew hat sie dorthin geführt und macht derweil Fotos.

(19:53) Mich erreicht gerade eine Nachricht von Detective Sergeant Hanson, der zur Zeit im Urlaub weilt – seiner polizistischen Meinung nach sollten die Ermittler doch am besten die Angelegenheit zu einem natürlichen Tod erklären, die Sachen zusammenpacken und nach Hause fahren. Genau so, wie es die Polizisten in diesen ganzen Orten immer tun, die die Ermittler sonst immer so besuchen.

Dr. Brown möchte die „Durchsuchung der Leiche“ abwarten.

(19:58) Die Ermittler beschließen die Leiche in den Keller zu schaffen und zu obduzieren. Dr. Brown wird zum Telegraphenamt geschickt um Scotland Yard zu informieren, die Zofe in Empfang zu nehmen, zu durchsuchen und zu verhören.

(20:10) Captain Bradley hat den Doctor der Familie nach Digitalis befragt, dieser hat seinen Vorrat allerdings noch. Währenddessen ist Dr. Dubbons im Keller und holt jemanden zum Tragen der Leiche. Sie erfährt, dass es im Keller ein Labor von Alfred gäbe, das er sich irgendwann einmal eingerichtet habe.

(20:20) Der Butler und Captain Bradley tragen die Leiche in einem Bettlaken eingeschlagen nach unten in den Keller und bringen sie in das Labor.

(20:23) Währenddessen treffen, Brown, Alfred und Miss Davies am Telegrafenamt ein. Dr. Brown schreibt ein Telegramm an Scotland Yard, dass die Zofe am Bahnhof abgefangen werden soll.

(20:25) Alfred schreibt an Catherine Strickleton, dass ihre Mutter verstorben ist, Miss Davies teilt Lloyd die aktuellen Entwicklungen mit.

Captain Bradley geht zu Lord Wallingford und unterhält sich mit ihm.

(20:37) Captain Bradley unterhält sich auch mit allen anderen Menschen im Raum.

(20:41) Captain Bradley unterhält sich mit den Angestellten in der Küche.

„Sie haben einen lustigen Akzent.“ – „Ja, ich komme ja auch aus Amerika.“ – „Ohhh, aus Amerika?“ – „Jaha, wissen Sie, da gibt es sogar Bisons.“ – „Ooooh, BIIIISONS. Susan, hast du das gehört, da gibt es Bisons!“ – „Ja, und die sind soooo grooß!“ – „Oooh!“

(20:46) Anderer Morgen, Frühstück: „Kommt jemand nicht zum Frühstück?“ – „Lady Emily.“ – „Lady Emily ist ein Werwolf.“ – „Wieso ist sie ein Werwolf?“ – „Weil sie tot ist.“ – „Sie hatte Haare auf den Zähnen.“

(20:49) Alfred behauptet, der Kirschsaft beim Frühstück sei vergiftet. Dr. Brown und Alfred gehen in den Keller in Alfreds Labor um den Saft zu untersuchen.

(21:00) „Ach Esther.“ – „Ach Emily.“ – „Wer ist Emily? Ach, ich bin Emily.“

(21:03) Achdumeinegüte – Der Kirschsaft war tatsächlich mit Arsen vergiftet. Dr. Brown findet eine Flasche in Alfreds Labor. Er will Fingerabdrücke nehmen, wirft jedoch leider die Flasche auf den Boden. Tja, ein typischer Dr. Brown eben!

(21:15) Dr. Brown befragt das Personal, wann der Saft in Karaffe gefüllt wurde. Offenbar erst nachdem alle Platz genommen hatte. Alfred kann also nicht der Täter sein.

(21:22) Dr. West und Dr. Dubbons gehen in den Keller und schauen sich das Kleid von Lady Emily genauer an. Währenddessen ist Captain Bradley im Salon geblieben. Er hört einen Schrei von draußen – es ist Alfred, der ausgeritten ist. Alfred ist vom Pferd gefallen und liegt in der Wiese. Das Pferd ist davon gelaufen. Captain Bradley läuft nach draußen, Alfred lebt noch, das Personal bringt ihn ins Haus. Bradley schaut sich den Sattel an. Er ist manipuliert worden, Bradley bringt den Sattel in den Keller.

(21:27) Beim Weggehen sagt Jessica zu ihrem Vater, dass sie es ihm ja gesagt hätte. Und dass es gefährlich sei. Captain Bradley hört das.

(21:38) Miss Davies ist beim Pförtner und fragt ob schon jemand durchs Tor gekommen sei. Dem ist nicht der Fall. Captain Bradley befragt Jessica und erfährt nichts neues. Dr. Dubbons erfährt am Stall, dass das Pferd von Alfred bereits gesattelt gewesen ist.

(21:45) Ein Bote mit einer Nachricht von Scotland Yard hat die Ermittler informiert, dass die Zofe von Lady Emily in London in Empfang genommen wurde, jedoch nichts bei ihr gefunden wurde und die Befragung nichts ergeben hat.

Am Nachmittag ist Alfred wieder soweit genesen, dass er wieder zu Bewusstsein gekommen ist und herumlaufen kann.

(21:59) Dr. Brown spricht mit Alfred.

(22:00) Dr. Brown trifft im Gärtnerhäuschen auf Alfred und Lady Grace. Lady Grace sitzt auf dem Boden und lässt sich von Alfred zeichnen. Dr. Brown will mit Alfred allein sprechen.

(22:03) Miss Davies verhört Alfred. Er scheint einen Verdacht zu haben. Will aber nicht damit herausrücken. Dr. West spielt mit seiner Schaufel. Sein Schaufelfinger zuckt.

(22:08) Captain Bradley ist ein Kunstliebhaber: „Auf jeden Fall. Wir in Amerika schauen uns sehr gerne Kunstwerke an.“

(22:09) Bradley, in der Gärtnerhütte: „Da wäre auch nicht Dr. Snuggles zur Hilfe gekommen.“ – Dr. Tuggles, aus dem Herrenhaus, hunderte Meter weit entfernt: „ES HEISST TUGGLES!!!“

(22:11) Bradley geht zurück zum Herrenhaus. Bradley erzählt Richard davon, dass sein Bruder seine Frau in der Gärtnerhütte zeichnet. Richard springt daraufhin auf, faltet seine Serviette zusammen und geht zur Gärtnerhütte.

Miss Davies unterhält sich noch etwas mit Alfred in der Gärtnerhütte.

(22:17) Dr. Dubbons unterhält sich mit Mary und ihrem Sohn, Lawrence.

(22:21) Das Licht geht aus. Dr. Dubbons hört im Obergeschoss einen Schrei. Dr. Dubbons greift sich eine Petroleumlampe und geht dahin wo sie den Schrei gehört hat. Sie steht in einem Vorzimmer. Die Tür zum Schlafzimmer des Gästeapartments ist halb geöffnet. Sie sieht ein Kleid und erkennt es als das von Patricia. Es gibt noch eine Tür nach links, diese ist verschlossen. Der Schrank ist offen.

Dr. Dubbons sagt den anderen im Obergeschoss sie sollen aufpassen ob jemand den Flur entlangläuft. Sie geht wieder in den Raum und versucht die verschlossene Tür zu öffnen. Sie scheitert leider. Sie ruft Mary und bittet Sie, Hilfe zu holen.

(22:26) Miss Davies und die restlichen Anwesenden aus der Gärtnerhütte gehen zurück in Richtung des Herrenhauses. Richard kommt ihnen entgegen. Er ist aufgebracht und konfrontiert Grace und Alfred. Leider sabotiert Miss Davies die Behauptung von Captain Bradley. Böse Miss Davies.

(22:30) Captain Bradley stellt fest: „Lloyd hat die Geduld verloren und will schnell nach hause. Sie will dass der Täter sich jetzt stellt, sonst wird jeder umgebracht der im Haus ist.“

Dr. Dubbons erfährt: Lawrence hält Geoffrey für einen Schleimer. Er mag ihn nicht, er befürchtet, dass er sein Stiefvater werden könnte. Lawrence mag Alfred lieber. Sie erfährt, dass Alfred sonst immer für ihn Zeit hätte, nur dieses Wochenende nicht.

(22:34) Miss Davies kommt ins Obergeschoss und öffnet die verschlossene Tür. Sie findet Patricia im Badezimmer vor einer gefüllten Badewanne. Neben ihr die Scherben einer geplatzten Petroleumlampe. Sie hat schlimme Verbrennungen im Gesicht. Dr. Snuggles (TUGGLES!) kommt dazu und lässt sie aufs Bett legen.

„Wir sind doch genug um sie zu tragen. Oder ist sie irgendwie defekt?“ – „Nee sie ist noch heile. Die hat nur Verbrennungen im Gesicht und sonst nichts.“

(22:40) Captain Bradley lässt sich im Keller den Gashahn zeigen und stellt fest dass er verschlossen war. Er dreht ihn wieder auf. Das Licht im Obergeschoss geht wieder an.

Dr. Brown untersucht die Scherben der Lampe im Bad. Er findet Tabakkrümel auf dem Boden.

(22:43) Dr. Brown stellt zudem fest, dass die Lampe nicht explodiert sein kann, da die Scherben nicht rußgeschwärzt sind. Das Ventil wird sehr weit aufgedreht gewesen sein und es kam zu einer Stichflamme.

(22:46) Alfred sagt zu Dr. Dubbons, Dr. Brown und Miss Davies, dass er morgen früh verkünden will wen er in Verdacht hat. Er geht daraufhin in sein Zimmer und schließt hinter sich ab.

Richard will derweil die Frauen zum Bahnhof bringen, weil es ihm zu gefährlich wird.

(22:52) Die Tochter von Lady Strickleton trifft ein: „Wer sind Sie?“ – „Ich war auch Gast bei der Teeparty.“ – „Bei der TIERPARTY?“

(22:56) Dr. Dubbons geht zum Zimmer von Richard. Dr. Brown durchsucht es. Er findet nichts nennenswertes.

Dr. Dubbons hält den kleinen Lawrence vom Rauchen ab: „Aber Rauchen macht schwarze Lungen. Immer wenn ich die Leute aufschneide, sehe ich schwarze Lungen und glaub mir du möchtest keine schwarze Lunge.“

(23:01) Dr. Dubbons durchsucht Geoffreys Zimmer. (Geoffrey ist übrigens der Freund von Mary, der Witwe von Raymond – falls ich das noch nicht erwähnt haben sollte.) Man findet dort ebenfalls nichts nennenswertes.

Danach gehen die Ermittler schlafen. Am nächsten Morgen fährt die Familie zur Messe, kommt nach einer Stunde wieder und versammelt sich zum Frühstück. Die Ermittler stoßen dazu. Alfred will nach dem Frühstück verkünden, wen er verdächtigt.

Er steht kurz vor dem Ende auf, entschuldigt sich und verlässt den Tisch. Captain Bradley folgt ihm. Er geht in sein Zimmer, setzt sich wieder an den Schreibtisch. Captain Bradley klopft an die Tür. Er macht nicht auf. „Dann klopf ich weiter an die Tür.“ – „Er macht nicht weiter.“ – „Dann klopf ich halt weiter.“

(23:07) Nach dem Frühstück lässt sich Dr. Dubbons von Lawrence das Gelände zeigen. Sie gehen zu der Höhle, die Lawrence toll findet. In der Ferne sieht Dr. Dubbons Andrew, der mit hängendem Kopf über das Gelände geht. Er raucht, entgegen seiner normalen Gewohnheit, eine Zigarette.

Esther erzählt von einer Familiengeschichte, dass es einen Zigarettendieb gibt, der immer auf Familienfeiern einzelne Zigaretten klaut. Sie glaubt dass das Andrew sein könnte.

(23:13) Miss Davies wird leider von Lloyd zurückbeordert. Sie fährt mit der nächsten Kutsche zum Bahnhof.

(23:17) Captain Bradley fällt ein, dass Andrew sich für den Kunstseidenhandel interessiert. Kunstseide würde laut ihm aus Schießbaumwolle hergestellt. Diese könnte man gut in Zigaretten verstecken. Diese ist offenbar hochexplosiv. Da es verpönt ist, dass Frauen rauchen, tun diese dies heimlich. Möglicherweise hat Patricia im Badezimmer geraucht und ihre Zigarette war manipuliert.

Dr. Dubbons beschließt: „Dann geh ich raus und mach ein Foto von Lawrence, der ist auch süß.“

(23:22) Die Ermittler hören eine Tür im Obergeschoss. Alfred kommt aus dem Zimmer. „Sie finden alles da drin.“ und deutet auf sein Zimmer. Alfred geht den Flur herunter und steigt auf die Ballustrade der Galerie. Dr. Dubbons versucht ihn festzuhalten und reißt ihn zurück.

Captain Bradley findet in Alfreds Zimmer Briefe. Er liest sie den Ermittlern vor.

(23:25) Captain Bradley gibt die Briefe an Dr. Brown: „Dr. Brown, sie lesen doch bestimmt gerne weiter.“

(23:27) Ein Täter wurde gefunden. Alfred hat das Gas abgedreht und die Karaffe vergiftet, dies geht aus den Briefen hervor. Er ist hochgradig depressiv und ihm war langweilig. Die Umstände hat er arrangiert um ein aufregendes Wochenende zu verbringen. Der Tod von Lady Emily hatte tatsächliche eine natürliche Ursache. Nun bleibt noch die Explosion im Badezimmer von Lady Patricia, die die Ermittler Andrew zurechnen.

(23:35) Dr. Dubbons kommt auf die Idee, dass, weil Frauen heimlich rauchen, Patricia möglicherweise die explosive Zigarette geklaut hat.

(23:44) Andrew hat anscheinend die Zigarette manipuliert und in ihr Zigarettenetui getan. Um die Beweise in Form des Zigarettenetuis zu vernichten raucht er diese auf. Captain Bradley läuft nach draußen auf Andrew zu. Dr. Dubbons folgt ihm mit dem Rest der Familie. Dr. Dubbons konfrontiert ihn: „Andrew Sir Lord! Ha ha! Wie ich sehe rauchen sie Zigaretten!“

Captain Bradley richtet den Revolver auf ihn und zwingt ihn seine Taschen zu leeren.

(23:48) Er hat ein Zigarettenetui in der Tasche. Und dabei raucht er eigentlich nur Pfeife. Er leugnet dass es das Etui von seiner Frau sei. Dr. West schickt Dr. Brown mit dem Etui ins Haus um Fingerabdrücke zu nehmen. Er vergleicht diese mit den Fingerabdrücken von Patricia.

„Okay, ich fahre zu Leiche.“ – „Du FÄHRST zur Leiche?“ – „Ja, mit dem Tretroller. Von Lawrence. Über die langen Flure. Ssssss!“

Die Fingerabdrücke passen.

Schließlich gibt Andrew nach und gesteht den Mord an Patricia und Lady Strickleton. Er hat das Digitalin verstärkt und hinterher wieder verdünnt. Die Auswirkungen traten dabei dann nur in Stresssituation auf und dies war der Fall als sie sich alleine anziehen musste.

Seine Frau hat er umgebracht, weil er diese nicht leiden konnte und Catherine Strickleton neu heiraten wollte. Da seine Frau und die Mutter von Catherine das nicht gut geheißen hätte, mussten diese beide aus dem Weg.

(23:56) Wieder einmal haben die glorreichen Ermittler den bösen Verbrecher zur Strecke gebracht! Leider haben viel zu viele Adelige überlebt. Dr. West ist betrübt seiner Schaufel keine weitere Kerbe hinzufügen zu können.

Tragisches Schicksal aber dennoch: Die Ermittler waren siegreich und können nun erfreut nach Hause gehen. *signoff*

P.S. Letztes Wort von Dr. Dubbons: „Rauchen endet tödlich!“

Private Eye – Live Blog #2

Wieder einmal befinden wir uns im London des 19. Jahrhunderts, wieder einmal folgen wir den klugen Handlungen einer kleinen Gruppe von überaus talentierten Detektiven von Scotland Yard. Auch heute gibt es mit ziemlicher Sicherheit einen oder mehrere Mordfälle die gelöst werden wollen. Und wenn wir Glück haben stehen sich unsere Helden hierbei auch diesmal wieder nicht zu sehr selber im Weg.

(16:11) Für alle, die unserer letzten Live-Berichterstattung nicht gefolgt sind, hier noch einmal ein kurzer Überblick über die Anwesenden:

  • Detective Sergeant John Hanson: Ein junger Polizist von Scotland Yard, der übrigens als einziger der Ermittlergruppe von Schusswaffen Ahnung hat, jedoch keine besitzt.
  • Dr. Quincy West & Dr. Lauren Conelly: Die fähigsten Gerichtsmediziner, die Scotland Yard für diesen Fall entbehren konnte. Dr. West hat übrigens immer eine praktische Schaufel dabei, mir der er einmal einen gewissen Lord Randall erschlagen hat. Aber das ist eine andere Geschichte.
  • Dr. Odo Brown: Ein Kriminologe mit einem Hang zu fragwürdigen Experimenten, die glücklicherweise nie zu einem Abschluss kommen.
  • Catherine Eddington, eine überaus geheime Geheimpolizistin. Niemand wird ihre Identität jemals erfahren. Oh. Mist. Zu spät.

(16:15) Mr. Hanson weist auf den ersten Fehler des Spielleiters hin: Die Teller wurden falsch abgezählt! Skandal!

(16:22) Es ist der 21.09.1880. Mr. Hanson fällt auf dass es ja früher als bei den letzten Malen war, daher müssten die Preise ja wieder günstiger sein. Der Spieleleiter lehnt das ab. Mr. Hanson wird gleich zu Beginn von Chief McCormac in sein Büro gerufen. Es gibt ein kleines „Problem“ in Corbridge und die dortigen Stellen seien „überfordert“ mit dem Fall. Am Samstag wurde die Leiche eines Viehzüchters gefunden. McCormac schlägt vor Dr. Brown mitzunehmen.

(16:25) „Wahrscheinlich seit ihr bei diesem Abenteuer ratzfatz durch!“ – wie naiv von unserem Spielleiter! Er sollte uns doch eigentlich besser kennen.

Dr. Conelly schlägt derweil vor, die Schafe zu befragen: „Mäh mäh!“ Mr. Hanson zweifelt Dr. Conellys Fremdsprachenkenntnisse in Schafisch an.

(16:34) Mr. Hanson stellt sein Team zusammen. Überraschenderweise sind es alle Anwesenden. Die Reise wird geplant: „Wissen wir wann die Züge fahren?“ – „Ach, die fahren immer irgendwann!“

(16:40) Die glorreichen Ermittler erreichen den Bahnhof King’s Cross. Dr. Conelly: „Wir gehen zum Ticketschalter… Okay, ICH gehe zum Ticketschalter. Sonst will ja keiner.“

(16:47) Der Zug fährt um 12 Uhr mittags los und liefert die Ermittler 7 Stunden später in Corbridge ab. Sie beschließen sich eine Kutsche zum Hotel „Golden Lion“ zu nehmen. Zehn Minuten später erreichen sie ihre Unterkunft.

(16:56) Mr. Hanson möchte zur Polizeistation gehen. Er lässt sich von Dr. Conelly überzeugen, die „Informationstante“ (Mr. Hanson) nach dem Weg zu fragen. Wie zu erwarten ist sie abgeschlossen. Die Polizei hat zu, Verbrechen finden erst morgen früh wieder statt.

(16:59) Der örtliche Polizist ist laut Aussage eines Jungens im örtlichen Pub. Meine Statistik belegt inzwischen: Dorfpolizisten sind entweder betrunken oder unfähig. Oder beides.

(17:01) Der Pub heißt „New Inn“, wird aber auch „Monk’s Holme“ genannt, nach einem alten Kloster an der gleichen Stelle. Überwiegend sitzen dort Viehzüchter, an einem Tisch sieht man aber auch einen Polizisten. Ich schätze, dass das derjenige ist, den wir suchen. Könnte aber auch einer der Viehzüchter sein.

(17:03) Er kann den Ermittlern immerhin schon mal sagen, dass das Opfer Michael Fortsom hieß, als Tatverdächtigen hat er einen Paul Swire festgenommen. Gefunden wurde die Leiche im Stall der Fortsoms vom Bruder des Opfers und dessen Vaters.

Ich weiß garnicht, was die Ermittler dort noch sollen. Der tolle Ortspolizist hat den Fall doch schon gelöst.

(17:08) Beeindruckend was dieser Polizist alles weiss: Das Opfer, Michael Fortsom war 25, der Tatverdächtige Paul Swire, 24.

Beide interessierten sich für Catherine Brigs, die Nichte von Edward Brigs dem Barbesitzer. Und zufälligerweise auch der Stiefvater von Paul Swire. Wir nähern uns hier schon wieder mit großen Schritten einer „Der-Stammbaum-ist-ein-Kreis“-Geschichte.

(17:16) Der Dorfpolizist hat die Ermittler übrigens garnicht bestellt, das war der örtliche Coroner. Der wiederum derzeit gerade in London weilt. Um seinen „Freund zu besuchen“… ich wette, der Freund heißt McCormac und ist Chief bei Scotland Yard.

(17:21) Dr. Conelly verhört Catherine Brigs: „In welcher Verbindung standen Sie denn zu der Leiche? Als sie noch lebte?“

Catherine Brigs ist von Paul Swires Unschuld überzeugt. Sie denkt es sei ein Unfall gewesen. Mr. Hanson: „Also war sie es doch!“

(17:25) Der Barbesitzer glaubt auch nicht, dass Paul Swire der Täter ist. „Er ist halt ein bischen wild der Bursche.“

(17:38) Der Barbesitzer gibt Dr. Brown sein Bier und dieser bezahlt: „Was, kein Trinkgeld?“ … „Oh, Eine Dukate. Sie sind so großzügig. Zu gütig von Ihnen, Sir. Möge die Sonne das Licht des Lebens auf ewig bescheinen.“

(17:44) Mr. Henson: „Ich möchte gern zu der Villa. Also zu der Scheune mein ich.“ – Die Scheunenvilla. Wer kennt sie nicht?

Dr. Conelly: „Dann geht ihr mal zum Tatort. Denn drei Augen sehen mehr als…“ – Dr. West: „Drei Augen? Wer hat denn da eins verloren?“ – Dr. Conelly: „Ja jeder eins, nicht?“

Dr. Conelly ruft eine Droschke: „Guten Tag wir wollen zu Doctor… Mel… Mar… Melmac?“ – „Ich kenne nur Dr. Mascomp.“ – „Ja genau, zu dem.“

(17:51) „Dürfte ich fragen wer sie sind?“ – „Dr. Quincy West, Scotland Yard.“ – „Haben Sie auch einen Ausweis?“ – „Ja, hier.“ *zeigt Ausweis* – „Und was machen Sie mit dieser Schaufel?“ – „Das ist meine Dienstschaufel.“ – „Bei Scotland Yard hat jeder eine Schaufel?“ – „Nein nur ich. Nur geschultes Personal.“ – „Ah und damit machen sie schaufelige Dinge?“ – „Ja.“

(18:00) „Da seht ihr dann so eine Scheune. Wo auch so Stroh und so liegt.“ – „Wieso liegt da eigentlich Stroh?“ – „Weil das ein Pornofilm ist.“

(18:03) Der Vater des Toten: „Der Schuldige sitzt doch schon im Knast.“ – Dr. Brown: „Trotzdem müssen wir alles genau untersuchen und ordentliche Ermittlungen machen.“ *Gelächter aus dem off*

(18:06) „Ich vermute, er hat meinen Sohn kapputt gemacht!“

(18:09) „Ich hab gehört hier ist eine Schafskrankheit am wüten?“ – „Ja, die ist da hinten hinter der Scheune. Da, wo sie die große Staubwolke sehen. Nennt sich auch Wolf.“

(18:17) Dr. Brown, Mr. Hanson und Miss Eddington durchsuchen den Tatort. Sie finden Metallsplitter, an manchen Stellen wurde gefegt, vor allem hinten ist das Dach eingestürzt und um die Scheune herum finden sich Ölspuren. Dr. Brown stellt fest, dass eine ziemlich große Hitze vorlag, zuviel für eine Öllampe.

(18:22) Dr. Brown: „Sieht das denn wie ein normaler Stall aus der von Schafen noch benutzt wird?“

Der Stallbesitzer gibt übrigens an es sei nur ein Werkzeugschuppen gewesen. Und der sei größtenteils leer gewesen, weil man den habe umbauen wollen. Natüüüüürlich. So wirds gewesen sein. Die Glaubwürdigkeit in Person.

(18:30) „Sind Sie vor oder nach Michael gegangen?“ – „Ich bin nach Michael… vor Michael… nach Michael… ach ich weiß es gar nicht mehr. Ich war so betrunken.“

Miss Eddington: „Haben Sie bemerkt dass ihr Bruder…“ – Mr. Hanson: „…tot war?“

(18:36) Miss Eddington: „Ist der Körper ihres Bruders ist noch ganz gewesen?“  – Der Bruder des Opfers: „Von hinten gesehen hat er noch alle Teile dran gehabt.“

(18:41) Dr. Conelly und Dr. West verhören den Tatverdächtigen. Er behauptet weder der Täter noch auf dem Anwesen des Toten gewesen zu sein. Angeblich war er nach der Feier bei dem örtlichen Schloss.

(18:47) „Hatten Sie an dem Abend zufällig ein Fass dabei?“ – „Warum soll ich denn ein Fass dabei gehabt haben?“ – „Das ist nur eine Routinefrage. Das fragen wir immer.“

(18:56) Der Tatverdächtige war unkooperativ und nicht hilfreich. Er beschuldigt das Dorf und alle anderen Halsabschneider und Verbrecher zu sein nur er und seine Familie sei eine Ausnahme. Dr. West und Dr. Conelly gehen zum Friedhof um sich die Leiche anzusehen.

(19:04) Dr. Brown, Mr. Hanson und Miss Eddington befragen weiterhin den Vater und den Bruder des Opfers. Währenddessen exhumieren Dr. West und Dr. Conelly die Leiche auf dem Friedhof. Mangels Körperkraft obduzieren sie die Leiche in zwei Metern Tiefe in der Sarggrube. Der Körper ist offenbar am meisten von vorne verletzt worden und enthält Metallsplitter, ähnlich denen die auch am Tatort gefunden wurden.

Mr. Hanson isst währenddessen Fruchtgummis: „Kann ich mal die Grünohrschnäbel haben?“

(19:13) „EINE FRAU BEI SCOTLAND YARD!?“ – Ich glaube, wenn den Ermittlern irgendwann einmal jemand begegnet der diese Frage nicht stellt, gebe ich dem ein Bier aus!

West und Conelly begegnen einem alten Mann mit Hörproblemen. Dr. Conelly unterhält sich schreiend mit ihm: „WIR UNTERSUCHEN DIE LEICHE!“ – „Was ist mit der Eiche?“ – „DIE HABEN WIR AUSGEGRABEN!“ – „WAAAS?“

(19:20) Dr. Conelly: „ALSO KENNEN SIE NICHT JEDEN HIER IM DORF?“ – Dr. West: „Wenn Sie Torf wollen dann müssen sie ins Moor gehen.“  – Dr. Conelly: „West, hören Sie auf den alten Mann zu veralbern.“

(19:26) Die Ermittler treffen im Hotel wieder zusammen und vergleichen Ihre Ergebnisse. Die Metallsplitter die beide gefunden haben, scheinen die gleichen zu sein. Es scheint eine Art von Metall zu sein, die nicht für Werkzeuge benutzt wird, eher eine Art Kupferlegierung. West und Conelly bestätigen dass es offenbar die gleichen Metallsplitter zu sein scheinen wie die in der Leiche.

(19:38) Conelly und West gehen in den Pub um sich mit Catherine zu unterhalten. Die drei anderen fahren mit einer Droschke zu der Burgruine.

(19:39) „Da unten ist ein Junggesellinnenabschied. Eine ist pink angezogen, hat einen Müllgreifer in der Hand. Oh, korrigiere. Es ist kein Müllgreifer. Es ist ein Selfiestick.“

(19:46) Dr. Conelly setzt sich an die Bar. Der Wirt guckt ungläubig und spricht Dr. West an: „Ist das ihre Frau?“ – „Das ist meine Kollegin. Wissen Sie, wir sind aus London!“

(19:51) „Gehört diese Catherine auch zu Ihrem Freundeskreis?“ – „Zu meinem?! Nein… meine Frau würde mich umbringen!“

(19:53) Mr. Hansons beweist wieder einmal ausgezeichnete polizistische Fähigkeiten: „Kennen Sie eigentlich diese Fortsons?“ – „Ja.“ – „Waren Sie da schonmal?“ – „Nö.“

(19:57) Der Groundskeeper: „Auch wenn Sie von Scotland Yard sind, heißt das nicht, dass Sie überall reingucken können.“ – „Eigentlich schon. Normalerweise würden wir das Schloss einfach aufmachen.“ – „Was haben sie grad gesagt? Sie würden das Schloss normalerweise aufmachen?“ – „Nein nein… Hahaha… ‚das ist ein schönes Schloss‘ hab ich gesagt.“

Miss Eddington: „Mr. Brown, ich kanns kaum glauben, dass ich das sage – aber wir brauchen Ihre Fähigkeiten.“ – Mr. Hanson: „Er hat keine Fähigkeiten!“

(20:00) Dr. Brown träumt: „Hätten Sie eine Fackel für uns?“ – „Nein.“ – „WIESO HABEN SIE KEINE FACKEL? SIE BEHINDERN UNSERE ERMITTLUNGEN! WIR SIND VON SCOTLAND YARD. WER SIND SIE ÜBERHAUPT? SIE SIND NIEMAND!!!“

(20:03) „Ich bin Dr. Quincy West. Oder kurz einfach Quest.“

(20:04) Dr. Brown ist in einer Gruft: „Wie riecht das da?“ – „Leicht modrig. So wie bei euch bei Scotland Yard.“

(20:09) Dr. West liefert sich ein hitziges Rededuell mit dem Besitzer des Pubs. Mr. Brigs mag Dr. Wests Schaufel nicht, weil er meint, dass das eine Totengräberschaufel sei. Er will dass er sie rausbringt oder in einen Schrank stellt. Dr. West möchte das nicht und schließlich müssen er und Conelly gehen.

(20:12) Dr. Brown steht vor einer Stalltür: „Wenn ich daran höre, höre ich dann Pferdewirren?“

„Möchtest du dir auch eine Schaufel nehmen? Dann haben du und West beide eine und dann könnt ihr Schaufelschlachten machen?“ – „Awesome aber nein.“

(20:14) „Als Sie da unten waren, haben Sie etwas gehört?“ – „Ein Knistern.“ – „Wie würden Sie das Knistern beschreiben?“ – (Stimme aus dem Off: „Wie Luftpolsterfolie!“) – „Mh… Knister knister?“

(20:25) Die Ermittler fahren am nächsten Morgen erneut zum Tatort. Sie wollen sich dort noch einmal genauer umschauen. Mr. Fortsom steht dort als sie ankommen: „Sie schon wieder… haben Sie was Neues rausgefunden?“ – Mr. Hanson: „Vielleicht… gleich.“

(20:35) Eine Spur von Metallsplittern führt vom Schuppen zu einer Jauchegrube. Die Ermittler vermuten dass dort etwas versenkt wurde. Leider ist die Jauchegrube ziemlich voll und über einen Meter tief. Sie ist zudem sechs mal drei Meter groß. Sie versuchen etwas zu finden um unten in der Grube zu suchen. Ein Balken reicht zum herumstochern aus, aber nicht um das gefundene Objekt an die Oberfläche zu befördern.

(20:41) Stimme aus dem Off „Hat einer von euch ein Seil?“ – Dr. Conelly: „Ich hab ein Buch über Schlangen aber sonst…“ – Dr. West: „Eine Schlange ist sowas wie ein Seil.“ – Dr. Conelly: „EIN BUCH über Schlangen!“

(20:46) Die anderen Ermittler wollen Dr. West seine Schaufel für das herumstochern missbrauchen. Dr. West weigert sich seine Schaufel für Jachestocherungen herzugeben. Die anderen Ermittler sind ungehalten. Dr. West weigert sich weiterhin. Dr. Conelly und Dr. Brown fahren schließlich in die Stadt und kaufen eine neue weitere Schaufel und kehren zurück.

(20:48) Mr. Hanson und Dr. Brown fischen mit dem Balken und der Schaufel in der Grube herum. Sie heben es an aber der Balken fällt zurück in die Jauche. Sie fischen den Balken wieder hoch und schaffen es beim zweiten Mal einen Kessel aus der Jauche zu bergen. Dr. Brown denkt, es könnte ein Kessel gewesen sein um etwas zu kochen.

(20:53) Dr. Conelly, Mr. Hanson und Miss Eddington gehen zum Haus und wollen die Familie mit den Beweisen konfrontieren. Sie hören ein Klicken was zu einer entsicherten Waffe passen könnte. Sie entscheiden sich dagegen sie zu konfrontieren und ziehen sich wieder zurück. Sie beschließen zur Polizei zu fahren und mit Verstärkung wieder zu kommen.

(20:59) Dr. West schleppt den Kessel vor einen Schuppen an der Polizeistation. Er und Dr. Conelly machen ihn sauber. Dr. Brown schaut sich den Kessel an, hat aber keine Ahnung davon. Der Constable schaut ihn sich auch an und stellt fest, dass das Ventil manipuliert aussieht. Es hat wohl jemand daran herumgebogen.

(21:05) Dr. West unterhält sich mit dem Gefangenen Paul. Dieser hat offenbar von der Brennerei gehört, aber will nicht herausrücken woher. West ruft Hanson dazu und lässt ihn Paul verhören.

Die Ermittler gelangen zu der Erkenntnis, dass Paul den alten Fortsam konfrontiert hat, dass sein Sohn die Finger von Catherine lassen soll, sonst würde er die Vorgänge der Polizei melden. Der alte Fortsam hat jedoch den Rest der Stadt gegen Paul aufgebracht, da die alle in dem illegalen Alkoholgeschäft drin stecken. Wenn Paul mit der Polizei sprechen sollte, würde auch sein Stiefvater bestraft werden, da auch dieser den Schnaps bezieht.

(21:15) Die Ermittler diskutieren mögliche Szenarien wie es zu der Explosion kam. Schließlich bringt Mr. Hanson ihn aufs Polizeirevier und verhört ihn dort.

Dr. West geht währenddessen ins Hotel und zieht sich um, da seine Kleidung beim Kesselreinigen mit Jauche verunreinigt wurde.

(21:30) Die Ermittler fordern Verstärkung an um das Haus der Fortsoms zu stürmen und fahren zu deren Haus. Vor Ort finden sie den Frederick tot auf dem Boden und dessen Vater mit der Waffe daneben. Der Vater wird für den Mord festgenommen. Beim Verhör stellt sich raus, dass Frederick am Kessel manipuliert hat weil er wegen Catherine auf Michael eifersüchtig war. Der Alte Fortsom hat seinen Sohn dann getötet als er vom Barbesitzer erfahren hat, dass jemand das Ventil manipuliert hat. Damit war für ihn klar, dass nur sein anderer Sohn als Täter in Frage kam.

Schlusswort: „…und dann hat er ihn halt weggewumst.“

Tja – und wieder einmal sind ein paar böse Menschen tot. Allerdings war diesmal keiner der Ermittler dafür verantwortlich. Sie bessern sich.