Fantasy Filmfest 2012 – Fazit

Insgesamt hat mir das Festival dieses Jahr wieder sehr gut gefallen. Ich habe viele gute Filme gesehen und die Tatsache, dass jetzt immer schon ab 13:00 Filme laufen finde ich sehr angenehm, da man nicht so viel überschüssige Zeit hat, die man irgendwie totschlagen muss. Dies geht dann allerdings zu Lasten der Zeit, die ich habe, um die Reviews zu schreiben.

Beim Kino habe ich ein paar Punkte, die mir nicht gut gefallen haben. Zum einen die Tatsache, dass man das Festival jetzt fast komplett in den Keller verbannt hat. Für die meisten Filme kamen Saal 4 und Saal 8 zum Einsatz, Saal 3, in dem sonst ein Großteil lief wurde nur für die beiden letzten Filme genutzt. Einerseits ist es ganz nett, die Säle ohne Treppensteigen fast direkt nebeneinander zu haben, andererseits hatte man so nur den relativ kleinen Saal 8 zur Verfügung. Dies wurde besonders zum Problem für gut besuchte Filme für Chained, der ursprünglich sogar in Saal 1 laufen sollte. Ein weiteres Problem ist die Projektionsqualität in Saal 8, da dort der Projektor extrem dunkel war. Ich meine auch, dass der Kontrast nicht so toll war, sodass man eher grau als schwarz hatte.
Weiterhin hatte das Kino beschlossen, ausgerechnet während des FFF die Toiletten im Untergeschoss umzubauen. Somit musste man um die Toiletten zu nutzen jedes Mal nach oben gehen, wo nur sehr kleine Toiletten zur Verfügung stehen, die dann gegen Ende des Tages stark verschmutzt, bzw. vor allem nass, und regelmäßig überfüllt waren. So etwas hätte man durchaus anders planen können, da man den Termin nun schon seit Anfang des Jahres kannte.

Das Rosebud Team vor Ort hat seine Sache ganz gut gemacht, es war immer jemand da, der Fragen beantworten konnte und es gab wieder ein paar mehr Ansagen. Trotzdem fänd ich es toll, wenn bei den ersten Filmen des Tages jemand ein paar Worte sagen würde, das fand ich vor Rudis Weggang deutlich besser. Nach dem, was man so mitbekommen hat, schien die Zusammenarbeit mit dem Kino dieses Jahr etwas schwieriger zu sein, zumal ein Streik dazwischen kam. Dafür haben die Leute von Rosebud das sehr gut hingekriegt. Viel von den Problemen zu bemerken war jedenfalls nicht.

Nahrungstechnisch habe ich nun eine ganz praktikable Vorgehensweise entdeckt. Mittags habe ich nun immer verschiedene Restaurants erkundet. Besonders gut gefallen haben mir Doris‘ Diner, wo ich zweimal war und BigEasy, wo ich sonntags zum Brunch gewesen bin. Für den Rest des Tages habe ich mir dann immer Laugenstangen im Bahnhof Dammtor geholt.

Hier nun noch die Übersicht über die Filme, die ich gesehen habe. Der Durchschnitt ist etwas schlechter, als die letzten Jahre, er liegt bei 5,94. Ist allerdings in Ordnung, 6,05 aus dem letzten Jahr liegt nur unwesentlich höher. Ich muss mich korrigieren: Der Durchschnitt liegt bei 6,09 und ist also besser als letztes Jahr. Hatte bei der Berechnung einen kleinen Fehler drin.

Nr Tag Titel Wertung
1 1 Sightseers 8/10
2 1 V/H/S 4/10
3 2 Resolution 6/10
4 2 After 5/10
5 2 The Tall Man 6/10
6 2 Universal Soldier 3D 3/10
7 2 Black Rock 5,5/10
8 3 Motorway 4/10
9 3 The Pact 6/10
10 3 The Posession 7/10
11 3 Piranha 3DD 7/10
12 3 Stitches 8/10
13 4 Blind Alley 6/10
14 4 Flying Swords of the Dragon Gate 3D 5/10
15 4 13 Eerie 6/10
16 4 The Suicide Shop 3D 2/10
17 4 Killer Joe 9/10
18 4 Inbred 7/10
19 5 Columbus Circle 7/10
20 5 Get Shorty -/10
21 5 Excision 8/10
22 5 Chained 9/10
23 5 God Bless America 9/10
24 5 Detention 8/10
25 6 Vamps 9/10
26 6 When the Lights went out 3/10
27 6 Portrait of a Zombie 2/10
28 6 Violet & Daisy 7/10
29 6 Beasts of the Southern Wild 6/10
30 6 The Ghostmaker 4/10
31 7 The Awakening 5/10
32 7 No Tell Motel 4/10
33 7 Noobz 7/10
34 7 Ace Attorney 8/10
35 7 Cockneys vs. Zombies 9/10
36 7 Morituris 3/10
37 8 Thale 6/10
38 8 Wrath 3/10
39 8 Crawl 5/10
40 8 Grabbers 8/10
41 8 The Baytown Outlaws 9/10

Fantasy Filmfest 2012 – Tag 8

Mit ein paar Tagen Verspätung melde ich mich nun auch wieder zum diesjährigen Fantasy Filmfest zu Wort. In den ersten Tagen bin ich nicht dazu gekommen, ich reiche es also nun nach. Wie bisher gibt es wieder eine Kurzzusammenfassung und meine Meinung zu den von mir gesehenen Filmen.

Den Anfang vom Ende des letzten Tages bildete Thale. Der Film spielt in Norwegen und handelt von zwei Männern, die in einem Tatortreinigungsunternehmen arbeiten. Bei einem Einsatz entdecken sie unterhalb einer Hütte einen Keller in dem eine Art Labor eingerichtet ist. Dort stoßen sie auf ein Mädchen in einer Badewanne. Und irgendetwas lebt in dem Wald in der Umgebung.
Eine Art norwegisches Create Feature. Die beiden Hauptcharaktere waren sympathisch und die Story interessant genug, damit man mehr erfahren möchte. Der Anspruch war nicht besonders hoch aber alles in allem ein Film den man sich gut anschauen kann. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass die Hintergründe ein bisschen besser aufgeklärt werden, denn einiges bleibt am Ende im Dunkeln. Wertung: 6/10

Anschließend begann der australische Teil des Tages mit Wrath. Ein unbekannter Scharfschütze schießt auf ahnungslose Leute auf einer Landstraße, diese flüchten mit einer jungen Frau auf einen Hof in der Nähe. Von dort aus versuchen sie dann zu fliehen.
Ein ziemlich dröger, langatmiger und langweiliger Film. Vor allem wird nicht klar, was das alles sollte. Oder mir ist die Auflösung entgangen. Ich hab mich hinterher noch darüber unterhalten und man konnte mir auch keine schlüssige Erklärung liefern. Nach den bisherigen Erfahrung mit australischen Genre-Filmen, wie Wolfs Creek oder Red Hill, war ich doch einigermaßen enttäuscht. Wertung: 3/10

Aber das macht ja nix, wir haben ja noch einen Australier: Crawl. Ein Auftragskiller fährt mit seinem neuen (schokoladenfarbenen) Auto aus der Stadt davon, in der er gerade seinen Auftrag erledigt hat. Dabei überfährt er versehentlich einen Mann, der eine Reifenpanne hat und baut einen Unfall. Daraufhin sucht dann das nahegelegene Haus einer Kellnerin auf, um sich ein neues Fahrzeug zu besorgen. Dumm nur, dass die keines hat und sich dann auch noch zur Wehr setzt.
Dieser Film war besser als der Vorgänger, auch vor allem durch die Besetzung des Killers. Der Schauspieler hat ein so ausdrucksloses Gesicht, dass perfekt für eine solche Rolle geeignet ist. Assoziationen mit No Country for Old Men kommen einem da schnell in den Sinn und dies wird dem Film zum Verhängnis, denn an diesen kommt er definitiv nicht heran. Insgesamt aber ganz okay und man macht keinen Fehler, wenn man ihn sich anschaut. Wertung: 5/10

Den vorletzten Film des Festivals bildete für mich Grabbers. Ein irisches Creature Feature mit Aliens. Und Betrunkenen. In der Nähe einer kleinen Insel stürzt zu Beginn ein extraterrestriales Objekt ins Meer. Kurz darauf verschwinden Menschen. Die Polizei auf der Insel sieht sich nun also einer Plage von Außerirdischen gegenüber, die im Wasser leben. Dumm nur, dass einen schwerer Sturm mit starken Regenfällen bevorsteht und die Wesen dann auch das Land heimsuchen können.
Grabbers war wirklich schwer unterhaltsam. Die Dualität zwischen dem Polizisten von der Insel und seiner aushilfsweisen Kollegin vom Festland trug sehr dazu bei. Auch waren die CGI-Monster wirklich schön gestaltet und sahen ziemlich realistisch aus. Dies wurde begünstigt, dass diese teilweise recht lange Screentime hatten und man sie so gut in voller Größe sehen konnte. Die Liebesgeschichte hätte nicht sein müssen, aber das tat der Sache dann keinen großen Abbruch. Wertung: 8/10

Als Vorfilm lief Bear, der bei der Get Shorty Vorstellung entfallen war. Ein Mann will seine Freundin zum Geburtstag überraschen. Dabei geht etwas schief.
Gut dass dieser Film noch nachgeholt wurde, denn er ist echt klasse. Zu Beginn ist überhaupt nicht klar, was passieren wird und das Ende ist dann zwar irgendwann vorhersehbar, aber dennoch klasse.

Schließlich war dann auch schon die Closing Night mit der Weltpremiere von The Baytown Outlaws. Hiervon lief bereits mehrfach der Trailer, der bei mir relativ hohe Erwartungen geweckt hatte. Es geht um die Oodie Brüder, die in einer Kleinstadt im Süden der USA wohnen und zu Beginn ein Haus samt mexikanischen Einwohnern auseinandernehmen. Sie werden bald von einer Frau engagiert, um ihren Patensohn von ihrem Ex-Mann zu befreien. Dies klappt auch zunächst, doch dieser will den Jungen zurückhaben und schickt mehrere Gruppen von Spezialisten hinterher um dies zu erreichen.
Ein großartiger Abschluss. Ich hatte wirklich viel Spaß bei diesem Film und die Besetzung war klasse. Besonders die erste Gruppe von Gegnern, die „really mean bitches“ waren toll, die hätten durchaus auch mehr Screentime haben können. Auch die Gruppe mit Danny Trejo hat mir gut gefallen. Die Story um den örtlichen Sheriff und den ATF Agent hat das ganze zudem noch aufgelockert. Ein wirkliches Highlight und ein Must-See. Steht bereits jetzt fest auf meiner Kaufen-Liste, nun muss nur noch die BluRay rauskommen. Wertung: 9/10

Auch hier gab es einen Vorfilm aus dem Get Shorty Programm. Dieser hieß Believe the Dance und lässt sich durchaus als Experimentalfilm klassifizieren. Die Story ist schwer zu beschreiben und man sollte ihn einfach auf sich wirken lassen. Ich fand ihn eher merkwürdig, aber sehenswert ist er schon.

Das wäre es wieder einmal für dieses Jahr, ich hoffe, dem einen oder anderen vielleicht eine kleine Entscheidungshilfe geboten zu haben. Für mich war es insgesamt ein tolles Programm und ich freue mich schon sehr auf nächstes Jahr. Auch wenn ich froh bin, dass es jetzt erst einmal wieder vorbei ist ;-) Ein Fazit und eine Übersicht über alle Filme folgt noch.

Fantasy Filmfest 2012 – Tag 7

Mit ein paar Tagen Verspätung melde ich mich nun auch wieder zum diesjährigen Fantasy Filmfest zu Wort. In den ersten Tagen bin ich nicht dazu gekommen, ich reiche es also nun nach. Wie bisher gibt es wieder eine Kurzzusammenfassung und meine Meinung zu den von mir gesehenen Filmen.

Der vorletzte Tag begann für mich mit The Awakening, eine britische Produktion, die zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg spielt. Eine junge Frau hat sich darauf spezialisiert, übernatürliche Phänomene als Unsinn aufzuklären. Eines Tages wird sie von einem Lehrer eines Jungeninternats gebeten, deren Phänomen zu untersuchen, dem bereits einer der Schüler zum Opfer gefallen ist. Sie beginnt kurz darauf mit ihren Untersuchungen, diesmal scheint es allerdings tatsächlich einen Geist zu geben.
Ein sehr ruhiger Film, der eine gute Atmosphäre aufbaut. Die Settings und Ausstattung vermitteln ein glaubwürdiges Bild für die Zeit, in der der Film spielt. Eine sehr nette Idee waren die zahlreichen Instrumente, mit der die Ursachen des Spuks ermittelt werden sollen. Die Auflösung war dann ein wenig unüberraschend und insgesamt brauchte der Film sehr lange, bis es zu einer nennenswerten Spannung kam. Daher für mich nur durchschnittlich. Wertung: 5/10

Als nächstes lief No Tell Motel. Hier stranden einige Jugendliche in einem ehemaligen Motel, nachdem deren Wohnmobil wegen der Fahrweise des Fahrers umgekippt ist. Leider hat vor Jahren dort ein Kind ein tragisches Ende genommen, welches dort immer noch vor sich hinspukt und so wird es keine angenehme Nacht für die Jugendlichen.
Tjoa… Ich habe auch schon spannendere Filme gesehen. Irgendwie hatte ich auch nicht den Eindruck, dass die meisten Charaktere besonders darauf angelegt waren, dass man diese als Zuschauer mögen soll. Die männlichen Charaktere gingen mir beide bereits in den ersten Minuten auf die Nerven, der eine, durch seine „lustigen“ Erschreckereien und der andere durch seine Fahrweise und sein allgemeines Verhalten. Die weiblichen Charaktere waren größtenteils nicht besonders langlebig und diejenige, die mir am unsympathischsten vorkam, überlebte auch noch am längsten. Die Story um das kleine Mädchen und deren Eltern war dann auch noch nicht besonders originell. Insgesamt nicht wirklich sehenswert. Wertung: 4/10

Ein großer Lichtblick im Anschluss: Noobz. Vier Gears of War 3 Spieler fahren nach LA um dort bei einem Turnier teilzunehmen. Dabei läuft natürlich nicht alles so wie geplant.
Insgesamt keine komplexe oder neue Story, aber dennoch absolut unterhaltsam und weil es um ein real existierendes Spiel geht wirkt das Ganze auch glaubwürdiger als in ähnlichen Filmen die Phantasiespiele thematisieren.  Die Besetzung von Jason Mewes als einer der Spieler war für mich ein besonderes Highlight. Wer hier irgendwelche neuen oder originellen Ideen erwartet, wird vermutlich enttäuscht werden, aber ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Wertung: 7/10

Daraufhin lief Ace Attorney, ein neuer Film von Takeshi Miike. Es geht um einen Anwalt, der zunächst nur wenig erfolgreich ist und meist durch seine Kanzleipartnerin gerettet wird. Als diese jedoch ermordet wird, muss er sich selbst um alles kümmern und den Mordfall aufklären. Dabei wird eine Verbindung zu einem Jahrzehnte alten Fall sichtbar und was hat es eigentlich mit dem Monster in dem nahegelegenen See auf sich?
Ein ziemlich unkonventioneller Trip durch die Welt der Gerichtsfilme mit einer Portion Mystery und das ganze inszeniert von Herrn Miike. Klang vorher schon sehr interessant und hat sich als absolut sehenswert herausgestellt. Wer ein Problem mit Gerichtsfilmen hat, kann sich entspannen, die Szenen im Gericht selber sind nicht übermäßig lang und so over the top, dass das großen Spaß macht. Wer schon immer mal einen riesigen aufblasbaren Metall-Samurai sehen wollte, sollte sich diesen Film unbedingt anschauen. (Übrigens lief der Film als eine der wenigen 35mm Kopien auf dem diesjährigen Festival. Und dazu leider keine besonders gute.) Wertung: 8/10

Eine, wie der Regisseur es nannte, ZomCom war als nächstes dran: Cockneys vs. Zombies. Der Film spielt im Osten Londons, wo auf einer Baustelle ein Grab aus dem Jahre 1666 geöffnet wird. Dieses wurde damals auf königliche Anordnung versiegelt und offenbar aus guten Grund. Darin enthalten sind Zombies, die sich schnell ausbreiten. Währenddessen bereiten zwei Brüder mit ihrer Cousine einen Banküberfall vor um das Altersheim ihres Großvaters zu retten. Als sie glauben, dass die Polizei ihr größtes Problem ist, entdecken sie die Zombies und müssen sich zur Wehr setzen.
Ein weiteres Highlight und für mich eher unerwartet. Man hat in den letzten Jahren ja nun schon eine Menge im Zombie-Bereich zu sehen bekommen und auch aus Großbritannien kamen einige gute Werke, die nun die Messlatte recht hoch legen. Trotzdem schafft es Cockneys vs. Zombies, einen eigenen Stil zu finden und britischen Humor zu transportieren. Dass ausgerechnet ein deutscher Regisseur dies zu Stande bringt und damit auch einen Film wie Shaun of the Dead übertrifft kam für mich überraschend. Definitiv eines der Must-Sees von diesem Jahr. Wertung: 9/10

Zum Abschluss des Tages gab es dann Morituris, einen Vertreter aus der Midnight Madness Kategorie. Eine Mischung aus Rape and Revenge und Gladiatorenfilm, dazu eine kleine Prise große Schaufel Blödsinn. Zwei Männer und zwei Frauen fahren gemeinsam in den Wald, angeblich zu einem Rave irgendwo dort. Leider haben die Männer keine besonders guten Absichten und vergehen sich an den beiden Frauen, die jedoch erfolgreich flüchten können. Dummerweise ist das gesamte Areal voll mit untoten Gladiatoren, die nicht so erfreut über ihren unerwarteten Besuch sind.
Ich gebe zu, ich war müde und deshalb nicht mehr so aufnahmefähig für so einen Film, aber trotzdem war dieser ziemliche Blödsinn nicht besonders unterhaltsam. Bis etwas nennenswertes passierte dauerte es eine gefühlte Ewigkeit und das Auftreten der Gladiatoren war dann zu schnell wieder vorbei. Ich habe mich ständig an Bloodsucking Pharaos of Pittsburgh, einen ähnlich dämlichen Film, erinnert gefühlt. Mit viel gutem Willen oder ersatzweise Alkoholika und/oder Betäubungsmitteln durchaus noch erträglich. Schätze ich. . Immerhin gibt es schon eine Warnung  im Programmheft: „Experimentierfreudige und Liebhaber des Italo-Exploitation-Kinos werden auf ihre Kosten kommen, alle anderen seien vorgewarnt.“. Auch dem freundlichen Wunsch „Guten Schlaf“ beim Einlass konnte man entsprechen. Wertung: 3/10

Fantasy Filmfest 2012 – Tag 6

Mit ein paar Tagen Verspätung melde ich mich nun auch wieder zum diesjährigen Fantasy Filmfest zu Wort. In den ersten Tagen bin ich nicht dazu gekommen, ich reiche es also nun nach. Wie bisher gibt es wieder eine Kurzzusammenfassung und meine Meinung zu den von mir gesehenen Filmen.

Als erster Film am sechsten Tag lief Vamps. Er handelt von zwei Vampirinnen in New York, die hauptsächlich Party machen und ihren Durst mit Rattenblut löschen um keine Menschen anzufallen. Eine der beiden ist bereits im 19. Jahrhundert zum Vampir geworden und hat ein wenig den Anschluss an die moderne Welt verloren. Die jüngere lernt zudem in der Schule, die sie Abends besucht einen Mann kennen, der allerdings van Helsing heisst.
Der Film hat mein Interesse vor allem wegen Krysten Ritter geweckt, die ich bisher in ihren Rollen in verschiedenen Serien immer ganz gut fand. Zu meinem Erfreuen hat dann auch noch Wallace Shawn, der in Eureka eine wiederkehrende Gastrolle gespielt hat, eine Rolle in diesem Film. Und außerdem noch Malcolm McDowell als Vampir, der sich auf das Pfählen von Äpfeln beschränkt. Die Story hat keine übermäßig dramatischen Wendungen, was ich sehr gut finde, da in diesem Film allein schon die normale Interaktion der Charaktere ausreicht, um ihn wirklich sehenswert zu machen. Wertung: 9/10

Anschließend lief When the Lights went out. Hier wurde wieder einmal eine wahre Geschichte erzählt und zwar eine Hounted House Geschichte, die in den 70er Jahren spielt. Eine Familie zieht in ein Haus und die Tochter wird von unheimlichen Ereignissen heimgesucht. Nach kurzer Zeit, während der die Eltern ihr nicht glauben, bekommen auch sie eine Demonstration der bösen Präsenz in ihrem Haus.
Wow, wie langweilig doch manchmal ein gruseliger Film sein kann. Ungefähr so langweilig, wie die 70er Jahre Einrichtung in ihm. Über lange Strecken passiert nichts Wesentliches und hin und wieder gibt es mal einen Schockeffekt. Die Charaktere sind bis auf die Hauptfigur nicht übermäßig sympathisch. Ich hab mich vermutlich mehr über das Ende des Geistes gefreut, als die Personen im Film. Wertung: 3/10

Anschließend lief Portrait of a Zombie, ein irisches Mockumentary über Zombies. Um genau zu sein, über einen Zombie, der bei seiner Familie lebt. Ein Filmteam hat diese besucht und will eine Dokumentation darüber drehen. Dass das nicht ohne Opfer passiert, ist wohl zu erwarten.
Und gleich noch ein furchtbarer Film. Was habe ich mich hier gelangweilt. Insbesondere die Umsetzung hat es mir schwer gemacht, mich mit diesem Film anzufreunden, da ständig das Documentary Format verlassen wurde und das Filmteam dabei gefilmt wurde, wie es bestimmte Dinge tut. Dann stellt sich die Frage: Wer filmt das jetzt? Solche Stilbrüche vermiesen mir so einen Film, der mit dem Anspruch daherkommt, eine fiktive Realität abzubilden. Zudem fand ich die Story auch ein wenig dünn um damit ~90 Minuten Film zu füllen. Insgesamt einer meiner schlechtesten Filme dieses Jahr. Wertung: 2/10

Daraufhin kam Violet & Daisy. Zwei Mädchen, die als Auftragskiller arbeiten. Bei einem Job stoßen sie auf einen alten Mann, der offenbar gewillt ist zu sterben. Um dies zu erreichen hat er beträchtliche Mengen von Geld den örtlichen Gangsterbossen gestohlen und erwartet deren Auftragskiller. Violet und Daisy werden von einem von diesen beauftragt,  durch unglückliche Umstände verpassen sie jedoch die Gelegenheit und lernen ihr Opfer dann genauer kennen.
Der Film lebt vor allem durch seine Dialoge und die Charaktere. Ein Großteil der Handlung spielt im gleichen Setting und mit drei Charakteren, sodass die Verantwortung für die Fortentwicklung der Handlung gänzlich bei diesen liegt. In dieser Hinsicht lässt er sich mit Reservoir Dogs vergleichen, wenn er auch bei weitem nicht an diesen heranreicht. Trotzdem ist der Film sehenswert und äußerst unterhaltsam, da er durch die Wahl der Hauptcharaktere einen neuen Blick auf Filme um Auftragskiller eröffnet. Besonders hervorzuheben ist James Gandolfini in der Rolle des Mannes, der umgebracht werden soll. Wertung: 7/10

Anschließend lief mit Beasts of the Southern Wild das Centerpiece dieses Jahres. Der Film spielt im äußersten Süden Louisianas, außerhalb der Dämme, die das Festland gegen Hochwasser schützen. Hier gibt es einige Menschen die kleine Dörfer bewohnen, die vor allem aus Treibgut und anderen Abfällen zusammengebaut wurden. Hauptperson ist ein sechsjähriges Mädchen namens Hushpuppy, die mit ihrem Vater eine der Hütten bewohnt. Große Probleme entstehen dann, als eine Flut das Dorf bedroht und die Einwohner sich riesigen Tieren, die aus dem antarktischen Eis aufgetaut sind, gegenüber sehen.
Dieser Film war auch so ein Fall wo ich mir nicht ganz sicher bin, wie ich ihn einschätzen soll. Einerseits war er handwerklich sehr gut gemacht und man merkte auch im Q&A mit dem Regisseur im Anschluss, dass ihm dieser Film persönlich wichtig war. Andererseits stellte sich mir die Frage, wie er auf das Festival passen soll, denn die Screentime der großen Tiere, mit denen man vielleicht noch argumentieren kann, war äußerst gering und ansonsten war der Film eher sehr arthousig und ein relativ normales Drama. Unabhängig davon fand ich die Handlungen der Charaktere doch recht zweifelhaft. Wenn ein Sturm kommt und man sich nicht in Sicherheit bringt sondern stur weiter in seiner Hütte bleibt, die durchaus weggespült werden kann, dann ist das nicht besonders clever. Daher kann ich dann auch nicht unbedingt mit den Betroffenen mitfühlen. Die verwendete Musik hat außerdem ein bischen zu sehr auf die Tränendrüse drücken wollen. Insgesamt sicher kein schlechter Film und in anderem Kontext vielleicht auch deutlich besser, jedoch fühlte er sich hier eher wie ein Fremdkörper an, der nicht so recht auf das Festival passen wollte. Wertung: 6/10

Als Abschluss gab es dann noch The Ghostmaker. Drei Freunde entdecken einen alten Sarg mit Mechanik darin. Dieser wurde offenbar von einem Experten für Foltermaschinen  (natürlich ein Deutscher!) im 15. Jahrhundert entwickelt. Der Zweck der Mechanik scheint zu sein, dass man kurzzeitig das Reich der Toten betreten kann. Doch natürlich kommt so etwas nicht ohne Nebenwirkungen.
Dieser Film war ein Vertreter der in einem äußerst nervigen weil langem und langweiligem Trailer  breitgetreten wurde, denn er gehört zu den After Dark Filmen, eine „Schockerreihe“, die einem „das Blut in den Adern gefrieren lassen wird“ und einem vor Schreck den Kopf abreißt. Oder so in der Art. Zugegeben, die Idee war ja nicht schlecht, zumindest die Prämisse. Doch alles Weitere war ziemlich (bl-)öde und auch die Charaktere waren sehr einseitig und vorhersehbar. Das ich nicht eingeschlafen bin, kann man dem Film wegen der späten Uhrzeit noch zu Gute halten, aber ansonsten habe ich nicht viel Positives dazu zu sagen. Wertung: 4/10

Fantasy Filmfest 2012 – Tag 5

Mit ein paar Tagen Verspätung melde ich mich nun auch wieder zum diesjährigen Fantasy Filmfest zu Wort. In den ersten Tagen bin ich nicht dazu gekommen, ich reiche es also nun nach. Wie bisher gibt es wieder eine Kurzzusammenfassung und meine Meinung zu den von mir gesehenen Filmen.

Der fünfte Tag begann mit Columbus Circle, ein Thriller der in einem New Yorker Luxusapartmentkomplex spielt. Zu Beginn werden wir Zeuge, wie eine alte Dame, in ihrer Wohnung ermordet wird. Daraufhin beginnt die Polizei zu ermitteln und man lernt andere Personen aus dem Haus kennen. In der Wohnung gegenüber dem Opfer wohnt die zurückgezogen lebende Abigail, die ihre Wohnung nie verlässt. In das Apartment der alten Dame ziehen kurz daraufhin neue Mieter ein, ein junges Paar, bei dem der Mann gewalttätige Ausbrüche hat. Als Concierge des Hauses arbeitet der zwielichtige Klanderman. Und schließlich wäre da noch der Arzt der alten Dame, der das Gebäude öfter aufsucht. Nach kurzer Zeit wird klar, dass keine einzige der handelnden Personen vollständig ehrlich über ihre Absichten und Motive ist.
Für den Tagesbeginn war das ein guter Einstieg. Kein großer Film mit hohen Erwartungen dahinter und trotzdem ein paar bekannte Namen und Gesichter, die ihn interessant machen. Besonders hervorzuheben sind die Nebenrollen von Beau Bridges als Arzt und Kevin Pollak als Concierge. Obwohl man zu Beginn nicht genau weiß, wohin sich der Film entwickeln will schafft es der Film den Zuschauer mitzunehmen und präsentiert nach und nach einzelne Informationshäppchen, die sich wie die Puzzleteile im (schön gestalteten) Intro zusammenfügen. Bis zum Ende bleiben jedoch immer noch kleine Fragen offen die dann zum Schluss geklärt werden. Insgesamt hat mir der Film gut gefallen, von der Machart her, hat er mich ein wenig an Love Crime errinnert, der 2010 auf dem Festival lief. Wertung: 7/10

Zum Pflichtprogramm gehört für mich jedes Jahr Get Shorty, das Kurzfilmprogramm. Hierbei lassen sich jedes Jahr kleine Meisterwerke entdecken, die man sonst sehr wahrscheinlich nie zu Gesicht bekommen wird.

Le Lac Noir (The Black Lake)
Den Anfang macht eine französische Produktion um einen Mann der mit seiner Frau in einem Haus im Wald an einem dunklen See lebt. Eines Tages zieht er beim Fischen einen großen Fisch an Land und findet etwas in dessen Bauch. Und was ist eigentlich im Keller von seinem Haus?
Sehr künstlerischer Film, der mich nicht besonders berührt hat. Die Figuren blieben blass und die Landschaft sah teilweise sehr offensichtlich unecht aus. Aber wie wir in Mystery Science Theater gelernt haben, sind selbstgemalte Hintergründe ja immer noch am schönsten.

Tune for Two
Ein sehr kurzer Film um einen Auftragskiller und sein Opfer. Beide entdecken kurz bevor der Auftrag ausgeführt wird eine Gemeinsamkeit. Tolle Idee, sehr kurzweilig. Hat mir gut gefallen.

Luminaris
Ein Film um die Produktion von Glühlampen, sort of. Stilistisch eine Mischung aus Realfilm und Stock-Motion. Konnte man sich wohl anschauen, war aber mehr technisch als inhaltlich interessant.

No Ticket (glaube ich, beim Titel bin ich mir nicht mehr ganz sicher)
Als Ersatz für Bear und Believe the Dance, die aus technischen Gründen nicht gezeigt werden konnten, gab es einen Animationsfilm über einen Roboter, der mit dem Roboterzug fahren möchte, aber leider kein Ticket aus dem Automaten bekommt. Die Roboterzugbetreibergesellschaft hat dafür aber sehr kompetente Angestellte, die das Vorhandensein von Tickets kontrollieren. Ein niedlicher Film ohne große Überraschungen. Handwerklich gut und witzige Story.

The Trap
Was macht man eigentlich mit einem Loch in einer Mauer, über dem steht, dass man nicht hindurchgucken soll? Von der Machart her sehr mit Hungry Hickory und He’ll be dead at the End zu vergleichen, ebenfalls mit sehr spartanischen Mitteln effektvoll inszeniert. Funktioniert jedoch nicht ganz so gut, wie die beiden anderen genannten Filme.

Danny Boy
Noch ein Animationsfilm. Hier geht es um eine Stadt in der, bis auf einen, nur kopflose Menschen wohnen. Als dieser eine Kopfbesitzer von einem Mädchen zurückgewiesen wird, weil er einen solchen hat, überlegt er sich einen Ausweg. Nette Idee, stilistisch nicht ganz meine Richtung, die Umsetzung insgesamt war mir ein bisschen zu trocken.

The Little Mermaid
In einem Sideshow Zirkus wird eine echte Meerjungfrau in einer Badewanne ausgestellt und der Besitzer ist nicht besonders nett zu ihr. Ein kleiner, einfach gehaltener Film mit einer hübschen Story die aber dann doch etwas zu wenig ist.

Abiogenesis
Ein weiterer Animationsfilm. Diesmal aus dem SciFi Bereich. Komplett ohne Charaktere und Dialoge auskommend arbeitet dieser Film nur mit visuellen und akustischen Effekten und tut das meiner Meinung nach sehr gut. Es macht Spaß die Farben auf sich wirken zu lassen.

The Furred Man
Ein Mann wird von der Polizei verdächtigt Camper ermordet zu haben. Dass er ein Werwolf-Kosten an hat und gerade Vollmond ist, trägt nicht gerade dazu bei, dass die Polizei ihm mehr vertraut. Er behauptet jedoch, dass ein echter Werwolf die Camper auf dem Gewissen hat. Ob er Recht hat? Hat mir gut gefallen, mit netten Charakteren und einem coolen Twist am Ende.

Sugar
Eine Verkettung unglücklicher Umstände die damit beginnt, dass eine hübsche Nachbarin Zucker haben möchte und damit endet, dass der gefragte Nachbar auf einem Obduktionstisch liegt. Neben The Trap und Tune for Two mein Lieblingsteil von Get Shorty. Eigentlich kann der Mann nichts dafür was passiert, er macht es aber durch seine Handlungen von Minute zu Minute noch schlimmer. Idee und Umsetzung passen gut zueinander.

Insgesamt hat mir Get Shorty dieses Jahr nicht ganz so gut gefallen wie letztes Jahr, aber trotzdem waren einige sehenswerte Filme dabei.

Anschließend lief Excision. Der Film handelt von einem ziemlich exzentrischen Mädchen, dass sehr unter der zwanghaften Kontrolle ihrer Mutter leidet, die sehr konservativ eingestellt ist und meint, dass ihre Töchter beide zu einem Benimm-Kurs gehen sollten. Die Hauptperson hat eine jüngere Schwester, die Atemwegsprobleme hat und vermutlich eine neue Lunge benötigt. Was liegt da näher, als die eigenen Kenntnisse in der menschlichen Anatomie auszubauen.
Ich hatte diesen Film überhaupt nicht als guten Kandidaten auf dem Schirm. Umso überraschter war ich dann, als sich herausstellte, wie sehenswert er in Wirklichkeit ist. Die Hauptdarstellerin ist großartig in ihrer Rolle und die Nebenrollen sind u.a. mit Ray Wise und Malcolm McDowell besetzt, womit man bei mir schon viele Pluspunkte sammelt. Insgesamt hat der Film eine tolle Story, die mich über die gesamte Laufzeit gut unterhalten hat. Wertung: 8/10

Daraufhin habe ich Chained gesehen. Hier geht es um einen Jungen und seine Mutter, die von einem Taxifahrer nach einem Kinobesuch entführt werden. In dessen Haus bringt er die Mutter um und der Junge wird von nun an im Haus des Killers leben, angekettet an eine Wand. Hier muss er nun mit ansehen, wie dorthin jahrelang Frauen verschleppt und umgebracht werden.
Puh. Ein ziemlich harter Film, der einen mit einem extrem unguten Gefühl zurücklässt. Zuletzt ging mir das bei We need to talk about Kevin so. Das Haus, in dem die meisten Szenen spielen, ist komplett abgedunkelt und wird nur von künstlichem Licht beleuchtet, was eine relativ düstere Stimmung hervorruft. Die aussichtslose Lage des Jungen und die Handlungen des Täters tun ihr Übriges. Die Handlung ist sehr klar und linear, mit wenigen Schnörkeln. Auch wenn man nur wenig explizite Gewalt sieht, strahlen viele Szenen implizite Gewalt aus. Sicherlich kein Film für den unterhaltsamen Abend am Wochenende, aber definitiv eines der Highlights des Festivals. Mit dem von der anwesenden Regisseurin Jennifer Lynch angekündigten verbesserten Ende im Directors Cut, wäre sicherlich auch eine 10/10 drin. Wertung: 9/10

Als vorletzter Film des Tages lief danach God bless America. Eine medienkritische Satire um einen Mann mittleren Alters, der die Dummheit der allgemeinen Bevölkerung, verkörpert durch Realtiy-TV Formate, nicht mehr aushält und zum Gegenschlag ausholt. Unterstützung findet er in seiner minderjährigen Begleiterin, die er dabei kennenlernt, wie er den Star einer Realityshow zum vorzeitigen Ableben verhilft. Kurz darauf ziehen die beiden eine blutige Spur durch die Vereinigten Staaten.
Der Film ist eine Mischung aus überzeichneter Satire und Road Movie. Eine besonders schöne Szene ist ein Monolog im Büro am Arbeitsplatz des Hauptcharakters. Hier erläutert er seinem Arbeitskollegen, was an der heutigen Fernsehlandschaft alles falsch ist und dieser verfällt in die gleichen Argumentationsschemata, die man von den meisten Gesprächspartnern zu diesem Thema zu hören bekommt. Das Zusammenspiel mit seinem Sidekick ist auch sehr schön anzuschauen, ähnlich wie bereits in Super. Die Besetzung ist dafür gut gewählt. Als ich aus dem Film rauskam, hatte ich jedoch gleich die Befürchtung, dass all diejenigen, die eben gerade darüber gelacht haben, die gleichen bescheuerten Sendungen weiter anschauen werden. Alles in allem ein klasse Film mit einer unterstützenswerten Botschaft. Vielleicht nicht unbedingt mit den Mitteln aus dem Film. Wertung: 9/10

Den Abschluss bildete Detention. Der Film spielt an einer Highschool und stellt zunächst eine sehr beliebte Schülerin vor, die kurz darauf von dem Serienkiller Cinderhella umgebracht wird. Daraufhin wird eine andere Schülerin gezeigt, die eher ein Außenseiter ist und von nun an als Protagonistin dient. Im Verlauf des Films finden noch andere ihr Ende durch Cinderhella und möglicherweise steht das Ende der Welt bevor. Das gilt es nun zu verhindern.
Detention war für mich durchaus ein Highlight, jedoch lief dieser Film zu einer zu späten Uhrzeit, als dass ich ihn angemessen hätte wahrnehmen können. Er nutzt unzählige Popkultur-Referenzen und ähnelt stilistisch zeitweise eher einem Videospiel. Wer vor ein paar Jahren Kaboom gesehen hat und ihn mochte (so wie ich ;-) ), könnte auch an diesem Film seinen Gefallen finden. Wertung: 8/10