Fantasy Filmfest 2011 – Fazit

Da ist das Festival auch schon wieder vorbei nachdem ich so lange darauf gewartet habe. Insgesamt hat es mir wieder einmal sehr gut gefallen und viel Spaß gemacht, die Filmauswahl war für mich wieder hervorragend; Die Filme, die ich gesehen habe, haben mir überwiegend gut bis sehr gut gefallen, komplette Ausfälle gab es nur zu einem sehr kleinen Anteil.

Im Gegensatz zum letzten Jahr hatte ich diesmal auch nur wenige Überschneidungen, d.h. zwei Filme, die parallel laufen und mich beide interessieren. Am meisten geärgert hat mich dies, was mir erst während des Festivals aufgefallen ist, bei Perfect Sense vs. Kill List und wie ich schon vorher festgestellt habe bei A Lonely Place To Die vs. Hesher. Bei Cowboys & Aliens scheint es nicht ganz so schlimm gewesen zu sein, dass ich mich hier für Largo Winch II entschieden habe, zumal ich ja auch bald die Möglichkeit habe, ihn noch regulär im Kino zu sehen. Gerade von Kill List, der im Kino massiv beworben wurde und auf den in den Ansagen mehrfach hingewiesen wurde, hätte ich mir eine Wiederholung sehr gewünscht, wenn er schon unbedingt gegen das Centerpiece laufen muss. Man kann jedoch nicht alles haben.

Meine persönlichen Highlights dieses Jahr waren mit 9/10 Red State, The Woman und Chillerama. Bei letzterem hat mir insbesondere der „Diary of Anne Frankenstein“ Teil gefallen. Wie man im Anschluss erfahren hat, wurde dieser Film komplett mit deutschen Schauspielern besetzt, lediglich die Rolle des Hitler wurde von einem Amerikaner gespielt, der kein Wort Deutsch spricht und versteht und dementsprechend improvisiert und sinnlose Worte aneinanderreiht, die ihm einer der Regisseure während des Drehs zugerufen hatte. Dies muss in den USA noch besser wirken, wo das Publikum wohl erst nach und nach begreift, dass das, was der Mann da redet, keinen Sinn ergibt.
Weiterhin sehr gute Filme waren mit 8/10 Snowtown, A Lonely Place To Die, The Innkeepers, Super, Rabies und Attack The Block. Eine durchaus ansehnliche Ausbeute, wie ich finde :-) Abraten kann ich insbesondere von F sowie von Wasted On The Young mit jeweils 3/10 – sowie ganz schlimm: Yellowbrickroad mit 2/10.
Positiv erwähnen möchte ich ebenfalls noch die Kurzfilmreihe „Viva Berlin“, die vor allen Midnight Madness Filmen lief. Die einzelnen Folgen sind lose zusammenhängend und waren allesamt in jedem Fall sehenswert, angesichts der Tatsache, dass es sich hierbei um Projekte von Filmhochschulstudenten handelt.

Ein weiterer Pluspunkt waren die meiner Meinung nach relativ vielen Gäste in Hamburg dieses Jahr. Es ist gleich eine ganz andere Sache, wenn der Film vom Regisseur oder einem Schauspieler vorgestellt werden und hinterher noch ein paar Hintergrundinfos geliefert werden. Oftmals erfährt man auch Dinge, die auf späteren DVD oder Bluray-VÖs gar nicht genannt werden, weil evtl. das Studio nicht damit einverstanden ist. Ein Highlight war natürlich das Q&A mit Adam Green und Joe Lynch bei Chillerama, wo beide komplett ohne Moderation noch eine ganze Weile nach dem Film kleine Anekdoten von der Filmentstehung zum besten gaben. Man erfuhr zum Beispiel, wer bei so einem Film sein Baby für eine Szene zur Verfügung stellt – es handelte sich nämlich um den Sohn von Adam Green (hab ich jetzt hoffentlich richtig wiedergegeben ;-) ). Sehr bedauerlich jedenfalls für diejenigen, die da schon vor Ende des Abspanns gegangen sind, die haben echt was verpasst.
Auch interessant war das Q&A zu Hell, wo man viel über die Problematiken erfuhr, die die Produktion eines Genre-Films in Deutschland mit sich bringt. Die Filmförderung scheint solchen Vorhaben eher kritisch gegenüber zu stehen. Da scheinen uns die Nachbarländer einiges vorraus zu haben. Ziemlich unangemessen fand dann die Frage einer Zuschauerin nach dem Sinn des Films, wobei sie vor dem kompletten Kino dem Regisseur an den Kopf warf, dass sie den Film „grottenlangweilig“ fände. So etwas sollte man dann vielleicht doch eher im Anschluss direkt klären, schließlich sind die Gäste meist auch noch nach dem Film im Kino ansprechbar.

Insgesamt schade finde ich, dass es immer seltener Begrüßungen bzw. Ansagen vor den Filmen gibt und dabei gehts mir nicht um die Verlosungen, sondern einfach nur um eine Begrüßung. Das ist mir, wie mir ein Blick auf mein letztjähriges Fazit verraten hat, bereits da aufgefallen. Dieses Jahr hatte ich den Eindruck, dass das fast nur dann passierte, wenn wirklich ein großes Publikum im Saal war. Ein paar Informationen zum Film bzw. Hinweise zum weiteren Programm des Tages insbesondere beim ersten Film würden jedoch mit wenig Aufwand zu etwas mehr Festivalatmosphäre führen.
Leider wurde außerdem der eine Kurzfilm aus dem „Get Shorty“ Slot, „Judas & Jesus“, der auf Grund von technischen Problemen nicht komplett gezeigt werden konnte, nicht nachgeholt. Das wäre sehr schön gewesen, da es sich abzeichnete, dass das eines der Highlights bei den Kurzfilmen werden könnte.

Das CinemaxX Dammtor hatte sich gegenüber letztem Jahr nach dem Umbau, der bei den diesjährigen Nights in vollem Gange war, ein wenig verändert, so war die vordere Treppe, die in den unteren Bereich führt, jetzt anders gelegen und der Kassenbereich komplett umgestaltet ist. Die Sääle, die in diesem Jahr genutzt wurden, waren 1, 3 und 4, also einer im Untergeschoss, die anderen beiden im Erdgeschoss. Insbesondere hat es mir gefallen, dass mehr Filme dieses Mal Kino 1 liefen, insbesondere in der Closing Night war es letztes Jahr extrem voll, als diese in Kino 3 stattfand.

Hotel, Transport, Verpflegung und Zeitvertreib für die kinofreien Zeiten war dieses Jahr wieder ganz angenehm. Wir haben uns allerdings vom nächtlichen Taxi-Transfer zum Hotel verabschiedet, weil das Parken im CCH mit 14€ nur unwesentlich teurer ist, als die Taxifahrt und man dann auch Mittags etwas angenehmer zum Kino kommt, als mit ÖPNV. Leider konnte man am Sonntag die Fahrt zum Kino komplett streichen, da an diesem Tag ein Radrennen in Hamburg stattfand und die gesamte Innenstadt blockierte. Wir sind dann zu Fuß gegangen, was ich bestimmt nicht noch einmal machen werde. Insbesondere nicht bei diesen Temperaturen.
Übernachtet habe ich nun bereits zum dritten Mal (nach dem FFF 2010 und den FFF Nights 2011) im etap Hotel Hamburg-Altona, was ich durchaus empfehlen kann, da es bezahlbar und in nicht all zu großer Entfernung gelegen ist. Zudem gibt es eine Tiefgarage, die es einem ermöglicht, trockenen Fußes sein Auto zu erreichen. Leider konnte ich in den meisten Nächten nicht besonders gut schlafen, was vor allem der nicht besonders kräftigen Klimaanlage und den winzigen Kopfkissen zu verdanken ist. Vielleicht nehme ich nächstes Jahr tatsächlich mein eigenes mit und nehme mir das nicht wieder nur vor und lass es dann doch zu Hause.
Meine Getränkeversorgung bestand dieses Jahr im Kino ausschließlich aus Club Mate, was ich mir bereits eine ganze Weile vorher überlegt hatte, nachdem ich mir ein paar Flaschen zu den Nights mitgenommen hatte. Das werd ich mir für nächstes Jahr merken, das macht die ganze Sache gleich noch besser :-)

Zum Schluss noch eine Übersicht über alle Filme, die ich in der Zeit gesehen habe, inklusive der Wertung, die ich vergeben habe. Der Durchschnitt liegt übrigens bei 6,05/10, was ein wenig unter dem Durchschnitt von letztem Jahr mit 6,5/10 liegt.

Nr Tag Titel Wertung
1 1 Don’t be afraid of the Dark 6/10
2 1 Cold Fish 5/10
3 2 I am You 5/10
4 2 Cold Prey 3 6/10
5 2 Snowtown 8/10
6 2 Final Destination 5 6/10
7 2 Good Neighbors 7/10
8 3 In Your Hands 4/10
9 3 Yellowbrickroad 2/10
10 3 A Lonely Place To Die 9/10
11 3 Hell 8/10
12 3 Saint 7/10
13 4 The Innkeepers 8/10
14 4 Get Shorty
15 4 Julia X – 3D 6/10
16 4 Perfect Sense 7/10
17 4 Urban Explorer 7/10
18 4 The Veteran 6/10
19 5 Hair Of The Beast 5/10
20 5 The Dead 7/10
21 5 The Woman 9/10
22 5 Super 8/10
23 5 Largo Winch II – The Burma Conspiracy 7/10
24 5 Red State 9/10
25 6 False Trail 5/10
26 6 F 3/10
27 6 Stake Land 5/10
28 6 The Divide 6/10
29 6 The Holding 4/10
30 7 The Valdemar Legacy 6/10
31 7 Grave Encounters 7/10
32 7 Rabies 8/10
33 7 Chillerama 9/10
34 7 Norwegian Ninja 4/10
35 8 The Valdemar Legacy 2 – The Forbidden Shadow 6/10
36 8 Wasted On The Young 3/10
37 8 Deadheads 4/10
38 8 Attack The Block 8/10

Fantasy Filmfest 2011, Tag 8

Nachdem ich nun wieder recht zügig in der Heimat angekommen bin, hier noch ein Überblick über den letzten Tag in Hamburg, bevor ich dann endlich mal wieder etwas mehr als knappe 6h Schlaf bekomme… ;-)

The Valdemar Legacy – The Forbidden Shadow

Den Beginn machte heute die Fortsetzung des gestern gesehenen ersten Teils von „The Valdemar Legacy“. Hier werden weitere dunkle Geheimnisse um die Familie Valdemar aufgedeckt und die Handlung des ersten Teils fortgeführt. Zu Beginn taucht die im ersten Teil verschwundene Mitarbeiterin des Immobilienunternehmens im Wohnwagen einer Zigeunerin wieder auf, nachdem sie beinahe von einem Auto überfahren wurde. Schließlich erfährt der Detektiv, der nach ihr suchen soll weitere Informationen aus der Vergangenheit von Lazaro Valdemar, bei denen unter anderem auch H. P. Lovecraft eine Rolle spielt. Schließlich endet das Finale des Films die Geschichte, die mit dem ersten Teil begonnen wurde.

Der zweite Teil von „The Valdemar Legacy“ spielt fast ausschließlich in der Gegenwart, von einigen Rückblenden mal abgesehen. Um der Handlung folgen zu können, sollte man den ersten Teil unbedingt gesehen haben, da er zu Beginn nur ein paar grobe Anhaltspunkte wiederholt. Das Erzähltempo wird nicht wesentlich erhöht, jedoch werden alle Protagonisten nun direkt vom Vermächtnis der Familie Valdemar bedroht, sodass die Spannung deutlich ansteigt. Das Ende ist ebenfalls ein deutlicher Pluspunkt. Wertung: 6/10

Wasted on the Young

Eine Geschichte verortet im Umfeld von Schülern einer Privatschule irgendwo in Australien. Die Hauptpersonen stellen zwei Stiefbrüder dar, die recht unterschiedlich sind. Einer der beiden ist erfolgreicher Kapitän der Schul-Schwimmmannschaft, der andere ein „Computer-Experte“ oder so etwas in der Art. Jedenfalls macht er viel mit Computern und ominösen Robotikobjekten. Ein Mädchen aus seinem Geschichtskurs versucht sich mit dem eher introvertierten Jungen anzufreunden und besucht unter anderem deswegen die Partys seines Bruders in deren Haus. Dieser weiss von ihrem Interesse an seinem Bruder, was gravierende Konsequenzen für alle Beteiligten mit sich bringt.

Trotz einer nicht besonders schlechten Geschichte, schafft der Film es nicht, groß Interesse zu wecken. Er krankt an mehreren Stellen: Zunächst einmal die konsequent durchgezogene „Coolness“. Alles wirkt irgendwie aufgesetzt und nicht authentisch. Zudem gibt es merkwürdige Post-Effekte, die die Bilder leicht aufflackern lassen. Authentizität fehlt dem Film auch, wenn man bemerkt, dass keinerlei Erwachsene vorkommen. Mag vielleicht in einem Film über Jugendliche nicht besonders überraschen, jedoch gibt es scheinbar keine Lehrer, keine Hausmeister und keine Eltern. Außer am Telefon oder im Off zu seltenen Gelegenheiten. So wirkt die gesamte fiktive Stadt völlig entvölkert. Die Schule und das Wohnhaus der beiden Brüder machen einen extrem sterilen Eindruck und letzteres wirkt nicht wirklich bewohnt. Ein weiteres Problem wird verursacht durch Einbildungen, die erst am Ende derer als solche erkennbar sind und den Zuschauer erst einmal mit einem Fragezeichen über dem Kopf zurücklassen. Richtig angewendet mag das von Vorteil sein um die Geschichte aufzulockern, hier unterstützt es eher den schlechten Gesamteindruck. Wertung: 3/10

Deadheads

Nach der Enttäuschung vor zwei Jahren in Form von „Wasting Away“ gab es dieses Jahr erneut ein Zombie-Buddy-Roadmovie. Zwei junge Männer erwachen und stellen fest, dass sie Zombies sind, jedoch mit eigenem Bewusstsein und nicht komplett instinktgesteuert. Einer der beiden stellt fest, dass vor seinem Tod er seiner langjährigen Freundin einen Heiratsantrag machen wollte und so machen sie sich auf den Weg zu ihr, wobei sie von verschiedenen Hindernissen aufgehalten werden.

Zugegebenermaßen ist der Film nicht großartig und überragend, jedoch ganz unterhaltsam und kurzweilig. Die Dialoge sind größtenteils zumindest erträglich, stellenweise auch durchaus lustig, was bei der Vorführung auch die Publikumsreaktionen bestätigt haben. Er hat jedoch einige Längen, die die Story nicht vorranbringen. Besser als „Wasting Away“ fand ich ihn allemal, auch wenn die Grundprämisse nun mittlerweile nicht mehr sonderlich innovativ ist. Wertung: 4/10

Die Verlosung von diversen Merchandise-Artikeln zu Beginn war im Übrigen extrem gut vorbereitet – „Wer möchte dies hier haben? Oh so viele… Dann kriegt das wer von Euch am schnellsten hier unten ist… So, hier. Und wo du jetzt auch hier unten bist, kriegst du halt das T-Shirt hier.“ – Hat mir gefallen ;-)

Attack the Block

Die Closing-Night lief dieses Jahr im großen Kino 1, während die Deutschland-Tour von Matthias Schweighöfers neuem Film „What a Man“ in dessen Anwesenheit nur in Kino 3 lief, yay! ;-) Allerdings war der Saal nicht komplett ausverkauft, es waren noch einige Plätze frei.

Der Film handelt von britischen Jugendlichen aus einem Londoner Unterschichtenviertel, in dem diese in Form von Gangs harmlose Passanten überfallen und die Straßen kontrollieren. Als es jedoch zu einer Invasion von gefräßigen Außerirdischen kommt, müssen sie sich gegen diese wehren und ihren Wohnkomplex verteidigen. Unterstützung finden sie in einer Passantin, die sie zuvor noch überfallen hatten.

Ein toller Film zum Abschluss mit einem super Publikum. Der Humor passte einfach gut und das Erzähltempo war recht hoch. Die Charaktere hatten einen sehr eigenen Charme, vor allem Nick Frosts „Ron“, den Besitzer des Weed-Rooms. Zudem waren die Außerirdischen richtig schön fies und zwei kleine, ca. 10-jährige Kinder, die hin und wieder vorkamen und auch zu einer Gang dazugehören wollten, waren überraschenderweise gar nicht nervig, sondern ziemlich witzig. Insgesamt eine gute Wahl als Closing-Night. Wertung: 8/10

So, das wars für mich für dieses Jahr, ich bin ziemlich erledigt, kann aber heute im Gegensatz zum letzten Jahr ausschlafen, weil ich nicht schon um 6 Uhr wieder aufstehen muss. Ich freu mich schon sehr auf nächstes Jahr, obwohl ich jetzt, nach 8 Tagen und 38 Filmen definitiv fürs Erste genug habe ;-) In diesem Sinne: Bis nächstes Jahr, Hamburg!

Ich werd in den nächsten Tagen noch ein detaillierteres Fazit schreiben, dazu bin ich aber jetzt ein bischen zu müde…

Fantasy Filmfest 2011, Tag 7

Der vorletzte Tag in Hamburg hielt noch einige Überraschungen bereit.

The Valdemar Legacy

Zu Beginn gab es eine spanische Produktion, die sich um den ehemaligen Landsitz der Familie Valdemar dreht. Ein Immobilienunternehmen hat den Auftrag erhalten, den Wert zu ermitteln. Nachdem jedoch bereits zwei ihrer Mitarbeiter bei diesem Auftrag verschwunden sind, wird ein Privatdetektiv eingeschaltet. Dieser begibt sich dann zu dem Anwesen und erfährt während der Fahrt dorthin von der Präsidentin der Valdemar Stiftung, was es mit diesem Haus auf sich hat und was Aleister Crowley und Bram Stoker damit zu tun haben.

Ein eher kleiner Film, der mich aber der Beschreibung nach sehr interessiert hatte. Der Schwerpunkt liegt eindeutig im Bereich Historien-Mystery-Horror, wer damit also nichts anfangen kann, wird sich mit dem Film auch nicht anfreunden können. Die Story entwickelt sich eher langsam und braucht eine ganze Weile bis man zu den entscheidenden Stellen gelangt, aber viele kleine Details lassen den Zuschauer das Interesse nicht verlieren. Lediglich das Ende kommt überaus unerwartet, jedoch gibt es bereits den zweiten Teil, der die Geschichte fortführt und morgen gezeigt wird. Wertung: 6/10

Grave Encounters

Eine der positiven Überraschungen des Tages stellte dieses kanadische Mocumentary dar, in welchem ein TV-Team eine Folge einer Reality-Ghost-Hunter Show in einem verlassenen psychatrischen Krankenhaus dreht und sich hierfür eine Nacht dort einsperren lässt. Nachdem sie eine Weile gedreht haben und keine nennenswerten Ereignisse aufgezeichnet haben, beginnt die Sache aus dem Ruder zu laufen und unerklärliche Phänomene werden schnell zur Bedrohung.

Wow, war der Film scary. Ich mag ja solche Geschichten, die in Psycho-Krankenhäusern angesiedelt sind, so z.B. auch House on Hounted Hill. Die damit verbundenen dort durchgeführten Experimente lassen es durchaus plausibel werden, dass dort noch einige Geister ihre Rechnung mit der restlichen Menschheit begleichen möchten. Hier kommt der Mocumentary-Style dazu und holt den Zuschauer noch dichter an das Geschehen heran. Auch wenn das Prinzip seit Blair Witch Project bekannt ist und nicht mehr in der Form funktioniert, als dass der Zuschauer wirklich glaubt, dass das Gesehene genau so real passiert ist, jagd es einem doch einen gehörigen Schrecken ein, wenn man sieht, wie die Protagonisten durch die verlassenen und dunklen Gänge rennen und immer mehr der Anwesenden verschwinden. Ich kann diesen Film bedenkenlos empfehlen, allenfalls das Ende ist ein kleines bischen holprig, das hätte man ein wenig runder gestalten können. Wertung: 7/10

Rabies

Ein israelischer Film und laut Ansage wohl erst der zweite (nach Waltz with Bashir) aus diesem Land auf dem Festival. Ein Geschwisterpaar, das von zu Hause weggelaufen wird, findet sich hier zu Beginn im Wald wieder, wo die Schwester in einer Grube sitzt nachdem sie hineingefallen ist. Der Bruder wird auf der Suche nach Hilfe von einem Auto einer Gruppe von tennisspielenden Teenagern überfahren, überlebt jedoch und überredet zwei aus dem Auto mit ihm nach der Schwester zu suchen. Weiterhin tauchen bald noch der Besitzer der Falle, ein Rastplatzwächter mit Schäferhund und zwei trottelige Polizisten auf und die ersten Leichen liegen im Wald…

Dies war eine weitere Überraschung. Der Film war mir primär aufgefallen, weil er als einer der ersten angekündigt wurde und mir deshalb in Errinnerung geblieben ist. Da die Beschreibung sich für einen Film aus Israel ungewöhnlich las, hab ich beschlossen, mir diesen anzuschauen und es auch nicht bereut. Die Anlegung der Geschichte hat mich ein wenig an Tucker & Dale vs. Evil aus dem letzten Jahr errinnert, da auch hier wegen Missverständnissen bzw. mangelnder Einsicht einzelner Beteiligter die ersten Toten entstehen. Der Film kann sich jedoch stellenweise nicht entscheiden, ob er sich toternst nehmen will oder ob die zwischenzeitlichen notwendigen Lacher Absicht darstellen sollen. Außerdem sollten die Israelis ihre Minenfelder mal besser einzäunen. Ist ja lebensgefährlich, sowas. Wertung: 8/10

Chillerama

Wow. Dieser Film war einfach großartig und eine weitere Überraschung, auch wenn ich ihn im Vorfeld schon als positiv wahrgenommen hatte. Meine Erwartungen wurden aber mehrfach übererfüllt. Der Film ist laut Aussage eine Hommage an das Kino im Allgemeinen und das Drive-In-Kino im Speziellen. Es gibt hier eine Rahmenhandlung in einem Drive-In-Kino am letzten Spieltag vor der Schließung, welche allerdings primär nur als Transportmittel für die restlichen drei Mini-Filme dient, die dort vorgeführt werden. Hervorzuheben ist hier vor allem der Kinobesitzer, gespielt von Richard Riehle (Tom Smykowski aus Office Space). Das erste enthaltene Feature bestand aus „Wadzilla“, einem Film über Riesenspermien, die äußerst gefräßig sind, danach gab es eine Art Musicalfilm namens „I was a teenage Werebear“ und schließlich (mein Lieblingsteil) „The Diary of Anne Frankenstein“.

Dieser Film war so unheimlich over-the-top, dass es absoluten Spaß gemacht hat, ihn sich anzusehen. Man konnte jeden Moment fühlen, dass es den beteiligten Regisseuren eine Herzensangelegenheit war, diesen Film zu machen und das Endergebnis ist wirklich gelungen. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass ein derartig guter Film noch kommt, aber ich denke, dass sich dieser zu meinem diesjährigen Favoriten entwickeln könnte. Wertung: 9/10

Zwei der Regisseure, Adam Green und Joe Lynch waren auch zu Gast und erzählten etwas über den Film, alleine das war schon sehenswert und unterhaltsam. Die beiden kamen unheimlich sympatisch und authentisch rüber und saßen eben, als wir nach dem letzten Film gegangen sind, noch mit einigen Leuten auf den Stufen vor dem Kino und haben sich dort unterhalten.

Norwegian Ninja

Den Abschluss bildete heute Norwegian Ninja, eine Art Komödie, die sich um eine Ninja Spezialeinheit der Norweger dreht, die im kalten Krieg die Russen aufhalten soll.

Eigentlich hatte ich im Vorfeld eine gute Einschätzung, jedoch muss ich sagen, dass der Film dem nicht wirklich gerecht wurde. Zum Einen war die Kameraführung unheimlich unangenehm und zum Anderen war der Humor nur stellenweise wirklich zündend. Es gab zwar eine Menge guter Ideen, so z.B. die Verwendung von völlig offensichtlichen Modellen bei Landschaftsaufnahmen oder die völlige Überzeichnung des Leiters der Ninjas, jedoch wollte sich das nicht zu einem stimmigen Ganzen zusammenfügen.  Das Konzept errinnerte ein wenig an „Men who stare at Goats“, bei dem ebenfalls eine absurde Spezialeinheit ausgebildet wird, in dem aber der Humor wesentlich besser funktioniert. Norwegian Ninja hat mich jedoch eher enttäuscht. Wertung: 4/10

Morgen ist dann der allerletzte Tag, vier Filme noch, dann ist das Jubiläumsjahr für mich vorbei.

  • The Valdemar Legacy 2
  • Wasted on the Young
  • Deadheads
  • Attack the Block

Fantasy Filmfest 2011, Tag 6

Am ersten Tag der neuen Woche gab es nach nur knapp 6h Schlaf 5 Filme, was zum Ende doch ein bischen anstrengend war ;-) Im Einzelnen:

False Trail

Zu Beginn gab es für mich einen schwedischen Thriller, in dem ein Polizist der schwedischen Bundespolizei in einem kleinen nördlich gelegenen Dorf im Mordfall an einem Mädchen ermittelt. Zudem kommt er ursprünglich aus der Nähe des Dorfes und sein Neffe wohnt mit dessen Mutter und Stiefvater dorf. Der Stiefvater ist ebenfalls der örtliche Polizeichef. Relativ schnell wird ein Verdächtiger ausgemacht und verhaftet, doch irgendetwas scheint an der Beweislage nicht zu stimmen…

Schwedische Thriller find ich persönlich ja allgemein recht gut, vor allem seitdem ich die Milennium-Trilogie gesehen habe. An diese kommt der Film definitiv nicht heran, er ist jedoch durchaus sehenswert. Mir kam schon recht früh ein Verdacht in Bezug auf den Täter, der sich später auch als richtig erwiesen hat, jedoch schadete das dem Film nicht allzusehr. Wertung: 5/10

F

Ein Lehrer sieht sich zunehmend hilflos gegenüber seinen Schülern, die anwaltlich gegen schlechte Noten vorgehen und ihm gegenüber gewalttätig werden. Die Schulleitung steht nicht hinter ihm und so verfällt er zunehmends. Eines Abends, als er noch in der Schule ist, wird diese jedoch plötzlich von maskierten Personen angegriffen.

Bis der Abspann begann, war ich ja doch ganz angenehm überrascht von diesem Film. Jedoch scheint den Produzenten das Filmmaterial ausgegangen zu sein, denn das Ende fehlt. Es wird eine Menge Problempotenzial angehäuft und es stellen sich viele Fragen, aber diese beantwortet der Film überhaupt nicht, z.B. warum der Angriff und wer die Angreifer sind. Man kann argumentieren, dass das auch nicht unbedingt sein muss, da der Film seine Aussage genau darüber transportieren will, dass die Fragen nicht beantwortet werden und die Gewalt daher völlig willkürlich ist, aber dafür wirkt das zu unbeholfen und künstlich. So gefiel mir der Film insgesamt jedenfalls gar nicht, auch wenn er bis auf das Ende handwerklich solide gemacht ist. Ein weiterer Minuspunkt lag in der Kameraführung. Hintergrundunschärfe ist sicher ein unheimlich tolles Gestaltungsmittel. Man kann es damit aber auch übertreiben, insbesondere, wenn man dann teilweise auch noch den Vordergrund unscharf macht. Wertung: 3/10

Stake Land

Ein Vampirfilm! Vampire haben die Welt zumindest die USA erobert und ein paar Menschen reisen durch das Land auf der Suche nach sicheren Gegenden. So auch der mysteriöse „Mister“ und sein jugendlicher Sidekick ein Junge, den er vor Vampiren gerettet hat. Unterwegs nach Norden treffen sie auf Verbündete aber auch auf andere Gefahren.

Grundsätzlich bin ich mit Vampirfilmen in der letzten Zeit ein wenig übersättigt worden, da nach dem Erfolg der albernen Glitzervampire alle Welt meinte, permanent irgendwelche Filme mit Vampiren drehen zu müssen. Wenn diese originell sind, dann bin ich dem ja auch durchaus aufgeschlossen, aber hier wurde eine relativ banale Road-Movie Story erneut aufgegossen, die so schon diverseste Male existiert. Ob die Gegner unterwegs nun Vampire, Gesetzlose oder Zombies sind, macht hierbei keinen Unterschied, die Protagonisten müssen sich auf dem Weg zu ihrem jeweiligen Ziel gegen Gegner erwehren und erreichen dieses dann irgendwann (oder auch nicht.) – Man kann dies dem Film aber nicht zum Vorwurf machen, denn der Film ansich kann ja nichts für diese Entwicklung. Wenn man sich also darauf einlässt, erhält man eine athmosphärisch sehr ansprechende Story mit Vampiren, die sich etwas vom etablierten Standard (Nein, glitzern ist nicht etablierter Standard) abheben. So sterben diese erst beim Pfählen durch das Rückgrat und nicht etwa ins Herz und sind nicht sonderlich intelligent sondern mehr wie Zombies. Insgesamt ein guter Film, allerdings nicht besonders herrausragend. Wertung: 5/10

The Divide

Der vorletzte Film des Tages lies einmal mehr New York untergehen. Eine junge Frau beobachtet am Fenster stehend eine gewaltige Explosion, die New York dahinrafft und kurz darauf rennen sie und mehrere andere Hausbewohner in den Keller um Schutz zu suchen. Dort hat einer der Mieter eine Art Schutzraum eingerichtet und die Überlebenden des Hauses schließen sich dort sehr zu seinem Missfallen mit ihm ein. Im Laufe der Zeit beginnt die Decke der Zivilisation jedoch zu bröckeln.

Ein spannender Film, bei dem die Apokalypse nicht so sehr im Mittelpunkt steht sondern deren Auswirkungen auf die Überlebenden. In der Enge des Kellers treffen verschiedenste Charaktere aufeinander und es kommt schnell zu enomen Spannungen. Das irgendwelche Militäreinheiten plötzlich auftauchen und in den Keller eindringen, wird da schon fast nebensächlich. Wertung: 6/10

The Holding

Schließlich gab es noch The Holding. Eine junge Frau zieht ihre beiden Töchter allein auf ihrer Farm groß. Um die Farm steht es jedoch nicht gut und da kommt Able, ein angeblicher ehemaliger Bekannter ihres verschwundenen Ehemannes, gerade recht, der sich erst „nur für einen Tag“ und dann „nur für einen Monat“ bei ihr einnistet. Nur die ältere Tochter scheint die Motive des Mannes zunächst zu durchschauen. Und dann ist da noch der Verbleib des Ehemannes…

Zunächst ganz behäbig den Alltag auf der Farm schildernd, wird der Film dann plötzlich etwas härter, als Able sein wahres Gesicht zeigt. Große Mängel hat er nicht vorzuweisen, jedoch hat man oft den Eindruck, dass die Story auf der Stelle tritt und extrem lange braucht, um zum Punkt zu kommen. Trotzdem ein Film im unteren Mittelfeld. Wertung: 4/10

Das morgige Programm sieht für mich dann vor:

  • The Valdemar Legacy
  • Grave Encounters
  • Rabies
  • Chillerama
  • Norwegian Ninja

Fantasy Filmfest 2011, Tag 5

Bin soeben aus dem Kino zurückgekommen, heute war ein sehr guter Tag!

Hair of the Beast

Wow, ein Fantasy-Film auf dem Fantasy Filmfest?! ;-) Eine kanadische Produktion über einen Verbrecher im 16. Jahrhundert, der sich in der noch französischen Kolonie als inzwischen toten Priester ausgibt, der gleichzeitig ein erfolgreicher Werwolfjäger war. Leider fehlt ihm für beides das Wissen bzw. Talent und so kommt er recht schnell in große Schwierigkeiten.

Für diesen Film hatte ich mich entschieden, weil gleichzeitig S01E01 von „The Walking Dead“ lief, die ich bereits kannte. Daher war der Film mehr eine Notlösung, jedoch hat er mich positiv überrascht. Temporeicht und spannend erzählt hat er mich gut unterhalten, obwohl ich von Werwolfstories in historischer Umgebung meist nicht so angetan bin. Wertung: 5/10

The Dead

Als zweiten Film gab es dann eine Zombieapokalypse in Afrika. Ein Ingenieur ist der einzige Überlebende eines Evakuierungsfluges und schlägt sich zusammen mit einem afrikanischen Soldaten durch die Wüsten und Steppen. Die ungleichen Partner müssen sich dabei Zombies, Wasser-, Essen- und Benzinmangels erwehren.

Auch dieser Film hat mich positiv überrascht. Ich hatte nicht besonders viel erwartet, da viele neuere Zombiefilme recht ähnliche Impulse setzen. Dieser jedoch orientiert sich mit seinen langsam schlurfenden Zombies an älteren Produktionen und schafft mit dem ungewöhnlichen Setting in Afrika, also fernab von westlicher Zivilisation, eine ganz eigene Athmosphäre. Definitiv eines der kleineren und unerwarteten Highlights. Wertung: 7/10

The Woman

Einer der Filme, auf die ich nach Sichtung des Trailers und der Kontroverse in Sundance definitiv gewartet habe. Ein Mann findet im Wald eine unzivilisierte Frau, die in der Wildnis lebt. Er fängt sie ein, nimmt sie mit nach Hause und sperrt sie in den eilig dafür vorbereiteten Keller, wo er sie seiner Familie präsentiert und beschließt sie zu zivilisieren.

Wow, ein so gewalttätiger Film ist mir lange nicht untergekommen. In der Begrüßung bereits formuliert mit „Wenn ein Film als der gewalttätigste des Festivals angekündigt wird, ist die Hütte voll.“, was definitiv den Tatsachen entsprach. Der Film war nahezu ausverkauft und es gab Gewalt auf den verschiedensten Ebenen. Zudem schafft es der Film,nach einer zunächst sehr ruhigen Hälfte dann noch bösartiger zu werden, als man bis dahin erwartet hätte. Absolutes Must-See und eines meiner persönlichen Highlights. Wertung: 9/10

Super

Hier geht es um Superhelden. Wie bei Kick-Ass jedoch eher um Wannabe-Superhelden. Der Protagonist beschließt dank einer göttlichen Eingebung, nachdem seine Frau für einen Anderen verlassen hat, einen Superhelden zu kreieren und mit dieser Identität das Verbrechen zu bekämpfen. Nachdem er einen Namen (The Crimson Bolt), ein Kostüm und eine Waffe hat, bekommt er schließlich noch einen Sidekick (Boltie), stellt jedoch fest, das Verbrechensbekämpfung nicht so einfach ist.

Und gleich noch ein toller Film hinterher. Der Film schafft, was Kick-Ass nicht geschafft hat. Er ist gleichzeitig witzig, nachdenklich und unheimlich unterhaltsam, was nicht zuletzt an den hervorragenden Schauspielern, allen vorran Ellen Page, liegt.

Zudem gab es noch, da der Regissseur vor Ort war, ein sehr interessantes Q&A. Wertung: 8/10

Largo Winch II – The Burma Conspiracy

Anschließend hab ich mich gegen die vermutlich größte Produktion des Festivals, „Cowboys & Aliens“ und für die belgische Comic-Verfilmungs-Fortsetzung, Largo Winch II entschieden, da ich damit rechne, dass es unwahrscheinlicher ist, diesen ansonsten nochmal im Kino zu sehen.

Der Film beginnt nach dem ersten Teil, dieser ist allerdings nicht zwingend für ein Verständnis notwendig. Largo Winch, Erbe der W-Unternehmensgruppe, beschließt diese zu verkaufen und mit dem Erlös eine Stiftung zu Gunsten von humanitären Projekten zu gründen. Leider schafft er sich damit viele Feinde und so hat er bald ein Ermittlungsverfahren des UN-Strafgerichtshofs am Hals, der er wegen Jahre zurückliegenden Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Burma bezichtigt wird, in die sein Vater verwickelt gewesen sein soll. Er muss nun alles daran setzen, seine Unschuld zu beweisen, was sich jedoch nicht ganz einfach darstellt.

Largo Winch ist einfach großartig. Die Filme wirken auf mich wie eine Mischung aus dem alten James Bond, Indiana Jones und etwas Wirtschafts-Thriller. Die Handlung ist temporeich und nicht linear erzählt, so gibt es immer wieder Sprünge zwischen verschiedenen Zeitebenen. Ein großer Pluspunkt ist der Charakter des Gauthier, der mich ein wenig an Marcus Brody aus Indiana Jones errinnert, wie er ein wenig unbeholfen und etwas orientierungslos durch Südostasien reist. Alles in allem ein toller Action-Thriller, wenn man den ersten Teil mochte, wird man diesen auch mögen. Wertung: 7/10

Red State

Zum Abschluss gab es dann noch ein wenig Redneck-Fundi-Christen-Bashing von Kevin Smith. Eine komplett andere Art von Film als seine früheren Werke, aber nicht weniger grandios.

Die Handlung ist in den Südstaaten angesiedelt und dreht sich um eine der Westboro Baptist Church nicht ganz unähnlichen Gemeinde/Familie, die allerdings ein bischen schießwütiger ist, ansonsten aber genauso gegen Homosexuelle und den allgemeinen Werteverfall hetzt. Zudem entführt sie ihrer Meinung nach unmoralische Menschen und richtet sie hin. Die aktuellen Opfer leisten jedoch Gegenwehr und dann tauchen auch noch Bundesagenten auf…

Midnight Madness at its best. Man kommt aus dem Kopfschütteln über diese Verwirrten garnicht mehr heraus. Allen vorran der Prediger und Großvater der Familie macht einen erschreckenden Eindruck. Als dann die Situation durch das Eintreffen der Agenten eskaliert, bekommt man auch noch eine tolle Schießerei und schließlich einen witzigen Epilog, an dem man eindeutig die Handschrift Kevin Smith‘ wiederfinden kann. Wertung: 9/10

Morgen dann nach kaum Schlaf die folgenden Filme:

  • False Trail
  • F
  • Stake Land
  • The Divide
  • The Holding