Inception

Heute war mal wieder Zeit für Kino. Nach den vielen guten Reviews mussten man ja unbedingt Inception gucken, was sich, wie ich finde auch sehr gelohnt hat.

Angenehmerweise hat das Cinema Arthouse in Osnabrück momentan den Film als OV im Programm,  was man dann ja auch nutzen muss, so selten wies die Möglichkeit gibt. Zudem kann man da im Kino auch super frühstücken, wenn man in die 1130-Vorstellung Sonntags morgens geht. Das habe ich jetzt schon 3 mal gemacht und ich muss sagen dass es kaum etwas entspannenderes gibt, als Sonntags morgens nach einem leckeren Frühstück ins Kino zu gehen.

Zum Frühstück: Im Kino-Gebäude gibt es ein Kino-Café namens Garbo, die Sonntags für 10,90€ ein Frühstücks-Buffet anbieten. Da war ich vor heute schon einmal und das war echt lecker, was ich  heute wieder bestätigen konnte. Es gibt Croissants, verschiedene Brötchen, kleine Pfannkuchen, Rührei, Bratwürste, verschiedene Marmeladen, Honig, Bacon, Wurst, Käse und ne Menge was ich vergessen hab ;) Auf jeden Fall wird man davon definitiv satt…

Nachdem wir ausgiebig gefrühstückt hatten, sind wir dann in den Kinosaal gegangen. Dank Jan, der für uns reserviert hatte, hatten wir durchaus gute Plätze in einer Reihe in der Mitte mit einem Gang davor.

Jetzt aber zum Film: Ich hatte im Vorfeld einiges gutes über den Film gelesen und war durchaus gespannt, eigentlich schon seit ich vor einer ganzen Weile das Plakat zum ersten Mal gesehen hatte. Der Trailer lief mittlerweile schon eine ganze Zeit, sodass er schon begann mich zu nerven, aber trotzdem war ich immer noch sehr gespannt. Das wurde auch nicht bestraft. Die zweieinhalb Stunden Laufzeit sind extrem schnell vergangen und mir sind bewusst keine Längen im Film aufgefallen. Die Story ist in sich konsistent, lediglich die Vorgabe, dass die Traum-Einbrech-Technik als selbstverständlich vorrausgesetzt wird und nicht näher darauf eingegangen wird, fand ich etwas seltsam, aber nicht störend.

Als besonders faszinierend muss ich den Score von Hans Zimmer erwähnen. Gerade diese – laut YouTube „BWONG!“ genannten – Geräusche waren klasse und wirkten im Kino richtig gut.

Außerdem positiv aufgefallen ist mir der Name der Rolle von Ellen Page. Ihr Charakter heißt Ariadne was sehr passend gewählt ist, da Ariadne in der griechischen Mythologie diejenige ist, die Theseus den so genannten Ariadnefaden in die Hand drückt, als dieser sich in das Labyrinth des Minotaurus aufmacht um diesen kapputt zu hauen. Relativ zu Anfang des Films, als Ariadne rekrutiert wird, bekommt sie die Aufgabe ein Labyrinth zu zeichnen bzw. später auch ein solches zu entwerfen.

Alles in allem hat mich der Film wirklich beeindruckt. Die Kritik im Film-Dienst „aus hollywood“-Artikel aus der aktuellen Ausgabe kann ich daher nur bedingt nachvollziehen. Der Vorwurf, dass der Film nur alte Ideen wieder aufgreift, mag zwar berechtigt sein, jedoch kann man das einer großen Anzahl heute produzierter Filme vorwerfen und außerdem schmälert das die Faszination des Films keineswegs.

Ein Gedanke zu „Inception“

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