Grüße aus Pjöngjang

(via Fefe) Eine der gruseligeren Dinge, die ich in der letzten Zeit gesehen habe, ist eine Dokumentation von einem US-Filmteam, das eine kurze Reise nach Nordkorea unternommen hat.

In 14 kurzen Teilen zeigen diese eine Reise in ein merkwürdiges Land, was einen wirkungsvollen Eindruck hinterlässt. Gezeigt werden diverse Restaurants, in denen keine Gäste sind, Straßen ohne Autos, ein Hotel, das man nur mit dem Fremdenführer verlassen kann und es schwebt ständig die latente Befürchtung über einem, dass die Leute gleich großen Ärger bekommen, nur weil sie gefilmt haben. Weiterhin bekommt man Monumente zu sehen, die angeblich mit Sprengstoff gefüllt sind um bei einem Angriff des Südens als Panzersperren zu dienen.Sehr interessant, wie ich finde, ist der Blick auf die DMZ zwischen Nord- und Südkorea von beiden Seiten.

Wie der Moderator zweimal erwähnt: man hat den Eindruck man sei im Russland der 50er Jahre. Man bekommt einen kleinen Eindruck, wie es in diesem Land aussieht, auch wenn man nur die Schauplätze sieht, die dem Filmteam im Rahmen einer Touristenführung zugänglich gemacht wurden.

Teil 1:

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Warehouse 13

Da ich noch nicht genug Serien gleichzeitig gucke, habe ich mich übrigens am Sonntag dazu entschlossen, mit Warehouse 13 anzufangen. Auch wenn ich noch Staffel 6 von 24 und Staffel 4 von Battlestar Galaktika rumliegen und angefangen hab… Da es aber bisher nur eine Staffel ist, die es zu gucken gibt, ist das auch noch nicht wirklich zeitaufwändig und ich bin heute schon fertig :) Zudem fängt die zweite Staffel der Syfy-Eigenproduktion Anfang Juli an.

Ich hatte bisher nur nebenbei davon gehört und wusste nicht genau was mich erwartet. Allerdings muss ich sagen dass es sich durchaus gelohnt hat.

Worum geht es: In den Badlands von South Dakota steht ein riesiges Lagerhaus einer geheimen Organisation, deren Aufgabe es ist, geheimnisvolle Gegenstände einzusammeln und zu schützen. Zwei zu Beginn der ersten Folge vorgestellte Agenten des Secret Service werden von dieser Organisation rekrutiert und stellen den Mittelpunkt der Handlung dar, indem sie in jeder Folge einen Gegenstand aufspüren und sicherstellen. Im Laufe der ersten Staffel entsteht auch noch ein folgenüberspannender Handlungsbogen, welcher in der bisher letzten Folge seinen Höhepunkt findet.

Was etwas abgedreht klingt, erscheint in der Ausführung sehr unterhaltsam. Die Serie hat einen guten Kompromiss zwischen Unterhaltung und Ernsthaftigkeit gefunden und erinnert vom Erzählstil ein klein wenig an Indiana Jones. Sehr gut gefällt mir auch die generelle Besetzung durch zwar eher unbekannte aber durchweg sympatische Schauspieler.

Die Optik ist leider ein klein wenig künstlich geraten. Den Totalen im Warehouse, bei Kamerafahrten über die unzähligen Regalreihen fällt es relativ stark auf, dass die gesamten Ansichten reines CGI sind. Ebenso bei von Zeit zu Zeit verwendeten Zwischensequenzen. Angesichts der Tatsache, dass es sich allerdings um eine TV Produktion mit relativ kleinem Budget handelt, kann und sollte man zu Gunsten des Inhalts über dieses kleine Manko hinwegsehen.

Mobiltelefonhaltevorrichtung

Ich habe heute eine Auto-Halterung für mein Mobiltelefon erhalten. Und zwar handelt es sich dabei um eine Brodit-Halterung für mein HTC Desire mit der passenden Befestigung für meinen Passat. Die Befestigung wird in eine Blindabdeckung in der Mittelkonsole eingebaut, die sich unterhalb der Schalter befindet. Nachdem die Befestigung eingebaut wird, wird diese mittels einer Schraube befestigt.

Soweit hat das auch alles ganz gut geklappt. Was ich dann allerdings weniger gut fand war die Tatsache, dass die Halterung an sich dann mittels vier Schrauben an die Befestigung angebracht werden musste, welche nicht vorgebohrt waren. Das Anbringen ist zwar nicht problematisch, jedoch finde ich, dass man das besser lösen kann, wenn beide Teile vom gleichen Hersteller kommen. Bis auf die Anbringung der Befestigung kann man solche Sachen eigentlich auch komplett schraubenlos konstruieren.

Ansonsten bin ich mit der Halterung aber sehr zufrieden. Ich kann mein Telefon jetzt vernünftig unterbringen und muss es nicht mehr einfach in den (leeren) Aschenbecher legen und habe zudem das Display vernünftig im Blick. Außerdem ist es ganz praktisch, dass das Telefon nun quasi direkt neben dem Handschuhfach angebracht ist, da ich dadrin den Anschluss für den USB-Adapter für mein Radio habe und letztes Wochenende erfolgreich ausprobiert habe, mein Telefon daran anzuschließen und somit den SD-Speicher darin als Speicherort für Musik zu verwenden. Sehr praktisch, da ich das Telefon nicht im Auto vergesse, so wie meistens die USB-Sticks, die ich bisher immer dafür verwendet habe.

Die wunderbare Welt der Treiber

Seit gestern habe ich ein neues Telefon. Um genau zu sein, ein Siemens OpenStage 60 SIP. Ich bin bisher sehr zufrieden damit.

Als SIP2ISDN Gateway nutze ich meine FRITZ!Box 7270, die gleichzeitig mein Internet-Gateway ist. Nach anfänglichen Hakeleien beim Anmelden des Telefons ging es dann auch irgendwann und bisherige Tests waren sehr zufriedenstellend bzgl. Sprachqualität und Features.

Nun wollte ich noch die TAPI Schnittstelle der FRITZ!Box aktivieren, um vom Rechner aus bspw. aus Outlook Anrufe starten zu können. Nachdem ich meinen Rechner auf Windows 7 umgestellt hatte, ging das mit meinem alten Telefon, einem T-Concept PX721, leider nicht mehr. Diese Überlegung sollte ich jedoch schon bald bereuen. Die Installation des Treibers klappte problemlos, es war jedoch auch nach diversen Recherchen nicht möglich, in der CTI-Applikation die TAPI-Schnittstelle der FRITZ!Box auszuwählen. Wie verschiedenste Webseiten schreiben, hat AVM es offenbar bis heute nicht für nötig befunden, einen funktionierenden 64bit-Treiber für die FRITZ!Box-TAPI-Schnittstelle zu entwickeln. Lieber begnügen sie sich damit, in der info-Datei des Treibers auf die 32bit-only-Kompatibilität hinzuweisen. Ich finde das AVM hier ein recht armseliges Bild abgibt, wenn rund 8 Monaten nach der Markteinführung von Windows 7 und mehr als 3 Jahre nach der Markteinführung von Windows Vista für die 64bit-Version beider Systeme nicht einmal Beta-Versionen von Treibern existieren und man andererseits vollmundig behauptet, die FRITZ!Box sei geradezu für Windows 7 gemacht.

Nach dem nicht veränderbaren DNS-Eintrag des integrierten DHCP-Servers (der immer die FRITZ!Box selber und damit den (geforwardeten) Provider-DNS ausliefert) und einem weiteren Punkt, der mir gerade entfallen ist, schon das dritte Mal, dass ich mich maßlos über die Kiste geärgert habe.