Der dritte Mann

Heute Abend war ich in Quernheim im Kino und hab „Der dritte Mann“ geguckt. In dem Film geht es um einen amerikanischen Schriftsteller, der Ende der 40er Jahre in das besetzte Wien kommt und dort feststellt, dass sein Freund, der ihn dorthin eingeladen hat, bei einem Unfall umgekommen ist. Schnell stellt er jedoch fest, dass es kein einfacher Unfall gewesen sein kann, da sich in den Geschichten der Zeugen einige Ungereimtheiten ergeben.

Dir Vorstellung kam zustande, da ein Verein aus Bad Essen hierfür den Impuls gegeben hatte, da dieser Verein demnächst eine Reise nach Wien unternimmt und dort eine Führung zu den Originalschauplätzen geboten bekommt. Leider waren zu dieser zweiten Vorstellung – wie ich allerdings befürchtet hatte – nicht wirklich viele Leute erschienen, es waren schätzungsweise 15 – 20.

Die Kopie des Films – die einzige in Deutschland – war leider in einem sehr schlechten Zustand, sodass der Film zu Beginn ein paar Mal gerissen ist, jedoch besserte sich das zunehmend, allerdings waren dann trotzdem einige Klebestellen deutlich bemerkbar.

Der Film ansich ist sehr sehenswert. Allein das Spiel mit Licht und Schatten, was bei dem schwarz-weissen Film besonders zur Geltung kommt, wirkt optisch sehr schön. Ein weiteres besonderes Merkmal ist die musikalische Untermalung, welche hauptsächlich durch Zithermusik besteht. Diese Musik wurde nach Veröffentlichung des Films weltberühmt.

Alles in allem ein tolles Erlebnis, nachdem ich nun schon „The Birth of a Nation“ und „M – eine Stadt sucht einen Mörder“ im Kino gesehen habe, war dies ein weiterer Klassiker den man (am besten im Kino) gesehen haben sollte. Es wäre sehr schön, wenn häufiger solche alten Filme gezeigt würden, nur leider fehlt diesen dann vermutlich das Publikum.

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