Home Again

Soo, da wär ich wieder zu Hause von 3 Tagen Urlaub Leergang. Alles in allem muss ich abschliessend sagen, waren die 3 Tage doch recht schön, auch wenn das Haus den Gesamteindruck massivst getrübt hat.

Leider waren auch die Betten wenig zufriedenstellend und unsere Nachtruhe teilweise auf Grund von Unruhestiftern aus Köln unterbrochen ;-) Auch wenn ich denen nicht allzu böse bin… ^^

Das Essen war ausreichend sowohl in Qualität als auch in Quantität. Zum Frühstück gab es Brötchen mit verschiedensten Belägen und zum Mittagessen gestern Kartoffeln und Schnitzel und heute Kartoffeln und Frikadelle jeweils mit Gemüse.

Ich habe mich sehr nett mit vielen anderen Leuten unterhalten. Heute ist mir und meinem Kollegen dann sogar aufgefallen, dass ein anderer Teilnehmer aus Lohne von einem anderen Systemhaus kam. Passte sehr gut zu der Geschichte des einen Dozenten, der davon erzählte, dass auf einer anderen Veranstaltung bei der er zugegen war, sich zwei Geschäftsführer von Systemhäusern aus der gleichen Straße in der gleichen Stadt kennengelernt hatten.

Inhaltlich hat mir die Veranstaltung nun nicht so furchtbar viel neues gebracht, allerdings war der Inhalt trotzdem sehr locker und spannend präsentiert, sodass man nie das Gefühl hatte, dass es langweilig ist.

Einige „Aufgaben“ waren ein bischen nervig, da diese mehr wie Ratespiele anmuteten. Man sollte Dinge aufschreiben oder sich überlegen, die man weder wissen noch sich erschliessen kann. Das war ein wenig irritierend und hatte hinterher auch nur bedingt viel Sinn, da es meist ohnehin besprochen wurde.

Gestern Abend war dann eine Gruppe von diesen Leuten da, die mit uns draußen lustige Teamspiele gemacht haben, wovon ich zunächst auch nur wenig begeistert war, doch dann hat es sich als recht kurzweilig und sehr flow-kompatibel (d.h. nicht großartig anstrengend ;-) ) erwiesen…

Heute war dann der zweite Seminartag, an dem es dann noch bis ca. 16:45 weiterging, sodass wir, nachdem wir uns weitestgehend verabschiedet hatten, wieder auf den Weg nach Hause machen konnten, wo ich gegen viertel nach 10 und einem Zwischenstop bei Burger King in Hannover an der B6 wieder ankam.

Wie gesagt, alles in allem eine runde Sache und ich konnte doch tatsächlich mal mit allen Leuten um mich herum über IT-spezifische Themen sprechen ohne das man mich verständnislos anguckt ;-) War auch mal ganz nett.

Welcome to the Jungle

Nun sitz ich hier in Mühlhausen in Thüringen. Ich hab ja schon vorher son bischen gedacht, was das wohl wird, jedoch schlägt diese Bude hier dem Faß die Krone ins Gesicht (oder so in der Art ;-) ).

Dieses Haus hier strahlt einen Charme wie aus den 60ern aus, die Betten sind hart wie Stahl, wir haben ein superkomfortables 6-Bett Zimmer mit 4 Stühlen und einem Tisch und Blick auf eine Baumreihe direkt vor dem Fenster.

Meine Kollegen und ich sind so unendlich begeistert, wie man sich nur vorstellen kann.

Ich befürchte, dass werden sehr lange 48 Stunden… :(

„Ein Glück, morgen is Berufsschule“

Obiges Zitat werd ich glaub ich ersma so nicht von mir geben ;-)

Gestern hatte ich das erste Mal Berufsschule bei diesem Laden in Osnabrück und war hellauf begeistert schnell ein wenig angenervt. Nachdem ich zuerst mit meinem Auto hier in Diepholz losgefahren bin und mein Navi irgendwann in Höhe des Fliegerhorstes überzeugt hatte, dass ich nicht über die A1 fahren möchte, lotste mich das Gerät auf die A33, dann über das Kreuz Osnabrück-Nord auf die A30 und schliesslich an der Anschlussstelle Osnabrück-Sutthausen wieder in die Stadt rein. Ich stand dann irgendwo in einem Wohngebiet, und tatsächlich, die Straße hiess Brinkstraße – aber irgendwie sah das viel zu sehr nach Wohngebiet aus, als nach einem Gebiet wo eine Schule sein könnte.

Nachdem ich mich per Google Maps auf meinem Handy vergewissert hatte, dass ich wirklich in der Brinkstr. bin, fuhr ich erstmal weiter die Straße entlang. Und: Oh Wunder, nach 1,5km ca.  fand ich dann die Schule. Bei meinem Glück fand ich dann doch tatsächlich einen Parkplatz direkt vor der Tür und konnte mir dann mittels eines – glücklicherweise ausgedruckten Plans des Geländes – das richtige Gebäude und schliesslich den richtigen Raum suchen.

Irgendwann kam dann ein Leerer Lehrer vorbei und sammelte die dort wartenden Leute ein um sie in ein anderes Gebäude zu bringen, wo eine Begrüßung stattfinden sollte. Warum man nicht direkt dorthinbestellt wurde, erschloss sich mir jedoch nicht.

Bei dieser Begrüßung stellte sich dann heraus, dass die Schule nun mit knapp 100 Schülern im IT Bereich konfrontiert war, anstatt mit den geplanten 70. So sahen sie sich gezwungen, die komplette Klasseneinteilung über den Haufen zu werfen und zu überarbeiten.

Den restlichen Tag passierte nichts ernsthaft spannendes, sodass ich froh war, um 1500 durch die City zur Hannoverschen Straße fahren zu können, um dort Burger King einen leckeren Cheese Burger abzukaufen.

Heute gestaltete sich ungleich unangenehmer als gestern, da ich zur ersten Stunde da sein musste. Da ich mit ca. 1h Anfahrtsweg kalkuliert hatte, musste ich um 0615 aufstehen, sodass ich um 0650 losfahren konnte. Ich kam dann gegen 0750 an der Schule an und leider waren die unendlich zahlreichen Parkplätze zu diesem Zeitpunkt schon längst weg, sodass ich fluchend durch die Straße fahren konnte um dann nach ewigem Suchen endlich einen Parkplatz auf der Rückseite der Schule, gegenüber einer anderen Schule finden konnte. Dort habe ich dann mein Fahrzeug abgestellt um dann zum Unterricht, der natürlich schon im Gange war, zu laufen.

Auf son Mist kann ich echt verzichten!

Ansonsten war der Tag ok, wenn auch nicht gerade ereignisreich. Die meiste Zeit ging mit Infos drauf, in zwei Fächern haben wir allerdings schon was interessantes gemacht. Das eine Fach beschäftigt sich mit Softwareerstellung (was mir als Teilnehmer von GP1 und 2 und GPS nicht sonderlich schwerfallen dürfte ;-) ) und das andere Fach war Englisch, wo ich durch meinen Englisch LK auch schon vorbelastet bin.

Naja, ma abwarten, was noch so kommt. Bis dahin: Ein Glück, morgen is keine Berufsschule ;-)

Der dritte Mann

Heute Abend war ich in Quernheim im Kino und hab „Der dritte Mann“ geguckt. In dem Film geht es um einen amerikanischen Schriftsteller, der Ende der 40er Jahre in das besetzte Wien kommt und dort feststellt, dass sein Freund, der ihn dorthin eingeladen hat, bei einem Unfall umgekommen ist. Schnell stellt er jedoch fest, dass es kein einfacher Unfall gewesen sein kann, da sich in den Geschichten der Zeugen einige Ungereimtheiten ergeben.

Dir Vorstellung kam zustande, da ein Verein aus Bad Essen hierfür den Impuls gegeben hatte, da dieser Verein demnächst eine Reise nach Wien unternimmt und dort eine Führung zu den Originalschauplätzen geboten bekommt. Leider waren zu dieser zweiten Vorstellung – wie ich allerdings befürchtet hatte – nicht wirklich viele Leute erschienen, es waren schätzungsweise 15 – 20.

Die Kopie des Films – die einzige in Deutschland – war leider in einem sehr schlechten Zustand, sodass der Film zu Beginn ein paar Mal gerissen ist, jedoch besserte sich das zunehmend, allerdings waren dann trotzdem einige Klebestellen deutlich bemerkbar.

Der Film ansich ist sehr sehenswert. Allein das Spiel mit Licht und Schatten, was bei dem schwarz-weissen Film besonders zur Geltung kommt, wirkt optisch sehr schön. Ein weiteres besonderes Merkmal ist die musikalische Untermalung, welche hauptsächlich durch Zithermusik besteht. Diese Musik wurde nach Veröffentlichung des Films weltberühmt.

Alles in allem ein tolles Erlebnis, nachdem ich nun schon „The Birth of a Nation“ und „M – eine Stadt sucht einen Mörder“ im Kino gesehen habe, war dies ein weiterer Klassiker den man (am besten im Kino) gesehen haben sollte. Es wäre sehr schön, wenn häufiger solche alten Filme gezeigt würden, nur leider fehlt diesen dann vermutlich das Publikum.

Riello USV unter Gentoo

Nachdem ich jetzt meine neue USV (NetDialog 150) habe und im Vorfeld eigentlich ganz froh war, dass der Hersteller ein gentoo Paket seiner Software anbietet, war ich gestern Abend ein wenig enttäuscht, dass das gentoo Paket eigentlich nur ein tgz ist, wo man den Rest selber machen kann – und wodrin leider auch nix dokumentiert ist. Mit ein bischen rumbasteln und untersuchen, was das mitgelieferte (nicht Gentoo-geeignete) Initscript so tut, konnte ich den Daemon dann aber doch zum laufen bewegen.

Leider ist nichtmal das init-Script für gentoo geeignet, sodass ich mir selber eins schreiben musste:

#!/sbin/runscript
# Init Script für Riello UPS Daemon

depend() {
need net
use logger dns
}

start() {
ebegin „Starting UPS Daemon“
start-stop-daemon –start –exec /usr/local/upsmon/upsagent
eend $?
}

stop() {
ebegin „Stopping UPS Daemon“
start-stop-daemon –stop –exec /usr/local/upsmon/upsagent
eend $?
}

Die Logs zeigen aber nun, dass es funktioniert, wenn der Strom weg ist, reagiert die USV und macht einen Eintrag in der Log.