Und weiter gehts…

Der heutige Tag begann mit – richtig, aufstehen ;-) Nach einem Frühstück mit Toast und Käse, also Käsebrot, ging ich dann langsam los richtig P7.203, wo ich zuerst heute Grundlagen der Rechnerarchitektur-Vorlesung hatte. Unterwegs traf ich Robert, mit dem ich noch in der Caféteria vorbeiging und mir einen Kaffee holte. Dann gingen wir zur Vorlesung, wo es doch recht voll war, allerdings auch ganz interessant heute. Nach zwei Stunden reichte es dann aber auch, weil ich irgendwann etwas müde wurde… ;-)

Dann hatte ich heute das erste Mal meine Nebenfachveranstaltungen. Zum einen Einführung in die Filmwissenschaft und zum anderen Theorie und Praxis des Experimentalfilms. Die erste Veranstaltung war heute Morgen und relativ voll, etwa 55 Personen. Dort wurde dann besprochen, was wir in dem Seminar so machen und dann eine Anmeldeliste herumgegeben. Dann wurde etwas erwähnt, was mir als Informatiker bisher noch nie begegnet ist und zwar dass man zu der Veranstaltung einen sog. Reader erwerben muss, in dem die relevanten Texte drin sind. Das kostet wohl 8€, hat – so wie die Dozentin gezeigt hat – einen Umfang von einem Packen Kopierpapier und ist ab Montag im Sekretariat erhältlich.

Ein Bestandteil dieser Veranstaltung ist auch, 3 mal ins Kino zu gehen (In unser örtliches Programmkino „Lichtblick“) und dort drei vorgegebene Filme zu gucken und danach dann einen Text über diesen Kinobesuch zu verfassen. Die Filme sind „The Birth of a Nation“ von 1915, „M – eine Stadt sucht einen Mörder“ von 1931 und „Hiroshima, mon amour“ von 1959.

Im Anschluss daran hatte ich dann heute die EBKFS Übung, was heute (vermutlich noch) ganz gut war, da wir nichts ernsthaft schwieriges gemacht haben. Es ging um Russels Antinomie, den Barbier von Sevilla, ein sehr interessantes Problem.

Danach, als letzte Veranstaltung heute, hatte ich dann auch gleichezeitig die Beste des Tages: Theorie und Praxis des Experimentalfilms. Das Proseminar behandelt das Genre des Experimentalfilms, also Filme, die sich von ihrer Art vom normalen erzählenden Film abheben. Auch hierbei gibt es einen Reader, dessen Beschaffung sich hier allerdings denkbar schwieriger gestaltet, da man ihn in einer ominösen Druckerei unten in der Nähe der Mensa abholen muss (so genau hab ich das allerdings noch nicht nachvollziehen können, wo das sein soll), dafür ist dieser Reader aber auch dünner ;-)

Nachdem wir die Organisatorischen Dinge geklärt hatten, haben wir uns dann noch 3 Filme angesehen. Das fand ich persönlich sehr gut, da ich damit dann auch endlich eine Vorstellung von Experimentalfilmen bekam. Der erste Film von DVD war gleich sehr ungewöhnlich und zwar handelte es sich um „Free Radicals“ von Len Lay. Hierbei gibt es Beschädigungen auf dem sonst schwarzen Original-Zelluloid zu sehen, die sehr gezielt und passend zur akustischen Untermalung auf das Material aufgebracht wurden. Sterne, Zitternde Linien, Breite Weisse Balken. Das Ganze ist ziemlich faszinierend, sehr gut gemacht. Als zweites haben wir dann von 16mm Material den Film „Negative Man“ geguckt. Dieser Film zeigt das Negativ eines Films über einen Sozialarbeiter, der irgendetwas erzählt, wobei auch hier das Material verändert wurde. Es wurden allerdings hier auf das ursprüngliche Bildmaterial passende Veränderungen aufgebracht (Bärte, Nasen usw. wie man auch selber mal auf Fotos in Zeitschriten malt.) Sehr witzig gemacht, kann man auch offenbar mehrmals gucken und man entdeckt immer wieder was neues. Zum Schluss haben wir dann „Kool Killer“ gesehen. Ein ebenfalls sehr gut gemachter Film.

Insgesamt hat mir diese Veranstaltung richtig viel Spass gemacht und glaub, ich freu mich jetzt immer auf Mittwoch :)

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