Guten Tag Wien!

Ach nee, Hallo Wien heisst das ja heute ;-)

Heute ist der 31.10., ich dachte mir mal, dass das eine gute Gelegenheit ist, mal nen neuen Post zu schreiben, da es hier in der letzten Zeit ein wenig ruhig geworden ist…

Heute hatte ich Grundlagen der Rechnerarchitektur wo wir spannende Sachen über die MIPS-Architektur gelernt haben. Danach dann Einführung in die Filmwissenschaft. Dort haben wir heute über das klassische Hollywood-Kino gesprochen und einen Text über das narrative Cinema besprochen.

Anschliessend bin ich in die gähnend leere Mensa gegangen, wo kein Mensch war und bin sofort brechend überfüllte Mensa gegangen und konnte mich mit Müh und Not zur Grilltheke durchschlagen. Dort gabs dann ein leckeres Schweinerückensteak, Pommes und Sauce Bernaise – also heute mal durchaus positiv überrascht :) Außerdem noch einen Nachttisch.

Jetzt sitz ich grad in D1.303, hab bald EBKFS Übung und danach noch Theorie und Praxis des Experimentalfilms.

Danach gehts dann schon nach Hause, denn die faulen Leute hier in NRW haben es ja nicht nötig morgen zu arbeiten, also hab ich ab heute Wochenende :) Jippie!

Excel „Datenbanken“

Viele haben bestimmt schonmal tolle Excel Datenbanken mit einem Sammelsurium von allen möglichen Inhalten gesehen. Hier eine kleine Geschichte in Bildform, wie es zu sowas kommt… :)

Hab übrigens heute meine Übungsgruppen so hingewürfelt, dass das jetzt so gut, wies eben geht ist :-) Muss zwar Freitags doch hin, aber immerhin ist nun alles andere genauso, wie ichs haben will. Gut, dass die GRA Leute, die Übungsgruppen heute um jeweils 5 Plätze aufgestockt haben. Und auch gut, dass ich dank periodischem Shift-Reload drücken heute ab 11 Uhr der zweite war, der sich bei SWE eingetragen hat ;-)

Vortrag von Dijkstra

Ich habe gerade einen sehr angenehm zu lesenden Vortrag von Herrn Dijkstra (einem niederländischen Informatiker) gefunden, den er 1969 zum Thema Programmieren gehalten hat. Insbesondere der 3.-7. Absatz haben mir gut gefallen :)

„Ich bin an einer Technischen Universität angestellt, und das Erziehungsprodukt meines Instituts erhält den Titel des ‚Mathematischen Ingenieurs‘. Ich habe oft beobachtet, daß viele Leute, besonders Amerikaner, zu lachen beginnen, wenn sie diesen Titel hören: er erscheint ihnen als begrifflicher Widerspruch, denn per Definition betrachten sie den Ingenieur als nützlich und den Mathematiker als nutzlos.

Und weiter gehts…

Der heutige Tag begann mit – richtig, aufstehen ;-) Nach einem Frühstück mit Toast und Käse, also Käsebrot, ging ich dann langsam los richtig P7.203, wo ich zuerst heute Grundlagen der Rechnerarchitektur-Vorlesung hatte. Unterwegs traf ich Robert, mit dem ich noch in der Caféteria vorbeiging und mir einen Kaffee holte. Dann gingen wir zur Vorlesung, wo es doch recht voll war, allerdings auch ganz interessant heute. Nach zwei Stunden reichte es dann aber auch, weil ich irgendwann etwas müde wurde… ;-)

Dann hatte ich heute das erste Mal meine Nebenfachveranstaltungen. Zum einen Einführung in die Filmwissenschaft und zum anderen Theorie und Praxis des Experimentalfilms. Die erste Veranstaltung war heute Morgen und relativ voll, etwa 55 Personen. Dort wurde dann besprochen, was wir in dem Seminar so machen und dann eine Anmeldeliste herumgegeben. Dann wurde etwas erwähnt, was mir als Informatiker bisher noch nie begegnet ist und zwar dass man zu der Veranstaltung einen sog. Reader erwerben muss, in dem die relevanten Texte drin sind. Das kostet wohl 8€, hat – so wie die Dozentin gezeigt hat – einen Umfang von einem Packen Kopierpapier und ist ab Montag im Sekretariat erhältlich.

Ein Bestandteil dieser Veranstaltung ist auch, 3 mal ins Kino zu gehen (In unser örtliches Programmkino „Lichtblick“) und dort drei vorgegebene Filme zu gucken und danach dann einen Text über diesen Kinobesuch zu verfassen. Die Filme sind „The Birth of a Nation“ von 1915, „M – eine Stadt sucht einen Mörder“ von 1931 und „Hiroshima, mon amour“ von 1959.

Im Anschluss daran hatte ich dann heute die EBKFS Übung, was heute (vermutlich noch) ganz gut war, da wir nichts ernsthaft schwieriges gemacht haben. Es ging um Russels Antinomie, den Barbier von Sevilla, ein sehr interessantes Problem.

Danach, als letzte Veranstaltung heute, hatte ich dann auch gleichezeitig die Beste des Tages: Theorie und Praxis des Experimentalfilms. Das Proseminar behandelt das Genre des Experimentalfilms, also Filme, die sich von ihrer Art vom normalen erzählenden Film abheben. Auch hierbei gibt es einen Reader, dessen Beschaffung sich hier allerdings denkbar schwieriger gestaltet, da man ihn in einer ominösen Druckerei unten in der Nähe der Mensa abholen muss (so genau hab ich das allerdings noch nicht nachvollziehen können, wo das sein soll), dafür ist dieser Reader aber auch dünner ;-)

Nachdem wir die Organisatorischen Dinge geklärt hatten, haben wir uns dann noch 3 Filme angesehen. Das fand ich persönlich sehr gut, da ich damit dann auch endlich eine Vorstellung von Experimentalfilmen bekam. Der erste Film von DVD war gleich sehr ungewöhnlich und zwar handelte es sich um „Free Radicals“ von Len Lay. Hierbei gibt es Beschädigungen auf dem sonst schwarzen Original-Zelluloid zu sehen, die sehr gezielt und passend zur akustischen Untermalung auf das Material aufgebracht wurden. Sterne, Zitternde Linien, Breite Weisse Balken. Das Ganze ist ziemlich faszinierend, sehr gut gemacht. Als zweites haben wir dann von 16mm Material den Film „Negative Man“ geguckt. Dieser Film zeigt das Negativ eines Films über einen Sozialarbeiter, der irgendetwas erzählt, wobei auch hier das Material verändert wurde. Es wurden allerdings hier auf das ursprüngliche Bildmaterial passende Veränderungen aufgebracht (Bärte, Nasen usw. wie man auch selber mal auf Fotos in Zeitschriten malt.) Sehr witzig gemacht, kann man auch offenbar mehrmals gucken und man entdeckt immer wieder was neues. Zum Schluss haben wir dann „Kool Killer“ gesehen. Ein ebenfalls sehr gut gemachter Film.

Insgesamt hat mir diese Veranstaltung richtig viel Spass gemacht und glaub, ich freu mich jetzt immer auf Mittwoch :)