Nach-Wort zum Wochenende

Soo, heute hab ich endlich mal Zeit, ein paar Worte zum Zeitraum Mittwoch bis Sonntag zu verlieren. Is vielleicht nicht mehr so ganz aktuell, aber egal ;)

Alles fing an, als ich am Mittwoch Feierabend machte. Ich begab mich zum Auto und fuhr nach Hause – nicht ohne dabei Henning zu begegnen, der mit Markus und Krimsen von der Monster-Odyssee zurückkam. Als ich zu Hause war, fuhr ich dann zu Björn um Strom-Material abzuholen und dann weiter zu Karsten, wo ich mich mit Christoph traf um das Material für den LordXtra abzuholen, welcher am Freitag stattfand. Gut war, dass ich dank Björns Info dieses Mal den neuen 12 Kanal VMB-Dimmer mitnehmen konnte, der nicht mal annähernd so groß und schwer ist, wie der alte analoge 24 Kanal :)

Mit dem Material auf dem Anhänger ging es dann auch gleich weiter nach Lemförde um auszuladen und alles in die Kapelle zu räumen. Als das dann soweit fertig war, konnte ich mit dem leeren Anhänger wieder nach Aschen fahren und den bei Lui auf den Hof schieben.

Zu Hause angekommen gabs lecker Pizza und dann gings auch bald schlafen. Am Donnerstag hatte ich dann „Urlaub“, jedenfalls vom Arbeiten, allerdings bedeutete das nicht, dass ich zu Hause gesessen hab :( Ich war dann zunächst in Diepholz beim Kreismedienzentrum um den Beamer abzuholen und dann gings auch gleich weiter nach Lemförde in die Kapelle zum Aufbauen, wo wir diesmal zum Glück schon morgens rein konnten.

flow_lx_aufbau.jpg

Blöderweise meinte ein Orgel-Mensch uns mit seinem Rumgeorgel zu tode nerven zu müssen, leider spielte er fast ununterbrochen bis 12 Uhr :(( Nunja, um 12:00 gings dann zu Krimsen nach Hause, wo es leckere Pizza gab. Im Anschluss wurde weiter aufgebaut und ausgeleuchtet, so dass gegen 15:30 / 16:00 etwa alles stand. Henning und ich verschwanden dann bald auch, da wir noch Essen, Duschen und dann nach Osna fahren mussten :)

Dort gab es am Donnerstag Abend nämlich Volker Pispers in der Stadthalle. Sein Programm „Bis Neulich“ , welches er an diesem Abend spielte, kannte ich zwar schon aus einer Aufzeichnung, aber er hatte es mächtig verändert und es war total klasse :) Außerdem trafen wir dort noch Herrn Kretzschmar, der jetzt im Ruhestand ist und uns im Rahmen seines Deutschunterrichtes seinerzeit Volker Pispers vorgestellt hatte.

pispers.jpg

Am Freitag konnte ich einigermaßen ausschlafen und gegen 1530 mit dem Anhänger hinter dem Auto und Martin und Marius im Auto wieder nach Lemförde fahren. Dort spielte ich dann noch ein bischen mit meinem DMX Adapter und dem Dimmer herum, fand heraus, dass der Adapter irgendwie ein blödes Signal liefert, so dass die Lampen flackern (Ich schätze, die Framerate des USB Ports ist hierfür nicht ausreichend.) und wartete auf den Beginn der Veranstaltung.

Diese begann um 1930 und ich muss sagen, dass alles äußerst störungsfrei verlief. Selten so einen guten Ablauf gesehen.

Nach dem Abbau und dem Verladen des Materials ging es dann wieder Richtung Aschen, wo ich mit Martin den Hänger zurückbrachte und dann – nachdem ich zu Hause das Auto getauscht hatte – mit Martin zum Gasthof „zum goldenen M“ fuhr, wo die anderen bereits speisten. Dort trafen wir dann auch Daniel, Thomas und den von fern angereisten Steeefan, der bereits für Samstag gekommen war.

Nach knapp 6 Stunden Schlaf ging es dann weiter: Heute war die Messe in Hannover auf dem Programm, denn es war CeBIT. Auf die genauen Einzelheiten brauch ich hier wohl nicht einzugehen, ich beschränke mich auf das Wesentliche. Auf dem Hinweg hatte ich noch einiges zu tun, ich saß mit meinem Notebook auf der Rückbank und wertete die Feedbackzettel von Freitag aus, um Henning dann die Ergebnisse zukommen zu lassen, damit dieser die dann beim Feedbacktreffen vorstellen konnte.

Nach einigen Stunden auf den Straßen und einem lustigen Rutsch-Manöver auf einer Beschleunigungsspur waren wir dann angekommen. Es war schon ziemlich interessant, nur leider sehr, sehr voll – Samstag halt. Neben einer vollautomatisierten Kasse, einem Hochsicherheitsserverschrank mit Klimatisierung und Brandschutz, einem PLM System von IBM, Kameras bei Mobotix, USVs bei APC,… gab es unter anderem Lärm und Krach in der Gamerhöllehalle ;) Was war ich froh da wieder raus zu sein. Außerdem gabs noch tolle lilane Switches bei Extreme Networks, alberne Leute, die einem Podcasts erklären beiTobit Software, nette Beamer bei Sanyo, ein Windows Mediacenter 2007 bei Microsoft und ein iX Probeabo bei heise :)

flow_cebit.jpg

Nach 6 bis 7 Stunden ging es dann wieder auf nach Hause. Unterwegs hab ich mir die Zeit mit Online-Sein vertrieben und als ich dann wieder da war konnte ich noch grad schnell auspacken und dann gings auch schon weiter nach Barnstorf zur Lanabuse. Dort wollte ich dann – trotz meiner knappen Zeit am Wochenende – auch mal vorbeischauen und Hallo sagen. Die meiste Zeit saß ich im Catering Bereich und hab gegessen und Cocktails getrunken – sehr nett :)

flow_la13.jpg

Irgendwann war ich dann auch wieder zu Hause, ich glaube, es war gegen 12. Dann war ich auch froh, endlich ins Bett gehen zu können.

Der Sonntag war dann doch relativ ereignislos, ich hab noch das Strom-Material zu Björn zurückgebracht und Abends warn wir dann noch in Quernheim im Kino, „Neues vom Wixxer“ gucken – ein sehr sehr sehr guter Film, noch besser als der erste. Immer dran denken: „Wer schief geht, wird schief angeschaut, nicht wahr Chief Inspector?“

Tja, soweit das Nach-Wort zum Sonntag Wochenende. Am Tag drauf ging die normale Arbeitswoche mit den Freuden von merkwürdiger Software wieder los ;)

Spaß mit der Telekom

Man glaubt gar nicht, wie unterhaltsam die 0800 3301000 sein kann. Man hat nicht nur schöne Musik zwischendurch, nein, man hat auch Comedy vom feinsten. Aber von Anfang an:

Ich wollte die Rufnummer vom Anschluss meiner Großeltern auf den Anschluss von hier zu Hause transferieren. Das sollte kein großes Problem sein, dachte ich mir. Also einfach mal die T-Com Hotline angerufen und nachdem ich mich durch das sprachgestützte Menü gehangelt hatte, wurde ich schon nach kurzer Zeit zu einer Mitarbeiterin durchgestellt. Dieser teilte ich sodann mein Anliegen mit, woraufhin sie erst einmal die „Daten des Anschlusses“ haben wollte – ohne mir zu sagen, welchen Anschluss sie denn nun meint, den von hier zu Hause oder den von meinen Großeltern. Ich gab ihr dann die des ersteren und sie fragte mich dann, von welchem Anschluss ich denn nun die Rufnummer transferieren wolle. Als ich ihr das dann mitgeteilt hatte, bekam ich zu hören, dass das nur schriftlich ginge. Ich fragte dann, was ich denn hinschicken sollte und sie sagte mir, dass sie das nachfragen müsste und ich kurz warten sollte. Nach kurzer Zeit in der Warteschleife wurde ich dann wieder ans Telefon geholt und sie teilte mir mit, dass ich das doch am besten im T-Punkt machen sollte. Die Frage ob das nicht auch schriftlich geht wurde wieder mit einer kurzen Zeit Warteschleife beantwortet und ich bekam dann die Antwort, dass ich ihr dann die Rufnummern und die anderen Unterlagen zuschicken sollte. Ob es denn dafür ein Formular gäbe, wollte ich wissen. – Nach einer weiteren Warteschleife war ich schlauer. Man könnte das online machen, aber das würde nur manchmal funktionieren und gäbe Probleme. Also verwies man mich wieder an den T-Punkt… Nachdem sie mir dann die Adresse vom T-Punkt in Vechta gegeben hatte, beendeten wir – zum Glück – das Gespräch.

Nachdem ich mich dann wieder beruhigt hatte gefragt hatte, ob nur ungelernte Hilfskräfte in dem Callcenter arbeiten was anderes gemacht hatte, rief ich dann noch mal an, aber diesmal wählte ich bei der Frage, worum es ging, „andere Fragen“ aus. Das war vermutlich entscheidend. Diesmal hatte ich nach gut 7 Minuten Warteschleife einen jüngeren Mann am Telefon, der, nachdem ich ihm mein Problem geschildert hatte, die Rechnungsnummer des Anschlusses meiner Großeltern wissen wollte (die ich nicht hatte, aber die Buchungskontonummer half ihm auch weiter) und dann wissen wollte, wohin die Nummer transferiert werden und ob der Anschluss dann aufgelöst werden sollte. Als ich ihm das gesagt hatte, meinte er, das sei notiert und würde dann ausgeführt werden, Ich würde noch gesondert eine schriftliche Bestätigung erhalten. Perfekt, muss ich sagen. Der zweite Anruf war genau so, wie ich es mir gewünscht habe. Wieso geht das denn nicht gleich so???

Nächtliche Transportdienste

Da bin ich nun wieder da vom Eltern abholen. Die waren heute Abend auf einer Silberhochzeit eingeladen und hatten mich gefragt ob ich die bei Bedarf wieder abholen kann. Soweit kein Problem, meist erledigt sich das eh von alleine, denn oft finden sie jemanden der ohnehin in unsere Richtung fährt – aber auch das ich nun wirklich fahren musste, war kein Problem.

Das Problem fing an, als ich in Wetschen bei Recker ankam: Ein wildes Durcheinander von Leuten, die mitwollten und nicht mitwollten und vielleicht doch mitwollten und mitsollten, aber nicht gefunden wurden, haben sich damit beschäftigt ein- und auszusteigen, großer Spass!! Ständig gingen Leute, die schon im Auto saßen, wieder rein, um Leute zu suchen, die noch mitmussten, aber es nicht für nötig befanden rauszukommen. So hab ich da geschlagene 20 Minuten verbracht um herumzuwarten und nix zu tun. Natürlich hielt es niemand für nötig, die Tür zuzumachen damit es nicht kalt wird, nein, das wäre ja clever gewesen. Irgendwann hab ichs auch aufgegeben dagegenanzuheizen und hab den Motor ausgestellt…

Interessant war allerdings das Geschehen innen zu beobachten, da gabs lustige Leute die zur Musik eines Alleinunterhalters tanzten – genau so, wie man sich eine solche Veranstaltung vorstellt ;)

Doch als dann endlich alle dawaren, war es ja noch nicht vorbei. Dann hatte man eine Menge Leute im Auto, von denen einige nix Besseres zu tun hatten, als Kommentare von sich zu geben und blöde Witze zu machen. Gnarf. Darauf musste man dann auch noch eingehen um jede Diskussion im Keim zu ersticken ;)

Auszug:

„Was ist denn das fürn Radiosender“ – „FFN“ – „Deutschland oder Ausland?“ – „Ich gehe davon aus, dass – da wir hier in Deutschland sind – es sich um einen deutschen Radiosender handelt.“

„Ist hier nicht rechts vor links?“ – „Nachts nicht.“

(Nachdem schon mehrmals lustig gemutmaßt wurde, dass die Polizei hinter uns sei) „Jetzt fährt die Polizei an uns vorbei.“ – „Oh, die haben sich aber echt gut getarnt, mit einem Taxischild auf dem Dach.“

Hab ich echt noch nicht erlebt, normalerweise sind die Leute dann immer ganz ruhig und friedlich, aber sowas… tzz. War froh, als ich wieder hier war.

Neues von der Baustelle

Soo… bald ist es soweit, bald ist hier alles fertig in der einen Hälfte. Endlich kann ich meinen richten Schreibtisch wieder aufbauen :) Seit gestern sind die Netzwerkdosen auch soweit funktionsfähig und seit heute ist der Kanal weitestgehend zu. Mir fehlen nur noch ein paar Rahmen, dann ist alles gut ;) Aber hier nun ein paar Fotos:

dsc03986.jpg

Hier mal die Ecke, wo die Kabel von oben in den Kanal am Boden gehen.

dsc03991.jpg

Hier ein Überblick, links mein Bett ;)

dsc03992.jpg

Mein provisorischer Schreibtisch ;)

dsc03993.jpg

Die Verteilung auf dem Boden für mein Licht

dsc03996.jpg

Die ersten Dosen sind im Kanal :)

dsc03997.jpg

Die Ecke nach dem Einbauen der Dosen und dem Zurückziehen der Kabel

dsc04001.jpg

Die Netzwerkdose und die Steckdose auf der Flurseite

dsc04002.jpg

Die Steckdosen hinter meinem Bett (hab ich glaub ich noch nich gezeigt ;) ) – Das Schalterprogramm passt übrigens echt gut, wie ich finde.

dsc04005.jpg

Kleiner Überblick des (fast) aktuellen Zustands

dsc04007.jpg

Der Kanal ist zu und die ersten Dosen haben auch schon Abdeckungen

dsc04009.jpg

…wie man hier sehen kann :)