Neues aus der Paderstadt

So, da bin ich jetzt mal wieder zu Hause, hab mal ausnahmsweise etwas Zeit und dachte mir, ich schreib mal n paar spannende Dinge auf. Heute war Freitag, der zugleich nervigste und angenehmste Tag der Woche. Nervig, da man

  • um 0900 aufstehen muss
  • die Übungszettel abgeben muss
  • abwaschen muss
  • Mathe-Übung ist

Angenehm, da

  • die Woche endlich vorbei is
  • das Wochenende anfängt
  • ich nach Hause fahren kann
  • ich in meinem eigenen Bett schlafen kann
  • man Abends nach Lemförde zur PrimeTime fahren kann

Ja was gibts denn sonst so neues? Ich war diese Woche ein paar mal in der Pizzaria und kein Mal in der Mensa, da ich nich so wirklich Bock auf „In-30-Minuten-mit-666-anderen-Leuten-auf-ca-0,66-qm-versuchen- Essen-zu-Beschaffen“. Da geh ich lieber in die neben dem Audimax gelegene Pizzaria und ess da ne leckere Pizza, was zwar etwas teurer ist, aber da ich eh nich jeden Mittag in der Mensa essen würde und somit auch nicht jeden Mittag in der Pizzaria bin, passt das wohl.

Diese Woche Montag war Mathe Vorlesung bei einem extrem langweiligen Typen, sodass ich schon nach einer Stunde gegangen bin. Nicht nur, dass er eine extrem monotone Sprechweise hatte und man das Gefühl hatte, er spricht mit dem Notebook und nicht mit dem Audimax, nein, er erzählte alles was er sagte mit einem solchen Enthusiasmus, dass man das Bedürfnis hatte, schnell wegzulaufen. Wenigstens hatten wir nicht beim Herrn der Finsternis ;)

Dienstag war GdP Vorlesung, was ziemlich cool war, da Prof. Szwillus die Website, die ich ihm in der Vorlesung letzte Woche gemailt hab erwähnt und gezeigt hat. Und zwar handelt es sich um 99-bottles-of-beer.net, eine Seite, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Implementation des Liedes „99 Bottles of beer“ in mehr als 1000 verschiedenen Programmiersprachen zu sammeln, was ziemlich interessant ist. Gemailt habe ich ihm den Link, da er eine abgewandelte Version des Liedes in der Vorlesung von letzter Woche als Beispielcode genutzt hatte.
Naja, gestern Abend hab ich mal das örtliche KFC aufgesucht und mir Hähnchenteile organisiert um die dann bei ein paar Folgen Scrubs aufzuessen. Scrubs hab ich nun fast durch, die 3. Staffel zur Hälfte, sehr lustige Serie.
Heute bin ich dann nach Modellierung mit dem flowcar nach Hause gefahren, nicht ohne mich auf der A2 über bekackte LKW Fahrer aufzuregen, die es für ne clevere Idee halten, auf einer Steigung zu überholen und dann alles versperren und ewig brauchen um vorbeizukommen.

Aus der Seele spricht mir dabei ja eine Episode „Stenkelfeld“, und zwar Track 15 von der ersten CD, „Das Elefantenrennen“.

Reporter:
Eine gemütliche, entspannte Atmosphäre herrscht hier im Führerhaus des Kühltransporters der Stenkelfelder Spedition „Oettinger“. Am Steuer sitzt Kraftfahrer Georg Harthölter, kurz vor Neumünster hat er zu einem Überholvorgang auf einen norwegischen Sattelschlepper angesetzt; mittlerweile haben wir die Abfahrt „Kassel-Nord“ hinter uns gelassen. Herr Harthölter, können Sie denn schon ungefähr abschätzen, wann wir am Norweger vorbei sind?
Harthölter:
Ja, also dat geht heute schneller als erwartet, nich, Sie sehen ja selbst, wir sind in Höhe der ersten Hinterachse, sodass man also sagen kann: Frankfurter Kreuz ungefähr erreichen wir das Stützgelenk vom Auflieger und denn kommen auch schon bald die Rücklichter vonner Zugmaschine in Sicht, nej. Und ich glaube – also, ich will da nicht zu viel versprechen, dass wir kurz vor der österreichischen Grenze den Kollegen dann auch zu Gesicht kriegen.

[…]

Ich finde man sollte es LKW Fahrern verbieten, von der rechten Spur zu fahren, außer nach noch weiter rechts, nämlich von der Autobahn runter!

Naja, heute Abend hab ich dann noch das dienstliche Notebook von meinem Papa in unser WLAN gebracht, das is eins von diesen tollen Panasonic Toughbooks, ordentlich schwer, groß, dick, aber dafür schnell, wasserabweisend, mit Touchscreen und schnell. War garnicht so einfach, denn man muss, wenn man im WLAN ist, trotzdem noch eine Verbindung zum Telekom VPN aufbauen. Muss einem auch mal gesagt werden ;)

Dann war ich vorher noch Arbeiten, bei Uwe ne neue Versicherungssoftware installieren. Diese Software is ganz nett, aber machte ein bischen Ärger, weil sie eine Datei erwartet hat, die offenbar bei irgendeinem Versionswechsel umbenannt wurde, was aber niemanden von den Entwicklern interessiert hat. Kurz korrigiert, lief alles so wie es soll.

Dann ist diese Woche endlich die Police für meine Hausratversicherung für meine Wohnung gekommen, nun is mein ganzes Gedöns da auch schön sicher vor Diebstahl, Brand, Wasser und sonstigen Katastrophen.

Seit dieser Woche läuft auch mein Windows 2003 Server in Paderborn, nächste Woche muss ich dann noch ma meinen Router fertigmachen, dann sollte alles so sein wie es soll.

Heute hab ich dann noch zum Nikoklaus einen Deckenfluter erhalten, was ich ziemlich cool finde. Nun kann ich mein Zimmer taghell erleuchten, denn nun hab ich eine Lampe für vorne und für hinten! Nun fehlt mir nur noch ne ordentliche Ansteuerung für das Ding, evtl. wäre n DMX-Controller für den Rechner cool. Mal schauen, was es so gibt.

Gleich gehts dann erstmal los nach Lemförde, bald gibts mehr. Laterz.

Ey Chef, mehr Geld!

Das die Bild seltendämlich is, hab ich schon länger gewusst. Aber das die auf sowas kommen, hätte ich jetzt nicht vermutet: Da machen die ein Formular, was man seinem Chef vorlegen soll um mehr Geld zu erhalten. Das die Form absolut unpassend und dämlich ist, stört die anscheinend nicht wirklich. Hauptsache ein netter „Buhuhuhu, alles wird teuer“-Text und schon kommt mehr Geld aufs Konto… Ja, das klingt sehr plausibel, seh ich auch so.

Wie war das noch gleich mit den Primzahlen?

In Anbetracht der Menge an Beweise, die wir in Mathe führen, hier mal eine kleine Bereicherung:

Beweisen Sie, dass alle ungeraden ganzen Zahlen größer 2 Primzahlen sind.

Mathematiker: „3 ist prim, 5 ist prim, 7 ist prim und per Induktion folgt daraus, dass alle ungeraden Zahlen prim sind.“

Statistiker: „100% der Stichprobe 5, 13, 37, 41 und 53 sind prim. Damit müssen alle ungeraden Zahlen prim sein.“

Physiker: „3 ist prim, 5 ist prim, 7 ist prim, 9 ist… öh, 9 ist ein Messfehler, 11 ist prim, 13 ist prim… Prima, sieht aus, als würde die Aussage stimmen.“

Ein moderner Physiker würde sogar eine Normierung vornehmen: „3 ist prim, 5 ist prim, 7 ist prim, 9 ist… 9/3 ist prim, 11 ist prim, 13 ist prim, 15 ist… 15/3 ist prim, 17 ist prim, 19 ist prim, 21 ist… 21/3 ist prim…“

Quantenphysiker: „Alle Zahlen sind gleich prim und nicht-prim solange sie nicht betrachtet werden.“

Chemiker: „3 ist prim, 5 ist prim, 7 ist prim… das reicht.“

Kosmologe: „3 ist prim, ja, die Aussage ist wahr…“

Ingenieur: „3 ist prim, 5 ist prim, 7 ist prim, 9 ist…, 9 ist…, nun, wir approximieren 9 ist prim, 11 ist prim, 13 ist prim… Scheint also zu stimmen.“

Anderer Ingenieur: „3 ist prim, 7 ist prim, 9 klappt nicht, hol den Werkzeugkasten!“

Logiker: „Hypothese: Alle ungeraden Zahlen sind Primzahlen.
Beweis:
1. Wenn ein Beweis existiert, so muss die Hypothese wahr sein.
2. Der Beweis existiert; er folgt gleich.
3. Aus 1 & 2 folgt, dass alle ungeraden Zahlen Primzahlen sind.“

Verwirrter Erstsemestler: „Ja, ist wahr. Beweis: Sei p eine beliebige Primzahl größer 2. Dann ist p nicht teilbar durch 2. Damit ist p ungerade. q.e.d.“

Soziologe: „3 ist eine Zahl, 3 ist prim. Also sind alle Zahlen prim.“